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Dezember 2017

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…

Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbäckerei

Die Vorweihnachtszeit ist voll im Gange und der ein oder andere hat bereits den ersten Gang über den alljährlichen Weihnachtsmarkt hinter sich. Die einen lieben ihn, manche meiden den Trubel ganz bewusst. In einem Punkt sind sich jedoch die meisten einig: den leckeren und süßen Düften des Weihnachtsgebäcks lässt sich nur schwer widerstehen!

Leider birgt das Naschen aber auch unerwünschte Nebeneffekte. Eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab, dass Menschen hierzulande im Durchschnitt nochmal 0,6% ihres Körpergewichtes, alleine in den 10 Tagen vor und nach Weihnachten, zunehmen. Dabei handelte es sich allerdings um körperlich aktive Probanden. Bei Sportmuffeln dürfte die Gewichtszunahme somit also wesentlich höher ausfallen! Damit übertrifft Deutschland Japan und sogar die USA in Sachen Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit.1

Auch wenn die Zunahme zunächst gering erscheint, die zusätzlichen Kilos müssen danach mühselig wieder abgearbeitet werden und das viele Essen an Weihnachten geht oft mit Magenschmerzen und Sodbrennen einher. Ein erster Tipp wäre hier Bewegung! Einfach zwischendurch mal einen Verdauungsspaziergang machen und für zusätzliche Aktivität jeder Art sorgen, sei es nur ein Treppengang anstelle der Aufzugfahrt.

Da natürlich niemand in der Weihnachtszeit auf Plätzchen verzichten muss, haben wir einige gesündere Plätzchenvarianten für euch, um bei einem Verzehr mit Maßen (!) eine Gewichtszunahme verhindern zu können:

 

Gesunde Apfel-Zimt-Plätzchen

Zutaten:

·        1 Apfel (perfekter Zuckerersatz durch seine natürliche Süße, enthält zahlreiche Vitamine und wertvolle Mineralstoffe)

·        100g kernige Haferflocken (ein ballaststoffreiches Vollkornprodukt mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Protein sorgt für eine lange Sättigung, der Ballaststoff Beta-Glucan hilft dabei, den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel zu senken und somit auch Herzerkrankungen vorzubeugen)

·        150g Dinkelmehl (eine gesündere Alternative zu Weißmehlprodukten, macht bei der Verdauung einen großen Unterschied, geschmacklich fast keinen)

·        50ml Wasser

·        40ml Rapsöl (schmeckt relativ neutral und ist noch um einiges gesünder als bspw. Olivenöl, durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Hitzeresistenz)

·        50g Datteln (sind reich an Ballaststoffen und sättigen somit lange und tragen zu einer guten Verdauung bei, sie stellen wie der Apfel ein natürliches Süßungsmittel dar und haben einen hohen Anteil an Antioxidantien, welche verschiedene Krankheiten vorbeugen können)

·        Zimt (kann Blutzuckerwerte und Cholesterinspiegel senken und kurbelt außerdem den Stoffwechsel an, allerdings kann ein übermäßiger Konsum Leberschäden verursachen, also in Maßen, nicht in Massen konsumieren!)

Zubereitung: 

Apfel raspeln und mit dem Wasser vermengen. Mehl, Zimt, Haferflocken und Öl mischen, danach auch die Apfelraspeln untermischen. Datteln klein hacken und ebenfalls unterkneten. Den Teig mit den Händen flach drücken, vorsichtig mit Formen ausstechen und aufs Backblech legen 5. Anschließend bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 15 min backen

 

Gesunde Haferflocken-Kekse

Zutaten für 25 Kekse:

·        2 sehr reife Bananen (ersetzen Haushaltszucker durch ihre natürliche Süße/ ihren natürlichen Zuckergehalt, enthalten zudem zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, haben eine antioxidative Wirkung und stärken so die Abwehrkräfte des Körpers, perfekt zur Resteverwertung überreifer Bananen à Lebensmittelverschwendung wird entgegengewirkt)

·        160g Haferflocken (ein ballaststoffreiches Vollkornprodukt mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Protein à sorgt für eine lange Sättigung, der Ballaststoff Beta-Glucan hilft dabei, den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel zu senken und somit auch Herzerkrankungen vorzubeugen)

·        80g Zartbitterschokolade (min. 70%) (enthält sekundäre Pflanzenstoffe und mindert das Schlaganfall-Risiko, Stress, das Krebsrisiko und unterstützt außerdem das Herz, das Gedächtnis, hebt die Stimmung und hilft bei Eisenmangel) à alternativ auch gerne getrocknete Beeren verwenden

 

Zubereitung: 

1.     Bananen zu einem feinen Mus pürieren. Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen

2.     Das Mus mit den Haferflocken verrühren, die Schokolade klein hacken und ebenfalls untermischen

3.     Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Kekse leicht mit den Händen oder einem Löffel flachdrücken. Rund 15 Minuten backen

 

Gesunde Plätzchen für Kinder

Zutaten: 

·        Eine sehr reife Banane (ersetzt Haushaltszucker durch ihre natürliche Süße/ ihren natürlichen Zuckergehalt, enthält zudem zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, hat eine antioxidative Wirkung und stärkt so die Abwehrkräfte des Körpers, perfekt zur Resteverwertung überreifer Bananen à Lebensmittelverschwendung wird entgegengewirkt)

·        100g Butter (kann ohne Geschmacksunterschied mit 100g Avocado ersetzt werden)

·        200g Dinkelmehl (eine gesündere Alternative zu Weißmehlprodukten, macht einen großen Unterschied bei der Verdauung, geschmacklich fast keinen)

·        50g Haferflocken (ein ballaststoffreiches Vollkornprodukt mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Protein à sorgt für eine lange Sättigung, der Ballaststoff Beta-Glucan hilft dabei, den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel zu senken und somit auch Herzerkrankungen vorzubeugen)

·        1 TL Backpulver

·        2 TL Kakao

·        Optional Zartbitterschokolade (mind. 70 %) zum Verzieren (enthält sekundäre Pflanzenstoffe und mindert das Schlaganfall-Risiko, Stress, das Krebsrisiko und unterstützt außerdem das Herz, das Gedächtnis, hebt die Stimmung und hilft bei Eisenmangel)

·        Optional mit Haselnüssen bestreuen (enthalten Omega-6-Fette, welche das Herz schützen, sie senken den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel und stärken die Konzentration, enthalten Vitamine, die freie Radikale abwehren und somit das Krebsrisiko senken)

Zubereitung:

1. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und alle weiteren Zutaten, bis auf den Kakao (den Kakao in der Hälfte des Teiges untermischen, so erhält man 2 Sorten an Plätzchen), zu einem Teig verkneten

2. Den Teig für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen und den Backofen auf 180 Grad/ Umluft vorheizen

3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, ausstechen und  dann für ca. 10 bis 15 Min. (je nach Größe) backen

4. Optional die Plätzchen mit etwas geschmolzener Schokolade und Haselnüssen verzieren.

 

 

Literatur

1 Boyce, T. (2016). Weight gain over the holidays in three countries. In:  New England Journal of Medicine. 375 (12). S. 1200–1202

November 2018

Herz außer Takt

Herz außer Takt - So lautet das Motto der im November stattfindenden Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Spezialisten widmen sich 4 Wochen lang, in über 1000 Veranstaltungen ganz dem Thema Vorhofflimmern. Auch das Saarland ist an den Herzwochen beteiligt.

In Deutschland gehören Herzkrankheiten unter anderen zu den häufigsten Todesursachen. Im Jahr 2015 waren sie für mindestens 23,4 % der Sterbefälle verantwortlich, Vorhofflimmern- und flattern schaffte es hierbei auf Platz 9 der häufigsten Todesursachen (vgl. Statistisches Bundesamt, 2017, S. 4). Betroffen von der anhaltenden Herzrhythmusstörung sind in Deutschland rund 2 Mio. (insbesondere ältere) Menschen, mit steigender Tendenz. Die Therapie der Erkrankung lässt derweil noch viele Fragen offen (vgl. Kirchhof et. Al., 2016, S. 514).

Die Risikofaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Vorhofflimmern vergrößern, sind jedoch bereits bekannt. Mit steigendem Alter nimmt auch das Risiko der Erkrankung zu. Zudem unterliegt das männliche Geschlecht einer höheren Gefahr davon erfasst zu werden. Auch wer bereits an einer kardiovaskulären Erkrankung wie einer Herzinsuffizienz leidet, schließt sich der Gefahr mit an. Beeinflussbare Faktoren stellen darüber hinaus die Hypertonie (Bluthochdruck) und Übergewicht dar. Die Herzrhythmusstörung ist zwar medikamentös therapierbar, sie ist allerdings zugleich mit einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität und einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko (Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko), wie etwa dem Auftreten eines Schlaganfalls oder einer Herzinsuffizienz verbunden (vgl. Tilz; Kuck, 2015, S. 7).

 

Wie also lässt sich das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, senken?

1.     Durch regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität!

2.     Durch die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen!

3.     Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung!

  • Wenig Zucker und Weißmehlprodukte
  • Omega-3-Fettsäuren (erweitern die Gefäße und stabilisieren Herzrhythmus, z.B. Lachs, Tunfisch)
  • Ungesättigte Fettsäuren (senken Cholesteringehalt, z.B. Oliven- und Rapsöl, Nüsse)

 

Der Verein für Prävention und Gesundheit im Saarland (PuGiS) hat bereits schon länger den Schwerpunkt „Herzgesundheit“ in Zusammenhang mit der Kampagne »Das Saarland lebt gesund!« - so fanden in diesem Jahr bereits schon sechs Cardio Days unter dem Slogan »Das Saarland lebt herzgesund!« statt. Zusätzlich hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie eine neue Präventionskampagne zum Thema „Herzinfarkt & Schlaganfall“ am 27. Oktober 2018 gestartet. Hier können Sie die Infobroschüre „Herzinfarkt – Jede Minute zählt!“ einsehen.

 

 

Literatur

Kirchhof, P.; Goette, A.; Näbauer, M.; Schotten, U. (2016). 12 Jahre AFNET. Vom Forschungsnetzwerk zur Academic Research Organisation. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz. 59 (4). S.514-522. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00103-016-2323-x.pdf (24.10.18)

Statistisches Bundesamt (2017). Todesursachen in Deutschland. Wiesbaden https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen2120400157004.pdf?__blob=publicationFile (24.10.18)

Tilz, R.; Kuck, K., 2015. Vorhofflimmern. Herz. 40 (1). S. 7. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00059-015-4202-x.pdf (24.10.18)

Deutsche Herzstiftung e.V.

Oktober 2018

Kürbis - Ein Beerenstarkes Gemüse!

Jeder kennt ihn und hatte schon mal etwas mit dem orangefarbenen oder gelb gefärbten Gemüse zutun. Den einen schmeckt er, die anderen benutzen ihn lieber als Dekoration.

Die vielfältige Verwendbarkeit dieses Gemüses ist seine Besonderheit.  So ist es eine Leichtigkeit mit Kürbiskernöl, Kürbiskernen oder dem Verzehrkürbis schmackhafte Gerichte zu zaubern.

Aber nicht nur in der Küche beeindruckt der Kürbis mit seiner Vielfalt, auch positive Auswirkungen des Kürbis auf die Gesundheit sind nachweisbar.  Beispielsweise wird das Betacarotin, welches reich im Kürbis vorhanden ist, im Körper in Vitamin A umgewandelt.

Somit steht einem gemütlichen und gesunden Herbst nichts mehr im Wege.

 

Zur Inspiration, hier drei schmackhafte Kürbisgerichte:

 

 

Veganes Kürbis- Curry mit Kokosmilch

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 1/2 Hokkaido Kürbis,
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln,
  • 1Dose Kokosmilch,
  • Curry- und Chili-Pulver zum Abschmecken sowie etwas Salz und Pfeffer.

Zubereitung:

  1. Der Kürbis wird zuerst halbiert und ausgehöhlt. Dann werden die Hälften in fingerdicke Schreiben geschnitten und diese wiederum in mundgerechte Stücke.
  2. Anschließend werden die Frühlingszwiebeln geputzt und in kleine Ringe geschnitten.
  3. Nun werden die Zwiebeln mit etwas Öl in einer Pfanne erhitz. Nach wenigen Minuten werden die Kürbis-Stücke hinzugegeben sowie zwei bis drei Teelöffel Curry-Pulver.
  4. Jetzt wird die Kokosmilch hinzugegeben und das Curry mit Salz, Pfeffer und Chili-Pulver abschmecken.
  5. Lasse dein Curry nun auf niedriger Stufe für etwa 20 Minuten kochen, bis der Kürbis weich ist. Dann kann das Curry serviert werden.

 

 

Pumpkin-Pie (Kürbiskuchen)

Zutaten:  

  • 200g Mehl 
  • 1 Prise Zucker 
  • 150g Schweineschmalz 
  • 3 Eier (Größe M) 
  • Prise Salz 
  • 1,2kg Kürbis (z. B. Hokkaido) 
  • 150g Crème fraîche 
  • 100g Schlagsahne 
  • 1/4TL gemahlene Gewürznelken, Ingwer, Zimt und Muskatnuss 
  • 75g brauner Zucker 
  • Frischhaltefolie 

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Schmalz, 1 Ei, 1/2 Teelöffel Salz und 2-3 Esslöffel kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.
  3. Kürbis in Spalten schneiden, schälen und Kerne entfernen. Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Kürbis in 1/4 Liter kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen, auf ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Crème fraîche, Sahne, restliche Eier, Gewürze und braunen Zucker verrühren.
  4. Teig zu einem Kreis (30 cm Ø) ausrollen. Eine Pieform (24 cm Ø) fetten. Teig hinein legen überstehenden Teig abschneiden, verkneten und ausrollen. Blüten und Blätter ausstechen. Kürbis in die Pieform geben. Eimasse darüber gießen. Blätter und Blüten darauflegen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) 1 Stunde backen. Ergibt ca. 8 Stücke.

 

 

 

Kürbiscremesuppe

 Zutaten:   

  • 2kg Kürbisfleisch
  • 500g Möhren
  • 1kg Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 Becher Milch oder Sahne wahlweise auch Kokosmilch
  • Salz und Pfeffer
  • Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Kürbis in Spalten schneiden, schälen und entkernen. In kleine Kürbisstücke würfeln. Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln.
  2. Fett erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Brühe hinzufügen und aufkochen lassen.
  3. Jetzt den Kürbis, die Möhren und die Kartoffeln zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 - 30 Min. kochen lassen, dabei die Hitze auf kleine Flamme herunter stellen. Mit einem Pürierstab die Suppe pürieren, Milch oder Sahne (Kokosmilch) hinzugeben und abschmecken.

 

Tipp:

Wenn man aus dem Kürbis nur das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratz und den Kürbis ganz lässt, kann man daraus einen Halloween-Kürbis machen.

 

 

Quellen:

https://www.chefkoch.de/rezepte/552001152809779/Cremige-Kuerbissuppe.html

https://www.lecker.de/pumpkin-pie-kuerbiskuchen-35769.html

https://utopia.de/ratgeber/kuerbis-rezepte-4-leckere-ideen-fuer-den-herbst/

September 2018

DENKSPUR - Ein intelligenter Wanderweg für alle Generationen

DENKSPUR  Logo

DENKSPUR Logo

Seit dem 11. April 2018 ist der Wanderweg "Denkspur" an der Saarschleife begehbar. Die Denkspur umfasst insgesamt zwölf Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben und Anforderungen zur Aktivierung des Kreislaufes und der „grauen Zellen“.

 

Die Denkspur ist ein knapp 3 km langer Wanderweg, der ähnlich wie die s. g. „Trimm-Dich-Pfade“ aufgebaut ist. Insgesamt gibt es 12 Stationen mit Schildern, auf denen genaue Anweisungen stehen: 9 Denk-Stationen und 3 Spiel-Stationen. Diese Denktafeln zeigen verschiedene, von Experten entworfene Denkaufgaben und sind entweder an den jeweiligen Stationen oder auf dem darauffolgenden Streckenabschnitt zu lösen. Die Aufgaben sind unterschiedlichster Art, sodass sowohl der Kreislauf, als auch das Gedächtnis trainiert wird. Dabei wird das Kurzzeitgedächtnis ebenso geschult wie die Fähigkeiten der Konzentration und der Kombination. Es müssen Schlüsse gezogen und Informationen verknüpft werden, aber auch Übungen zur Stärkung des Durchhalte- oder auch Einschätzungsvermögens sind mit dabei. Zusätzliche Schilder und Informationen können mit der Denkspur-App über das Smartphone zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird die Denkspur noch interessanter und abwechslungsreicher.

Die Denkspur ist ein generationenübergreifender Wanderweg, sprich die Aufgaben eignen sich für jung und alt. Unser Gehirn kann in jedem Alter trainiert werden. Es ist sogar wichtig, regelmäßig Geist und Gehirn zu beanspruchen und sogar neue Aufgaben zu stellen, denn Aktivität hält gesund! „Besonders gut trainieren lässt sich der Geist in Kombination mit Bewegung“ (Zimmermann, 2009).

Die Ursprungsidee zur Denkspur entstand bei den Mitgliedern des Gesundheitsnetztes Untere Saar (GNUS eG). Hintergrund hierfür war die Entwicklung eines Projektes mit den Handlungsschwerpunkten gesund und generationengerecht im Rahmen der LEADER- Initiative des Landkreises Merzig-Wadern. Durch Bewegung auf einer festgelegten Strecke soll die Herzgesundheit gefördert werden. Gleichzeitig wird an den Denkstationen mit unterschiedlichen Aufgaben das Gehirn trainiert. Diese Idee wurde von einer früheren Überlegung des Arbeitskreises Gesundheit in Orscholz aufgegriffen und konsequent weiterentwickelt: „Man wollte schon lange die Verweildauer insbesondere von touristischen Gästen in Orscholz in Form sog. „Kur-Terrain-Wege“ verlängern“ (Denkspur).  Das GNUS hat dann diese frühere Idee etwas innovativ erweitert: Eine Denkspur-App mit der die Nutzer an den Denkstationen verschiedene Aktivierungsaufgaben abrufen und lösen können. Zusätzlich können „analoge“ Nutzer durch die Denkschilder in einem begrenzten Umfang Aufgaben absolvieren.

Verantwortlich als Projektträger für das gesamte Projekt Denkspur ist das Gesundheitsnetz Untere Saar (GNUS eG). Begleitet wird das GNUS von Beginn an durch das Gesundheitsnetz Saar (Genesa eG) und das Deutsche Institut für Demenzprävention der Universität des Saarlandes, operativ vertreten durch Uto Scheidt. Zusätzlich waren in der Umsetzung des Projektes weitere kompetente Partner mit Vertreten (s. https://denkspur.de/team).

 

Halten Sie sich körperlich und geistig fit und probieren Sie mal die Denkspur an der Saarschleife aus!

 

Quelle:

Bundesministerium für Gesundheit. (2010). Geistig fit im Alter.

Denkspur. (2018). Online Zugriff am 24.07.2018, unter: https://denkspur.de

Zimmermann, N. C. (2009). Wie Sie Ihr Gedächtnis richtig trainieren. Veröffentlicht online am 09.09.2009 unter welt.de. Online Zugriff am 24.07.2018, unter: https://www.welt.de/wissenschaft/article4493948/Wie-Sie-Ihr-Gedaechtnis-richtig-trainieren.html

August 2018

Du bist, was du trinkst

Infused Water

Infused Water

Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ist für den menschlichen Körper essenziell zum Überleben. Bereits bei 1 – 5 % Wasserverlust (bezogen auf das Körpergewicht) reagiert unser Körper mit Symptomen wie Durst, trockener Haut, sowie verminderter Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Weitere Folgen können Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zu Verwirrtheit und Muskelkrämpfen sein (IKK gesund plus, 2017).

 

 

Die Bedeutung von Flüssigkeitszufuhr für den menschlichen Körper

Wieso ist eine regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr lebensnotwendig? Die Wichtigkeit des Trinkens wird womöglich verdeutlicht, in dem Sie sich vor Augen halten, dass der menschliche Körper ungefähr zur Hälfte aus Wasser besteht. Dabei erfüllt Wasser im Körper viele unterschiedliche Funktionen und wird bei diesen Prozessen verbraucht. Wasser ist nicht nur Bestandteil sämtlicher Körperflüssigkeiten und Zellen, es reguliert auch die Körpertemperatur (z. B. durch Schwitzen), transportiert Nährstoffe und ist ein wichtiger Bestandteil bei biochemischen Prozessen (DGE, 2018a); IKK, 2017). Diese Wasserverluste müssen regelmäßig ausgeglichen werden.

 

 

Wie viel trinken wir und wie viel sollten wir trinken?

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene ca. 1,5 Liter täglich trinken. Optimal wird die Flüssigkeit regelmäßig über den Tag verteilt konsumiert, um den Körper vor Wassermangel zu schützen. Dabei betont die Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausdrücklich, auf keinen Fall weniger als 1 Liter pro Tag zu trinken.

 

Tab. 1: Empfehlungen zu Mindesttrinkmengen am Tag (IKK gesund plus, 2017).

Empfehlungen zu Mindesttrinkmengen am Tag

Kinder

bis 1 Jahr

600 ml

2 bis 3 Jahre

700 ml

4 bis 6 Jahre

800 ml

7 bis 9 Jahre

900 ml

10 bis 12 Jahre

1.000 ml

13 bis 14 Jahre

1.300 ml

Jugendliche/ Erwachsene/ Schwangere

1.500 ml

Stillende

2.500 ml

 

Der Flüssigkeitsbedarf Ihres Körpers kann sich situationsbedingt erhöhen. Zum Beispiel bei großer Hitze, extremer Kälte, Erbrechen oder Durchfall. Aber auch bei körperlich anstrengender Arbeit oder sportlicher Aktivität ist mehr Flüssigkeit nötig.

 

 

Getränke

Optimal sind ungesüßte Getränke. Doch welche Alternativen eignen sich als Durstlöscher, wenn Ihnen Wasser und ungesüßte Kräutertees auf Dauer zu langweilig sind? Zum Sport eignen sich Saftschorlen im Verhältnis 1:3 (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser), da sie dem Körper Vitamine und Mineralstoffe liefern. Zuckerhaltige Getränke sollten generell nur in geringen Mengen getrunken werden. Sie eignen sich nicht als Durstlöscher, zusätzlich enthalten sie viele Kalorien und können zur Entstehung von Übergewicht beitragen (DGE, 2012).

PuGiS-Getränke-Tipp: „infused water“

Einfach ein paar Zitronen- und/ oder Orangenscheiben, etwas Pfefferminze, Zitronenmelisse oder eine Handvoll Himbeeren in eine große Glaskaraffe mit Wasser geben. Sieht nicht nur schön aus, schmeckt auch sehr erfrischend. Alternativ können Sie die Früchte oder Kräuter auch als Eiswürfel einfrieren und anschließend in ein Glas mit Wasser geben.

 

 

Allgemeine Trink-Tipps

  • Stellen Sie immer ein Glas Wasser in Ihre Nähe/ Sichtweite (z. B. Schreibtisch, Küche, Nachttischschrank)
  • Haben Sie immer etwas zu Trinken dabei, wenn Sie aus dem Haus gehen, um längere Trinkpausen zu vermeiden (z. B. im Wartezimmer, auf Zug- oder Autofahrten)
  • Füllen Sie leere Trinkgefäße immer wieder auf
  • Für Kinder und Senioren: Achten Sie auf Trinkbecher mit besonderen Griffen und geeigneter Trinköffnung (ggf. Strohhalme). Darüber hinaus wirken bunte Trinkgefäße attraktiver.

Weitere „Empfehlungen für Trinkmuffel“ können Sie der Broschüre „Bewusst leben: Gesundes trinken“ der IKK (IKK gesund plus, 2017) entnehmen.

 

 

Literatur

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2018a)). Wasser trinken – fit bleiben. 2. Überarb. Auflage. Online Zugriff am 10.07.2018, unter: https://www.dge.de/nachrichten/detail/wasser-trinken-fit-bleiben/

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2018b)). Nicht nur im Sommer: Am besten Wasser trinken. Presseinformation: DGE aktuell 11/2018 vom 13.06.2018. Online Zugriff am 10.07.2018, unter: https://www.dge.de/presse/pm/nicht-nur-im-sommer-am-besten-wasser-trinken/

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2017). Sporternährung praxisnah – top trainiert und ernährt. Presseinformation: DGE aktuell 07/2017 vom 20.09.2017. Online Zugriff am 10.07.2018, unter: https://www.dge.de/presse/pm/sporternaehrung-praxisnah-top-trainiert-und-ernaehrt/

IKK gesund plus. (2017). Bewusst leben: Gesundes trinken. 3. Auflage, Stand: 1. Januar 2017. Online Zugriff am 10.07.2018, unter: https://www.ikk-gesundplus.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/GesundesTrinken_IKKgp.pdf

Juli 2018

Calisthenics erobert immer mehr Städte

Reckstangen, Barren und frische Luft – mehr braucht es für „Calisthenics“ nicht.

 

Was bei uns erst immer mehr an Popularität gewinnt, ist in Kalifornien am „Muscle Beach“, dem sogenannten „Home Of The Bars“ gar nicht mehr wegzudenken: Calisthenics. Calisthenics ist eine effektive Trainingsvariante und setzt dabei auf Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, wie z. B. Dips, Klimmzüge und Liegestütz. Eine sehr abwechslungsreiche und intensive Trainingsform, bei der nicht nur Kraft, sondern auch Ausdauer und Koordination trainiert wird. Dabei wird zu jeder Tageszeit und Wetterlage trainiert, denn das Motto lautet „no excuses“ – keine Ausreden!

Ein wesentlicher Vorteil an Calisthenics gegenüber Training im herkömmlichen Fitnessstudio stellt die Niedrigschwelligkeit des Angebotes dar. Eine Calisthenics-Anlage erfüllt die wesentlichen Aspekte der gesundheitlichen Chancengleichheit: Zum einen ist die Nutzung kostenfrei und zum anderen ist die Anlage jedem und jederzeit zugänglich. Dadurch kann Gesundheit auf allen Ebenen gefördert werden:

-       Sozialer Treffpunkt,

-       Förderung von körperlicher Aktivität,

-       Steigerung des subjektiven Wohlbefindens,

-       Verminderung von Risikofaktoren von Adipositas oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Bereits regelmäßige kurze Trainingseinheiten können die körperliche Fitness verbessern.

Wichtig ist sich vorab über eine geeignete Übungsauswahl und die richtige Ausführung bei ausgebildetem Personal im Bewegungsbereich zu informieren. Bitte beachten Sie dabei Ihre eigene körperliche Konstitution und ggf. gesundheitliche Einschränkungen. Wenn Sie lange keinen Sport gemacht haben, empfehlen wir Ihnen vorab ärztlichen Rat einzuholen.

 

Fazit:

Durch Calisthenics-Anlagen kann die Gesundheit im Quartier gefördert werden.

 

Sie haben auch Interesse daran, Calisthenics auszuprobieren, haben allerdings in nächster Zeit keine Reise zum Venice Beach geplant? Kein Problem! »Oberthal lebt gesund!« hat einen Calisthenics Park - OBERTHAListhenics - direkt an der Bahntrasse. Nähere Informationen unter: http://www.das-saarland-lebt-gesund.de/projekte/projekt-calisthenics_park_oberthalisthenics

 

 

 

Trainingstipp: Calisthenics-Workout für Einsteiger

Aufwärmen: 1km locker Joggen

 

3 Runden Workout:

50x Jumping Jacks

20x Squats

10x Liegestütz (schräg, Hände am Barren/ Reck abgestützt)

20x Crunches

 

Hinweis: Informieren Sie sich vorher über die richtige Ausführung bei ausgebildetem Personal im Bewegungsbereich und beachten Sie dabei Ihre eigene körperliche Konstitution und ggf. gesundheitliche Einschränkungen!

 

 

 

Quellen:

Ozer Kaya, D., Duzgun I., Baltaci, G., Karacan, S. & Colakoglu, F. (2012). Effects of Calisthenics and Pilates Exercises on Coordination and Proprioception in Adult Women: A Randomized Controlled Trial. Online Zugriff am 12.06.2018, unter: https://journals.humankinetics.com/doi/abs/10.1123/jsr.21.3.235

Sanchez-Martinez, J., Plaza, P., Araneda, A., Sánchez, P. & Almagiâ A. (2017). Morphological characteristics of Street Workout practitioners. Nutr Hops 2017; 34: 122-127. Online Zugriff am 12.06.2018, unter: www.redalyc.org/html/3092/309249952019/

Welt. (2015). Bei Calisthenics gelten keine Azsreden. Online Zugriff am 12.06.2018, unter: https://www.welt.de/regionales/nrw/article148426360/Bei-Calisthenics-gelten-keine-Ausreden.html

Calisthenics-Anlage in Oberthal

Calisthenics-Anlage in Oberthal

Juni 2018

Hygiene und Körperpflege in der Schwimmbadsaison

Hygiene

In Schwimmbädern halten sich relativ viele Menschen gemeinsam in einem Becken auf. Daher ist es sowohl für einen selbst, als auch zur Vorsorge für andere Badegäste wichtig, auf die Hygiene zu achten. Eine Präventionsmaßnahme ist z. B. das Tragen von Badesandaletten, einer Infektion mit Fußpilz oder Warzen vorbeugen zu können. Der Fußpilz zählt heutzutage zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Für den Menschen ist diese Infektion meistens nicht gefährlich, jedoch extrem unangenehm, da er juckt, brennt und sich sehr schnell ausbreitet. Außerdem können Entzündungen, Hautabschuppungen oder auch Blasenbildungen entstehen.

In der Regel wird Fußpilz durch Fadenpilze ausgelöst, welche sich am liebsten in einem feucht-warmen Milieu aufhalten. Aus diesem Grund herrscht während der Schwimmbadsaison eine hohe Ansteckungsgefahr, da gerade hier der beste Nährboden für Pilze existiert. Durch Störung der Barriere-Funktion der Haut, welche durch Veränderung der Hautarchitektur resultiert, besteht ein höheres Risiko an einer Dermatophytose (Hautpilzerkrankung) zu erkranken.

Um einer Infektion vorbeugen zu können sollte man seine Füße ab und zu mit Kernseife waschen stets gut abtrocken, auch in den Zehenzwischenräumen, und auf Badesandaletten nicht verzichten. Auch auf das allgemeine Tragen von Schuhen bezogen, sollte schon im Kindesalter beginnend für ein geeignetes Schuhwerk gesorgt werden.

Eine weitere Prophylaxe ist es in den Sommermonaten eher zu offenen Schuhen zu greifen, oder auch, wenn dies möglich ist, viel Barfuß zu laufen, damit die Füße ausreichend belüftet werden.

Auch eine Optimierung der Körperhygiene, eine Desinfektion getragener Kleidungsstücke oder Pflegeutensilien (Feilen, Nagelscheren) kann eine Tinea pedis (durch Dermatophyten hervorgerufen Hautpilzerkrankung) verhindern.

Eine weitere Hygienemaßnahme stellt das Abduschen vorm Eintreten in das Wasserbecken dar. Dadurch wird zum Beispiel Schweiß, Gras von der Liegewiese oder ähnliches vom Körper abgespült. Dies sollte nicht nur aus Rücksicht anderen gegenüber passieren, sondern dient auch der eigenen Sicherheit bezüglich Krankheitserreger und Mikroorganismen (Bakterien) und bereitet den Körper auf den kommenden Temperaturwechsel vor.

 

Körperpflege

Nach einem langen, kalten Winter ist es für viele eine Wohltat seine Haut endlich wieder von der Sommersonne wärmen zu lassen und Vitamin D zu tanken. Bereits an dieser Stelle ist eine richtige Körperpflege von hoher Bedeutung. Denn ohne einen richtigen Schutzfilm auf unserer Haut kann eine permanente Sonnenbestrahlung zu einem Sonnenbrand und im schlimmsten Fall zu chronischen Hautveränderung führen. Hinzukommt, dass eine Verbrennung unserer Haut begünstigt, dass das körpereigen produzierte Kollagen zerstört wird und auch die Spannkraft und Elastizität nachlassen.

Durch die permanente Sonnenaussetzung ist es wichtig ausreichend Wasser zu trinken. Denn gerade durch den langen Aufenthalt im Wasser (beim Schwimmen) und die damit verbundene Abkühlung merken wir nur schwer wie viel Feuchtigkeit unser Körper über den Tag verteilt rausschwitzt.

Um uns das Trinken etwas zu versüßen könnte man bereits daheim leckere Durstlöscher zusammenmixen, wie zum Beispiel prickelndes Pfefferminz-Citrus-Wasser, oder auch frisch gepresster Orangensaft-Karottensaft, welcher nebenbei noch unseren Vitamin C -Haushalt auffrischt. Auch Wassermelone schmeckt nicht nur köstlich, sondern spendet auch viel Feuchtigkeit und könnte zum Verzehr mitgenommen werden.

 

Rezept: Pfefferminz-Citrus-Wasser

1,5 Liter Wasser

1 Limette (unbehandelt)

1 Stängel Pfefferminze (unbehandelt)

1 Stängel Zitronenmelisse (unbehandelt)

 

Rezept: Orangen-Karotten-Mix (für 2 Portionen)

3 große Möhren

3 Orangen

2 Äpfel

150g Salatgurke

¼ Avocado

(nach Geschmack 1 EL Leinsamen)

 

Die anschließende Pflege nach dem Schwimmbadbesuch ist ebenfalls sehr relevant. Damit uns die frische Bräune länger erhalten bleibt und auch der Spanneffekt der trockenen Haut nachlässt, könnte man sich zur Entspannung eine kühlende Gesichtsmaske anrühren. Hierzu lassen sich einfache Lebensmittel, wie Quark, Honig, Gurke oder ähnliches verwenden.

 

Honig-Quark-Maske

Drei Esslöffel Quark mit einem Esslöffel Honig cremig rühren und auf das Gesicht auftragen. Mit einem in warmer Milch getränkten Wattepad nach ca. 20 Minuten abnehmen und den Rest sanft mit Wasser abwaschen.

 

Gurken-Maske

2 EL Speisequark (40 %)

1 EL Olivenöl

1 frisches Stück Salatgurke

Das Stück Gurke pürieren und mit dem Quark verrühren. Anschließend das Olivenöl dazu geben und die Maske auf das Gesicht auftragen. Nach ca. 20 Minuten mit einem Wattepad abnehmen und den Rest sanft mit Wasser abspülen.

 

Um nicht nur unserem Gesicht gerecht zu werden, sondern auch unseren gesamten Körper, sollten wir diesen ebenfalls ausreichend mit Feuchtigkeit oder ätherischen Ölen verwöhnen. Vorerst ist eine ausgiebige Dusche zur Reinigung von Chlor, restlichem Schweiß und Schmutzpartikeln, welche auf unserer Haut lagern, von nutzen. Auch ein Ganzkörperpeeling wäre an dieser Stelle zu empfehlen, um alte Hautschüppchen entfernen zu können und die anschließende Pflege besser aufnehmen zu können.

 

Kaffeepeeling

Fünf Esslöffel abgekühlten Kaffeesatz mit ungefähr zwei Esslöffeln Olivenöl vermengen, sodass das Peeling feucht, aber nicht zu flüssig ist. Den ganzen Körper mit dem Peeling unter der Dusche einreiben und anschießend mit etwas Duschgel abwaschen, um den Kaffeegeruch zu neutralisieren.

 

 

 

Quellen

Beck, E. G. (1989). Probleme der Hygiene in Bädern und physikalisch-therapeutischen Abteilungen. Online unter: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-85380-7_4  

Böhlen, L. M.; Rooijen, M. M. & Braathen, L. R. (2001). Übersicht über Häufigkeit, Bedeutung, Klinik und Behandlung der Tinea pedis. Online unter: https://medicalforum.ch/de/resource/jf/journal/file/view/article/smf/de/smf.2001.04256/2001-35-454.pdf/

Landesärztekammer Baden-Württemberg. (2002). Wie kommt es zu Fußpilz? Online unter: http://www.aerztekammer-bw.de/20buerger/30patientenratgeber/a_f/fusspilz.html

Rheinbach, F. v. & Schwarzkopf, A. (2012). Fußpilzprophylaxe und Fußpilzprophylaktika. Ein Beitrag zur Bewertung der aktuellen Situation. Aus Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung (Volume 34, Issue 4, September 2012, Pages 160-163). Online unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0720337312000824

Umwelt Bundesamt. (2014). Schwimm- und Badebecken. Online unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/schwimmen-baden/schwimm-badebecken

Welt. (2011). Warum man Anti-Fußpilz-Duschen meiden sollte. Online unter: https://www.welt.de/gesundheit/article13560129/Warum-man-Anti-Fusspilz-Duschen-meiden-sollte.html

Gesundheitstipp Mai 2018

Bedeutung von Sonnenschutz/ Sonnenschutz durch Ernährung

»Das Saarland lebt gesund!« Logo

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Sonnenschutz (durch Ernährung)

Pflanzen sind genauso wie wir Menschen verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt. So auch der UV- Strahlung. Um sich davor schützen zu können haben sie verschiedene Stoffe entwickelt. Zum Beispiel Grüntee oder auch Mediterrane Kräuter, wie Rosmarin und Salbei haben UV-absorbierende Inhaltsstoffe produziert. Auch wir Menschen können von diesen Stoffen, genannt Polyphenole, profitieren, wenn wir sie in unsere Ernährung einbringen.

Im Sommer kann man also gerne viel grünen Tee trinken und gerne auch die mediterrane Küche anwenden. 

 

Rezept:  Grüner Tee im Sommer                        

Kleine Orange

100 ml Tee, grüner

Grapefruit (Pink Grapefruit)

1 TL Sanddorn-Saft

1 TL Ahornsirup

1 Stiel Minze

 

Quelle: https://www.chefkoch.de/rezepte/497121144302963/Gruener-Tee-Mix.html

 

Rezept: Gebratene Garnelen auf mediterrane Art

750g Garnelen rohe, ohne Kopf mit Schwanz

2 Peperoni rote

6 Zehen Knoblauch

2 Zweige Rosmarin

10 Blätter Salbei

10 EL Öl (Olivenöl)

Salz

4 EL Zitronensaft

1 Bund Petersilie gehackt

 

Quelle: https://www.chefkoch.de/rezepte/39841013423537/Gebratene-Garnelen-auf-mediterrane-Art.html

 

Auch Vitamin C schützt unsere Haut vor Sonneneinstrahlung. Oftmals wird es bereits in Sonnencremes verarbeitet. Dennoch ist es auch auf natürliche Art und Weise möglich Vitamin C zu uns zunehmen. Dieses schütz uns nicht nur vor der akuten UV-Strahlung, sondern begünstigen die Kollagenproduktion in unserer Haut.

 

Rezept: Orangen- Fenchelsalat

Formularende

4 Orangen

1 Fenchel

1 kleine Zwiebel

1 Schuss Olivenöl

einige Oliven, schwarz, entkernt und in Scheiben geschnitten

kl. Bund Petersilie

Orangenabrieb von einer Orange

 

Quelle: https://www.chefkoch.de/rezepte/2778281429982612/Orangen-Fenchelsalat.html

 

Weitere Schutzstoffe gegen freie Radikale und somit UV-Strahlung sind Antioxidantien. Sie kommen in Nahrungsmitteln, wie Obst, Gemüse, dunkler Schokolade oder auch in Kaffee vor.  Vermehrt sind Antioxidantien in dunklen Beerensäften vorhanden.

 

Rezept: Beeren Obstsalat

100g Himbeeren

100g Heidelbeeren

100g Erdbeeren

100g Johannisbeeren (schwarz und rot)

100g Brombeeren

Zucker nach Geschmack

1 Orange

1 Zitrone

 

Quelle: https://www.chefkoch.de/rezepte/2327541370872068/Beeren-Obstsalat.html

 

 

 

Bedeutung von Sonnenschutz

Sonnenstrahlung ist essenziel wichtig für alle Lebenswelten unseres Planeten. Gleichzeitig kann sie den menschlichen Körper auf Dauer schädigen. Da unsere Lebenserwartung aktuell stetig ansteigt, ist ein guter Sonnenschutz von großer Bedeutung. Die Ultraviolette Strahlung ist in der Lage in unserem Körper zahlreiche biologische Funktionen zu beeinflussen. Bei einem akuten Sonnenbrand wird nicht nur der Alterungsprozess der Haut vorangetrieben und die Melanin-Produktion gefördert, sondern auch Schädigungen des Zellgewebes, bis hin zum Zelltod, können eintreten. Ohne einen richtigen Schutzfilm auf unserer Haut kann eine permanente Sonnenbestrahlung zu einer chronischen Hautveränderung führen und auch das Entstehen von Hauttumoren begünstigen. Außerdem verliert die Haut an dem körpereigen produzierten Kollagen und auch die Spannkraft und Elastizität lassen durch vermehrten Sonnenbrand nach.

Die Prävention von Hautschäden spielt folglich eine große Rolle um unsere Gesundheit zu schützen. Dementsprechend ist nicht nur die richtige Kleidung und auch das Vermeiden der direkten Aussetzten der Mittagssonne eine Maßnahme, sondern auch die richtigen Sonnenschutzmittel. Durch die UV-Strahlung entstehen freie Radikale. Von ihnen wird angenommen, einen großen Teil vieler Hautschädigungen zu verursachen. Wird folglich der richtige Sonnenschutz aufgetragen schützt uns dieser im UVA- und UVB-Bereich vor freien Radikalen und kann so eine chronische Hautschädigung verhindern.

Um bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme nichts falsch zu machen, wird empfohlen, gemeinsam mit dem zuständigen Hautarzt den entsprechenden Hauttyp zu bestimmen und so eine geeignete Creme auszuwählen.

 

 

Quellen:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00105-017-3981-9.pdf

http://www.gd-online.de/german/veranstalt/images2012/16.GD_JT_Abstracts_Symposium_Sonnenschutzmittel.pdf

https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=6WH3DQAAQBAJ&oi=fnd&pg=PT3&dq=sonnenschutz+durch+ern%C3%A4hrung&ots=dNALkmfYDg&sig=qiOOYvn6NCTw9ioxgBeWpyqn-V4#v=onepage&q=sonnenschutz%20durch%20ern%C3%A4hrung&f=false

               

 

April 2018

Wandern & Zeckenschutz

Das Saarland lebt gesund!

Das Saarland lebt gesund!

Es ist so einfach, unkompliziert und für Jedermann geeignet -WANDERN-!

Der Frühling steht vor der Tür, die Welt erwacht und die Vögel singen. Warum also nicht ein wenig durch die Natur wandern und die ersten Sonnenstrahlen genießen?!

Wandern macht nicht nur Spaß, sondern es ist auch sehr gesund. Der ganze Körper wird trainiert und durchblutet, die frische Luft durchströmt uns und lässt den Körper vitaler und fitter werden. Die Sauerstoffaufnahme wird gefördert und unsere Zellen werden besser versorgt. Dies ist nicht nur gesund für Herz und Lunge, sondern dient auch der Konzentration und sorgt für einen ruhigen Schlaf. Außerdem fördert Wandern den Stressabbau und lockert muskuläre Verspannungen auf eine sanfte Art und Weise. Die Stille des Waldes und die Harmonie einer breiten, grünen Wiese schonen unser vegetatives Nervensystem und beruhigen Geist und Seele. Eine ausgiebige Wanderung ist perfekt, um der permanenten Lautstärke und Reizüberflutung, welche uns im Alltag begegnen, für einen gewissen Zeitraum zu entkommen. „Danach ist unbestritten, dass schon ein Spaziergang durch eine grüne Parklandschaft oder gar nur Bilder mit ansprechenden Naturmotiven in hohem Maße stressentlastend wirken. Bewohner begrünter oder grünflächennaher Wohnbezirke bleiben auf Dauer gesünder, können ihre persönlichen Probleme besser lösen, haben bessere Kontakte zu ihren Nachbarn, begegnen ihren Familienmitgliedern seltener mit Aggressionen und werden weniger oft kriminell – und zwar unabhängig vom sozialen Status“ (Bundesamt für Naturschutz, 2010, S. 55). Darüber hinaus werden die Verdauung und der gesamte Darmtrakt, durch die Beanspruchung der Bauch und Beckenmuskulatur angeregt, was ein angenehmes Wohlbefinden stärkt.

Also schwingen Sie die Beine und erkundet unsere wunderschöne Umgebung und Natur.

 

Da nun wieder die allseits bekannte Zeckenzeit losgeht und auch beim Wandern, aufgrund des direkten Naturkontakts, eine hohes Risikos des Einfangens einer Zecke besteht, sollte man sich richtig schützen. Demzufolge ist ein gründliches Checken aller Körperstellen im Anschluss der Wanderung wichtig, um eine Zeckenaufnahme ausschließen zu können. Außerdem gibt es diverse Sprays oder Öle, die einen guten Zeckenschutz bieten. Über diese, als auch andere Methoden zum Zeckenschutz, sollte man sich ausführlich bei seinem zuständigen Hausarzt informieren.

 

Interessante Wanderwege finden Sie in den Übersichten der einzelnen »Das Saarland lebt gesund!« Kommunen, wie z. B. bei Beckingen: http://www.das-saarland-lebt-gesund.de/projekte/projekt-wanderwege_in_der_gemeinde_beckingen

 

 

Quellen:

Bundesamt für Naturschutz. (2010). Naturschutz & Gesundheit. Allianzen für mehr Lebensqualität. Online unter:

http://www.universitaetbielefeld.de/gesundhw/ag7/naturschutz-und-gesundheit/Doku-Naturschutz-Gesundheit.pdf#page=55

März 2018

Herzgesund

Die meiste Zeit unseres Alltages verbringen wir in der Regel am Arbeitsplatz. Viele Arbeitstätigkeiten sind geprägt durch langes Sitzen, wenig Bewegung und Fehlernährung bedingt dadurch, dass man zu wenig Zeit hat gesund und ausgewogen zu Kochen.

Um uns ein vermeintliches Glücksgefühl zu vermitteln, greifen manche daher oft zu Süß, Fastfood oder Zigaretten.

 

Für unser Herz, welches uns am Leben hält, kann dies auf Dauer eine enorme Belastung darstellen und unsere Gesundheit erheblich gefährden.

Die heutige Gesellschaft wird begleitet von chronisch-degenerativen Erkrankungen. 

Am häufigsten treten koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall auf.

Um uns zu schützen und Herzkrankheiten vorzubeugen, sollten wir uns ausreichend bewegen, gesund ernähren, möglichst Stress vermeiden und uns ernsthaft und bewusst mit der Prävention von Herzgesundheit auseinandersetzten.

Der Einfluss von kontinuierlicher körperlicher Aktivität führt zu einem Schutzeffekt gegenüber Herz-Kreislauf-Krankheiten. Darüber hinaus belegen Untersuchungen einen positiven Einfluss von abgestimmten Sport- und Bewegungsprogrammen bei Menschen, die bereits an einer Herzerkrankung leiden. Regelmäßige körperliche Aktivität minimiert u.a. den Risikofaktor einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Auch durch eine entsprechende Ernährung kann die Herzgesundheit positiv beeinflusst werden. Grundsätzlich wirkt sich eine ausgewogene Ernährung (wenig Zucker und wenig Weißmehlprodukte) positiv auf das Wohlbefinden und das Körpergewicht aus. Omega-3-Fettsäuren können die Thrombosegefahr senken, die Gefäße erweitern und den Herzrhythmus stabilisieren. Lebensmittel, die besonders für ihren Omega-3-Fettsäurengehalt bekannt sind, sind z. B. Fettfische wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Des Weiteren wirken sich auch ungesättigte Fettsäure positiv auf die Herzgesundheit aus: Sie können im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren den Cholesteringehalt senken. Ungesättigte Fettsäuren sind z. B. in Olivenöl, Rapsöl oder Nüssen enthalten.

Die durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie geförderte Kampagne »Das Saarland lebt gesund!« hat sich als eines der Schwerpunktthemen die Herzgesundheit gesetzt. Vorstandsreferent Till Waldhausen (PuGiS e.V.) kommentiert den gesetzten Schwerpunkt damit, dass die deutlich erhöhte Sterblichkeit der Menschen im Saarland aufgrund von Herzkreislauf-Erkrankungen eine Problematik ist,  der sich alle Bereiche der Gesellschaft und Politik stellen müssen.

»Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund!« startete am 9. November 2017 mit der Auftaktveranstaltung zu »Der Landkreis Neunkirchen lebt herzgesund!«. Seitdem finden regelmäßig CardioDays im Landkreis Neunkirchen statt. Während den CardioDays haben die Teilnehmer die Möglichkeiten einen kostenlosen Herz- und Gesundheits-Check zu machen und an Vorträgen mit theoretischen, sowie praktischen Einheiten teilzunehmen. Im praktischen Teil wird u.a. die Laienreanimation geschult - der theoretische Teil beinhaltet u.a. Fachvorträge zu den Themen "plötzlicher Herztod" und "Präventionsmaßnahmen". Darüber hinaus stellen sich auf der Informations- und Aufklärungsveranstaltung verschiedene Akteure, wie z. B. Dienstleister, aus der Gesundheitsbranche vor und informieren über das Thema Herzgesundheit.

Die HerzGesund CardioDays im Landkreis Neunkirchen sind eine Initiative von »Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund!«, der „Vitalregion Neunkirchen“ und „HerzGesund“. Die Kampagne „HerzGesund“ hat sich zum Ziel gesetzt, HerzSichere und HerzGesunde Orte zu schaffen. Solche Orte können z. B. Vereine, Unternehmen, Schulen, Städte und Gemeinden, auch ein ganzer Landkreis, sein.

Die nächsten HerzGesund CardioDays finden am 14. April 2018 in Ottweiler und am 19. Mai 2018 in Merchweiler statt.

 

 

Quellen:

ASSMANN Stiftung für Prävention. (2006). Herzgesund essen. Online verfügbar unter: (https://www.assmann-stiftung.de/wp-content/uploads/2013/05/herzgesund_essen_broschuere_web.pdf)

Deutsche Herzstiftung. (2018). Schützen Sie Ihr Herz vor den Gefahren der heutigen Arbeitswelt. Online verfügbar unter: https://www.herzstiftung.de/herzgesund-arbeiten.html

Robert Koch Institut. (2003). Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Bundes-Gesundheitssurvey: Körperliche Aktivität.

Das Saarland lebt herzgesund!

Das Saarland lebt herzgesund!

Gesundheitstipp Februar 2018

Tipps gegen winterliche Verstimmungen

Jeder von uns kennt den sogenannten Winterblues. Die dunkle Jahreszeit und die kurzen Tage schlagen so manchem von uns auf das Gemüt.

Unser Tag wird dann von Lustlosigkeit und Müdigkeit begleitet und aus Langeweile heraus oder um irgendwie in den Genuss von Glückshormonen zu kommen, beschreiten wir möglicherweise mehrmals am Tag den Gang zum Kühlschrank.

Auch das Tageslicht, welches wir im Winter weniger zu Gesicht bekommen, spielt eine wichtige Rolle. Dieses hat nämlich Einfluss auf unseren Hormonhaushalt.

Das natürliche Licht fördert im Gehirn die Ausschüttung von Serotonin, dem Gute-Laune-Botenstoff.

Die Ausschüttung von dem Hormon Melatonin ist im Winter deutlich dominanter und kann so zu einer Winterdepression führen.

 

Ein paar Tipps, um dem tristen Winteralltag zu trotzen:

  • Ernährung

Eine gesunde Ernährung kann unseren Gemütszustand positiv beeinflussen, denn Früchte, wie Ananas, Bananen, Weintrauben, oder auch  Schokolade und Fisch fördern die Ausschüttung von Serotonin. Hinzukommt, dass in Fisch Jod enthalten ist, welches die Schilddrüsenfunktion anregt und somit den Stoffwechsle in Gang bringt.

 

  • Bewegung

Lange Spaziergänge an der frischen Luft oder auch das Betreiben von verschiedenen Sportarten sind eine Möglichkeit unser Wohlbefinden zu steigern.

 

  • Lifestyle

Der Himmel ist bewölkt. Die Bäume tragen keine Blätter. Keine bunten Blumen auf den Wiesen. Alles wirkt grau in grau. Holen Sie sich die Farbe in die eignen vier Wände! Bunte Pflanzen oder auch ein buntgemischter Obstkorb wirken sich positiv auf unsere Psyche aus.

 

  • Lichtbehandlungen

In der Winterzeit sind die „Tage kürzer“ und die Sonne zeigt sich weniger. Hier helfen zum Beispiel Lichterbehandlungen, welche das Tageslicht nach amen, um der Psyche und auch den Körperzellen etwas Gutes zu tun.

Wenn Sie nachhaltig unter schlechter Stimmung leiden, sollten Sie natürlich ärztlichen Rat einholen.

 

 

Rezept-Tipp: Erfrischender Ingwer-Citrus-Tee

Stärkt das Immunsystem, belebt die Sinne.

  • Ingwer
  • unbehandelte Orange
  • unbehandelte Zitrone

Waschen Sie die Zutaten und schneiden Sie diese anschließend in Scheiben. Geben Sie ein paar Scheiben zusammen in ein Glas und gießen Sie anschließend heißes Wasser hinzu. Nach ca. 3 Minuten können Sie den Tee genießen.

 

 

Quellen:

https://www.focus.de/gesundheit/videos/was-tun-gegen-winterdepression-wie-der-winter-auf-unsere-psyche-wirkt_id_4355846.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article159631185/Das-hilft-gegen-Winterblues-und-Winterdepression.html

Ingwer-Citrus-Tee

Ingwer-Citrus-Tee

Gesundheitstipp Januar 2018

Vital durch den Winter

Das Saarland lebt gesund!

Das Saarland lebt gesund!

Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Räumen

In überheizten und zu trockenen Räumen können die Schleimhäute in Mund, Rachen und Nase stark gereizt, beziehungsweise angegriffen werden. Die Erkältung ist nun vorprogrammiert?! Schluss damit!

Trotz der kalten, eisigen Winterluft, ist ein regelmäßiges Stoßlüften wichtig. Wenige Minuten reichen. So wird nicht nur die Raumluft besser, sondern auch unser Körper wird belebt.

TIPP: Bunt bemalte Tonschüsseln, gefüllt mit Wasser und Ingwer- oder Zitronenscheiben (oder ähnliches) auf die Heizuing stellen.

Diese schmücken nicht nur den Raum und zaubern einen wohlwollenden Duft herbei, sondern erhöhen die Luftfeuchte.

 

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53603/Feuchte-Raumluft-inaktiviert-Grippeviren

 

 

Saunagänge

In der kalten Jahreszeit sehnen sich viele von uns nach Wärme und wollen dem Körper ein wenig Wellness gönnen um fit in das neue Jahr starten zu können.

Hierfür eignet sich der Besuch in einer schönen Sauna. Regelmäßige Saunagänge dienen nicht nur der inneren Ruhe, sondern stärken unser Immunsystem, helfen unserer Haut beim Entgiften und regen den gesamten Stoffwechsel an.

Kurz gesagt – eine Rundumerneuerung unseres Körpers.

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sauna-Gut-fuer-Herz-Haut-und-Abwehrkraft,sauna189.html

 

 

Winterkost

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist generell wichtig und gerade im Winter braucht unser Körper die Unterstützung einer vitaminreichen Kost.

 

Rote Beete Salat

Wie wäre es zum Beispiel mit einem feinen rote Beete Salat. Rote Beete ist eine Zauberknolle, denn durch ihren hohen Eisengehalt und die vielen Vitamine die sie enthält, kann sie den Blutdruck senken und auch Herzkrankheiten vorbeugen.

Auch die Blätter der roten Bete können weiterverwendet werden, denn auch diese sind sehr reichhaltig.

Rezept

Zutaten:

1 Rote Bete (roh)

1 Apfel

1 TL saure Sahne

Salz und Pfeffer

Essig (Obstessig)

Öl                            

Zubereitung:

Die Rote Bete schälen und in ganz kleine Würfel schneiden (am besten mit Gummihandschuhen). Den Apfel (ich schäle ihn nicht) entkernen und ebenfalls ganz klein würfeln. Alles mischen, mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl würzen und anschließend noch etwas saure Sahne untermischen.
Ein wenig Meerrettich kann man auch dazu geben.
 

Feldsalat

Auch Feldsalat ist reich an Vitamin A und Vitamin C. Außerdem ist er leicht und lecker zuzubereiten und passt zu vielen verscheiden Gerichten.

 

Rezept

Zutaten:

250g Feldsalat

50g Speck

10 Walnüsse

1 Orange

100ml Balsamico

1 TL Honig

2 EL Öl (Walnussöl)

Zubereitung:

Wurzelansätze vom Feldsalat entfernen, Feldsalat waschen und abtropfen lassen. Speck in kleine Würfel schneiden und ohne zusätzliches Fett in einer Pfanne kross ausbacken. Speck aus dem Fett nehmen. Speckfett mit Balsamicoessig ablöschen. Honig hinzugeben und einkochen lassen, bis eine dicke Sauce entstanden ist.
Orange schälen und in kleine Stückchen schneiden. Walnüsse zerbröseln. Zusammen mit den Speckwürfeln über den Feldsalat geben. Eingedicktes abgekühltes Dressing drüber gießen. Falls nicht genügend Dressing vorhanden ist, mit Walnussöl verlängern.

 

Spinatsalat

Oder wie Popey uns schon als Kinder leerte, Spinat! Neben lebenswichtigen Vitaminen enthält Spinat auch Zink und Magnesium. Wie wäre es hier mit einem leckeren Smoothie?! Dieser lässt sich überall mithinnehmen und ist eine Vitaminbombe schlecht hin. Mit leckeren Früchten gemischt, kann man den Power-Smoothie  auch Kindern schmackhaft machen.

 

Rezept

Zutaten:

250 ml Wasser

1 Apfel, grün

30g Spinat

2 Kiwis

½ Zitrone gepresst

Zubereitung:

Den Zitronensaft mit dem Wasser, dem Spinat, den geschälten Kiwis und dem gewürfelten Apfel im Standmixer gut mixen, bis alles gut zerkleinert und vermischt ist. Sofort verzehren.

 

Gesund essen schmeckt lecker!!

 

Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/geniessen/gesunde-ernaehrung-fit-durch-den-winter-dieses-gemuese-haelt-gesund_id_6264357.html

Gesundheitstipp Dezember 2017

Tipps zur Ernährung im 1. Lebensjahr des Kindes

Die Ernährung des Babys im 1. Lebensjahr verläuft nach einem einfachen Prinzip. Am Anfang bekommt das Neugeborene am besten Muttermilch oder gegebenenfalls industriell hergestellte Säuglingsnahrung. Sie enthält genug Energie und Nährstoffe und schont daneben noch den unreifen Stoffwechsel des Babys. Frühestens ab Beginn des 5. und spätestens ab Beginn des 7. Lebensmonats steigt der Nährstoffbedarf jedoch weiterhin an, sodass neue Lebensmittel, als sogenannte B(r)eikost, dazugegeben werden müssen.

Bei der Einführung von Beikost wird jeden Monat ein neuer Brei eingeführt und zu den restlichen Mahlzeiten weiter gestillt oder Säuglingsmilch gegeben.

Zuerst gibt es ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei am Mittag, einen Monat danach einen Milch-Getreide-Brei zum Abendessen und etwa einen weiteren Monat später einen Obst-Getreide-Brei am Nachmittag:

 

Alter des Kindes

 

Frühstück:

 

 

Mittagessen

Nachmittag

Abendessen

0.- 4. Monat

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

5.-7. Monat

(Beginn Beikost)

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

6.-8.Monat

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Milch-Getreide-Brei

7.-9.Monat

 

Muttermilch oder Fertigmilch

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

Obst-Getreide-Brei

Milch-Getreide-Brei

10.-12.Monat

 

Muttermilch oder Fertigmilch/

Brotmahlzeit

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

Obst-Getreide-Brei

Milch-Getreide-Brei

Das Schema dient hier nur als Übersicht. Gestillte Babys haben stets individuelle Bedürfnisse und nehmen auch mehr als 4 Mahlzeiten zu sich.

Ausführlichere, kostenlose Informationen zu den Rezepten, ihrer Zubereitung und Variationen finden Sie unter: http://shop.aid.de/_assets/downloads_free/0329_2016_das_beste_essen_x000.pdf

Welche Getränke sind geeignet?

Da das Baby nun 3 Breie täglich bekommt, braucht es zusätzliche Getränke. Es sollte nun etwa 200 ml an Flüssigkeit pro Tag bekommen. Als 1. Wahl eignet sich frisches Leitungswasser und muss normalerweise nicht abgekocht werden. Nur sollte es solange ablaufen, bis es kalt aus der Leitung fließt. Trinkwasser aus Bleileitungen hingegen darf nicht verwendet werden, da es gesundheitsgefährdend ist. Bei Mineralwasser sind die ohne Kohlensäure zu empfehlen.

Alternative Durstlöscher sind auch dünne, ungesüßte Tees, wie z. B. Kümmel-, Rotbusch- und milde Früchtetees. Kamillentee bitte nur dann, wenn das Baby krank ist und Fencheltee nur gelegentlich, da die ätherischen Öle im Fenchel bei dauerhaftem Verzehr schädigend sein können. Von zuckerhaltigen Instanttees für Kinder wird vom aid infodienst abgeraten. Fruchtsaftschorlen sollten es ebenfalls nur gelegentlich sein und dann bei einem Verhältnis von einem Teil Saft und drei Teilen Wasser, da Fruchtsäfte von Natur aus viel Zucker enthalten. Empfindliche Kinder reagieren auf Fruchtsäure auch mit Magen- und Darmproblemen oder Hautveränderungen. Früchtetees werden deshalb erst ab dem 6. Monat empfohlen.

Etwa ab dem 10. bis 12. Lebensmonat möchte das Kind dasselbe wie alle anderen Familienmitglieder essen. Die Breie werden nun durch mundgerechte, kleine Stücke ersetzt. Empfehlenswert sind 5 kleinere Mahlzeiten am Tag.

Als Erstes wird nun der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei durch das Mittagessen der Familie ersetzt. Er sollte weiterhin gekochtes Gemüse, Kartoffeln, Nudeln oder Reis enthalten und an manchen Tagen zusätzlich Fleisch oder Fisch. Das Essen darf weder zu fett, noch blähend (Hülsenfrüchte, Kohl), scharf gewürzt oder gesalzen ein, so dass die Eltern am besten vor dem Würzen eine Portion für ihr Kind herausnehmen. Küchenkräuter hingegen sind für die ganze Familie geeignet.

Der Milch-Getreide-Brei am Abend geht nun in ein Brot aus fein gemahlenem Vollkorn ohne Kruste über. Es wird z. B. mit etwas Käse oder Quark belegt und mit Rohkost wie geraspelten Mohrrüben ergänzt. Eine Tasse Vollmilch rundet die abendliche Mahlzeit ab. Zu Beginn bekommt das Baby am besten noch jeden zweiten Tag den Milch-Getreide-Brei weiter.

Die morgendliche Muttermilch oder Fertigmilch wird langsam durch ein Frühstück aus Brot bzw. Brötchen mit einem Teelöffel Butter oder Margarine, einer Tasse Vollmilch und etwas frischem Obst ersetzt. Alternativ ist auch ein Müsli möglich, und zwar am besten selbst zusammengestellt, denn industriell gefertigte Produkte enthalten häufig zu viel Zucker. Zur Eingewöhnung sollte auch hier das Kind die feste Mahlzeit nur alle 2 Tage bekommen.

Der milchfreie Obst-Getreide-Brei geht dann in die Zwischenmahlzeiten am Morgen und am Nachmittag über. Die kleineren Speisen bestehen aus Brot wie z. B. Vollkornknäckebrot oder aus Getreidestangen mit Obst, gelegentlich auch mit Obstsaft und Rohkost. Auch hier können zur Abwechslung Getreideflocken mit Obst und Milch als Müsli gegeben werden. Zwieback und Kekse sollten bitte nur die Ausnahme sein, da diese Produkte aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes zu den Süßigkeiten zählen.

Der Übergang zu einer neuen Kost gelingt übrigens am besten, wenn die Eltern einfühlsam und geduldig mit Ihrem Baby sind. Die Kinder müssen eine neue Zutat erst häufiger probieren, bevor sie sie gerne mögen und haben stets ihre eigene Zeit, um sich an neue Mahlzeiten zu gewöhnen.

Gesundheitstipp November 2017

Alle Jahre wieder, wenn die zuckersüße Adventszeit naht!

- Wie man dem Weihnachtsspeck entkommen kann -

 

Bereits seit September wird im Einzelhandel die Weihnachtszeit eingeläutet und am 26. November beginnt die zuckersüße Adventszeit mit Eröffnung der Weihnachtsbäckerei. Doch das gemeinsame Plätzchenbacken zeigt spätestens nach den Festtagen seine Schattenseiten. Verwundert über die rasche Gewichtszunahme innerhalb kurzer Wochen kommt es alle Jahre wieder zu denselben Vorsätzen an Neujahr: Der Speck muss weg. Der ewige Kreislauf scheint nicht durchbrochen werden zu können. Oder doch?

„Zwei Stück Lebkuchen zum täglichen Nachmittagskaffee, die können nicht schaden. Genau so wenig die fünf kleinen Kokosmakronen abends auf der Couch“ – Denken sich viele. Allerdings falsch! Zwei Stück Lebkuchen (entsprechen ungefähr 100g) und beinhalten ca. 360 kcal! Um diese zu verbrennen, bedarf es einer sportlichen Betätigung von mindestens 30 Minuten schwimmen, Seilspringen oder Joggen (7 km/h). Noch sportlicher dürfen Sie nach dem Verzehr von Spekulatius und Kokosmakronen sein, denn 7 Stück Spekulatius entsprechen ca. 420 kcal und 10 Kokosmakronen haben sogar ca. 450 kcal. Doch auf Plätzchen in der Weihnachtszeit zu verzichten, ist auch keine Lösung. Wie wäre es stattdessen mit Weihnachtsgebäck, das weniger Haushaltszucker enthält? Ein mögliches Rezept wären Honiglebkuchen Muffins.

 

Honiglebkuchen Muffins

Zutaten für 12 Stück:

• 150g Mandelmehl

• 100g gemahlene Mandeln

• 2 EL zuckerfreier Kakao

• 3 EL Honig

• 1 Ei

• 1 EL Kokosöl

• 250g Naturjoghurt 

• 1 TL Zimt

• 1 TL Lebkuchengewürz

• 50g Orangeat

• 1/2 Pk. Backpulver 

 

Zubereitung:

Zuerst das Ei trennen und das Eiklar steif schlagen. Den Eischnee kurz in den Kühlschrank stellen. Anschließend die trockenen Zutaten vermischen. Nach und nach die restlichen Zutaten (bis auf den Eischnee) hinzufügen und schließlich den Eischnee unterheben. Eine Muffinform mit Förmchen auslegen und in diese den Teig füllen. Bei 180 Grad für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Gesundheitstipp Oktober 2017

Tipps zur Ernährung in der Schwangerschaft

Besonders in der Schwangerschaft ist neben regelmäßiger Bewegung auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, da das Ungeborene über den Stoffwechsel der Mutter versorgt wird. Die Nährstoffe werden nun direkt über die Nabelschnur an den Embryo weiter transportiert.

Erst ab dem 4. Monat ist der Energiebedarf leicht erhöht, so dass werdende Mütter auf keinen Fall „für 2“ essen müssen. Denn nur durchschnittlich 200 - 300 Kalorien pro Tag werden in den letzten Monaten der Schwangerschaft zusätzlich benötigt, das entspricht nicht mehr als einem dünn belegten Vollkornbrot mit Käse oder einem selbst gemachten Fruchtjoghurt (z. B. 150 g Joghurt, 100 g Apfel, 100 g Banane).

Eine Schwangerschaft bringt in der Regel zwischen 10 und 16 Kilogramm an zusätzlichem Gewicht mit sich. Davon macht das Baby höchstens ein Drittel aus.

Eine ausgewogene Ernährung und eine gute Qualität der Lebensmittel helfen Mutter und Kind dabei, sich gesund zu entwickeln. Mit nur wenigen Ausnahmen gelten hier dieselben Empfehlungen wie für Nichtschwangere und sind zum Glück keine komplizierte Sache.

Kalorienarme bzw. –freie Getränke zu jeder Mahlzeit 1 bis 2 Gläser und auch zwischendurch:

  • Die Verwendung von stillem oder kohlensäurehaltigem Wasser, ist reine Geschmackssache. Kalziumreiches Mineralwasser ist deshalb zu empfehlen, da es für die Knochenbildung und Zahnanlage des Embryos wichtig ist; bei Sodbrennen ist stilles Wasser am besten. Ansonsten sind ungesüßte Früchte- und Kräutertees sowie stark verdünnte Obstsäfte geeignete Durstlöscher.
  • Kaffee am besten nur in geringen Mengen trinken. Das darin enthaltene Koffein hemmt die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung und kann so einen Eisenmangel begünstigen. Außerdem erhöht es die Pulsfrequenz des Ungeborenen. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt Schwangeren nicht mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag zu trinken. Zudem sollten Cola, schwarzer Tee, Kakao und dunkle Schokolade nur in Maßen genossen werden.
  • Auch Energydrinks und Softdrinks, wie Bitter Lemon und Tonic Water sind nicht zu empfehlen. Die darin enthaltenen Stoffe sind entweder als noch nicht ganz unbedenklich oder als gesundheitsschädlich einzustufen.

Viele Schwangere fühlen sich wohler, wenn Sie über den Tag verteilt kleinere Portionen essen, dies kann auch für solche mit Schwangerschaftsübelkeit gelten. 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten aus den unterschiedlichsten Lebensmittelgruppen sorgen für eine vitaminreiche Ernährung, die auch genügend Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Der Verein „5 am Tag“ empfiehlt fünfmal am Tag Obst, Gemüse oder Salat zu essen. Hierzu zählen Suppen und ebenso Säfte. Sprossen, Keimlinge und Zuchtpilze sollten am besten vor dem Verzehr gegart werden. Schwangere sollten auf jeden Fall versuchen, täglich mindestens eine Portion mehr an Obst und Gemüse zu essen als vorher sowie auch auf öfters auf Vollkornprodukte umzustellen. Zu den Hauptmahlzeiten werden gegartes Getreide, wie z. B. Nudeln, Reis, Flocken oder Kartoffeln empfohlen. Auch Brot aus vollem Korn ist die bessere Alternative als helles (Weißbrot), da es neben wichtigen Ballaststoffen gut doppelt so viel Eisen und Magnesium enthält.

Bei tierischen Produkten lautet die Devise „nur mäßig verwenden“:

  • pro Woche 3 bis 4 Portionen durchgegartes, fettarmes Fleisch (z. B. Rind, Schwein, Geflügel) oder magere Wurst (z. B. gekochter Schinken) bzw. Fleischerzeugnisse aus Konserven
  • Innereien aufgrund der Schwermetallbelastung meiden
  • pro Woche 2 Portionen gegarter Fisch (z. B. Forelle, Saibling) und Meerestiere, auch sterile Fischkonserven, die ungeöffnet ohne Kühlung haltbar sind
  • oder fettreiche Meeresfische (z. B. Hering, Makrele, Lachs), die einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweisen und damit gut fürs Herz sind
  • Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht aufgrund möglicher Schwermetallbelastung meiden

Wärmebehandelte Milch (pasteurisiert, ultrahocherhitzt, sterilisiert) und daraus hergestellte Produkte (z. B. Joghurt, Buttermilch) sollten pro Tag mindestens dreimal verzehrt werden. Bei Schnittkäse aus pasteurisierter Milch (z. B. Butterkäse, Edamer, Gouda, Leerdamer) und Parmesan ist es besser, die Rinde vor dem Verzehr abzuschneiden. Industriell aus pasteurisierter Milch hergestellter und verpackter Feta, Hüttenkäse, Ricotta und Mascarpone sind für den Verzehr geeignet, offen eingelegter Käse oder Frischkäse (z. B. Feta, Schafskäse, Mozzarella) hingegen nicht. Auch von Weichkäse wie Camembert wird Schwangeren abgeraten. Auf fettarme Milch und Milchprodukte sollte in dieser Zeit verstärkt geachtet werden.

Fett und Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sollten sparsam verwendet werden, d.h. mindestens 2 Esslöffel (EL) Pflanzenöl (z. B. Raps- bzw. Walnussöl) und maximal 1 bis 2 EL an festen Fetten pro Tag für Brote oder die Zubereitung von Speisen.

Frittierte Produkte, Backwaren aus Blätterteig und Fertigprodukte sollten besser nur die Ausnahme sein. Denn sie sind reich an ungesunden Fettsäuren und erhöhen damit das Risiko für Fettstoffwechselstörungen sowie Herzkrankheiten.

Für Süßigkeiten und Snackprodukte gilt es nicht mehr als eine kleine Portion pro Tag zu essen. Denn sie enthalten reichlich Zucker und/oder Fett und haben nur eine geringe Nährstoffdichte. Der aid infodienst empfiehlt auf Softeis und auch auf Tiramisu, Mousse au Chocolat sowie Zabaione zu verzichten, da sie mit rohen Eiern hergestellt werden. Zukünftige Mütter sollten ihre Süßigkeiten am besten erst nach dem Essen verzehren und sie dann in vollen Zügen genießen.

Auch eine vegetarische Ernährung ist möglich. Neben pflanzlichen Lebensmitteln sollten Schwangere dann zusätzlich Milch und Milchprodukte sowie gegarte Eier zu sich nehmen, um den Bedarf an wichtigen Nährstoffen zu decken. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) zählen übrigens zu Lebensmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte und sollten deshalb reichlich verzehrt werden („5 am Tag“).

Eine rein pflanzliche, also vegane Ernährung, reicht in der Schwangerschaft jedoch nicht aus, da eine vollständige Nährstoffversorgung damit nicht möglich ist. Veganerinnen, die ihre Ernährung in dieser Zeit beibehalten möchten, brauchen daher eine ausführliche Beratung bei einem Ernährungsexperten.

Gesundheitstipp September 2017

„Wie lange hast Du schon Honig im Kopf?“ – „Seit ich nicht mehr denken kann“ (aus dem Film „Honig im Kopf“).

Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (2016, Informationsblatt 1, Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen) leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzerkrankte in Deutschland. Dabei sind zwei Drittel der Erkrankten von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jährlich treten ca. 300.000 Neuerkrankungen auf. Auf Grund des demografischen Wandels steigt die Zahl der Demenzerkrankten kontinuierlich an. Anlässlich der „Woche der Demenz“, die vom 18. bis 24. September ist, stellen wir Ihnen Auszüge aus einem Demenz-Ratgeber der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vor (2016, Demenz. Das Wichtigste - Ein kompakter Ratgeber).

Die Diagnose „Demenz“ ist für die meisten Erkrankten und Familien im ersten Moment einmal ein Schock. Ihnen wird bewusst, es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, die den Zustand der Betroffenen sogar noch verschlechtert. Der gewöhnliche Alltag wird für Demenzerkrankte immer mehr zur Herausforderung, ihr Verhalten, Erleben und Befinden verändern sich. Diese Veränderungen haben eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf das Zusammenleben innerhalb der Familie und den Kontakt zu Mitmenschen. Beim Umgang mit Menschen mit Demenz sind dabei u. a. folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Offener Umgang mit der Diagnose
  • Wünsche zur Lebensgestaltung besprechen und festhalten
  • Mobilität ermöglichen
  • Interessen und Vorlieben erkennen und berücksichtigen, sowie vorhandene Fähigkeiten und Interessen erhalten und fördern
  • Verändertes Verhalten verstehen und damit umgehen
  • Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen

 

 

Gesundheitstipp August 2017

Trinken ja – aber wie viel?

Regelmäßiges und ausreichendes Trinken ist lebensnotwendig, da der menschliche Körper überwiegend aus Wasser besteht. Wasser wird im Körper verschiedene Funktionen zugeschrieben: So ist es Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten, transportiert Nährstoffe und Abbauprodukte, aber reguliert auch die Körpertemperatur. Da über die Nieren, beim Schwitzen und beim Atem ständig Wasser verloren geht, muss regelmäßig frische Flüssigkeit dem Körper zugeführt werden.

Ist der Körper mit zu wenig Flüssigkeit versorgt, können verstärkt Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen auftreten. Weitere Folgen können auch eine verringerte körperliche Leistungsfähigkeit, Verstopfung und bei älteren Menschen auch Verwirrtheit sein.

Aber wie viel sollten Sie nun trinken? Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene ca. 1,5 Liter täglich trinken. Optimal wird die Flüssigkeit regelmäßig über den Tag verteilt konsumiert, um den Körper vor Wassermangel zu schützen. Dabei betont die Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausdrücklich, auf keinen Fall weniger als 1 Liter pro Tag zu trinken. Der Flüssigkeitsbedarf Ihres Körpers kann sich situationsbedingt erhöhen. Zum Beispiel bei großer Hitze, extremer Kälte, Erbrechen oder Durchfall. Aber auch bei körperlich anstrengender Arbeit oder sportlicher Aktivität ist mehr Flüssigkeit nötig.

Optimal sind ungesüßte Getränke. Doch welche Alternativen eignen sich als Durstlöscher, wenn Ihnen Wasser und ungesüßte Kräutertees auf Dauer zu langweilig sind? Zum Sport eignen sich Saftschorlen im Verhältnis 1:3 (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser), da sie dem Körper Vitamine und Mineralstoffe liefern. Ansonsten peppen Sie ihr Wasser doch nach Belieben mit z. B. Minze, Beeren, Zitronen-, Orangen- oder Grapefruitscheiben auf. Am besten stellen Sie auch immer ein Glas Wasser in Ihre Nähe. Durch diese kleinen Tipps wird Ihnen regelmäßiges und ausreichendes Trinken wesentlich einfacher fallen.

Weitere Tipps können Sie detaillierter dem Bericht „Richtig trinken – fit bleiben“ der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (2014) entnehmen.

Gesundheitstipp Juli 2017

Die Zahl an übergewichtigen und adipösen Menschen (nach der WHO-Definition liegt Übergewicht bei einem BMI von über 25 vor,  Adipositas ab einem BMI von 30) liegt in Deutschland nach wie vor auf einem hohen Niveau und ist in den letzten Jahren weiterhin gestiegen. Dies ist u. a. auf Bewegungsmangel und/ oder eine unausgewogene, stark fett-, kohlenhydrat- und zuckerbetonte Ernährungsform zurückzuführen. Wenn Sie sich die Nährwerte der einzelnen Lebensmittel genauer betrachten, erkennen Sie schnell, dass sich Zucker in fast allen Lebensmitteln versteckt. Um welchen Zucker es sich dabei handelt, entnehmen Sie der Zutatenliste. Grundsätzlich gilt: Bei allen Begriffen mit der Endung –ose handelt es sich um Zucker.

Doch wie können Sie dieser Zuckerfalle etwas entkommen? Gerade im Sommer ist eine kleine Abkühlung durch einen Eisbecher verlockend. Aber muss es denn immer ein ganzer Eisbecher mit Sahne sein? Genügen nicht auch 1-2 Bällchen Eis? Und dann statt cremigem Milchschokoladeneis, doch eher ein Fruchtsorbet? Oder noch besser: Wie wäre ein Becher Frozen-Joghurt mit frischen Früchten?

Zum Vergleich: Eine Portion Wassereis enthält ca. 12g Zucker. Das entspricht einer Menge von 4 Würfeln Zucker. In einer Portion Milcheis, z. B. Schokolade sind es sogar 15g Zucker/ 5 Würfel Zucker. Dagegen sind es in einer Portion selbstgemachtem Joghurt-Eis nur 5g zugesetzter Zucker und somit nur 2 Zuckerwürfel. Damit auch Sie daheim in den Genuss eines erfrischenden Joghurt-Eises kommen, haben wir hier direkt ein passendes Rezept für Sie.

 

Zutaten für 4 Portionen:

2 Stiel    Zitronenmelisse

2 EL        Puderzucker

1             Zitrone

300 g     tiefgekühlte Himbeeren (nicht gezuckert)

200 g     Joghurt (1,5 %)

 

Zuerst waschen Sie die Zitronenmelisse und zupfen die einzelnen Blättchen ab. Hacken Sie die Zitronenmelisse klein. Anschließend pürieren Sie die zerkleinerten Blättchen zusammen mit dem Puderzucker. Pressen Sie die Zitrone aus und geben 2 EL zu der Puderzuckermischung. In eine weitere Schüssel geben Sie die unaufgetauten Himbeeren und den Joghurt. Crushen Sie die Mischung und fügen Sie die Puderzuckermischung dazu. Zum Schluss nach Belieben garnieren. Ihr Joghurt-Eis kann direkt verzehrt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zubereiten und Verzehren!

Gesundheitstipp Juni 2017

Sonnenschutz

Die sonnigen Monate beginnen und wer genießt es nicht gerne, etwas Zeit draußen im Freien zu verbringen:  Sonnenbaden, Schwimmen im Freibad oder ein Eis beim Spazieren zu essen? Doch Achtung: Nur gut geschützt, wird der Sommer zu einer angenehmen Jahreszeit.

Die Sonne, insbesondere die UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen. Daher spricht das Bundesamt für Strahlenschutz  unter anderem folgende Tipp’s aus, wie Sie sich vor ihren negativen Wirkungen schützen können.

 

Tipps für Ihren persönlichen UV-Schutz:

  • Starke Sonne meiden:

Während der Mittagszeit ist die Sonne am stärksten. Daher empfiehlt es sich, Aktivitäten im Freien nach dem UV-Index zu richten. Die aktuellen Werte erfahren Sie im Internet oder über den Newsletter des Bundesamtes für Strahlenschutz.

  • Sonnenschutzcreme verwenden:

Unbedeckte Körperstellen mit dem Auftragen von Sonnencreme schützen. Für Kinder wird ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und für Erwachsene mindestens 20 empfohlen. Beachten Sie, dass nach dem Baden die Haut mit Sonnenschutzcreme nachgecremt werden sollte.

  • Keine Medikamente, Kosmetika beim Sonnenbaden:

Bei Medikamenten sind auf Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Sonnenlicht zu achten (ggf. Rücksprache mit Arzt oder Apotheker).

Auch sollte auf  Kosmetika, Deos und Parfüms verzichtet werden.

  • Augen schützen:

Tragen Sie eine Sonnenbrille, denn diese beugt der Schädigung des Auges und der Netzhaut vor. Achten Sie beim Kauf auf den Herstellerhinweis „UV 400“ und einen ausreichenden Seitenschutz.

 

 

Weitere Informationen über UV-Strahlung, welche Faktoren ihre Intensität beeinflussen und wie UV-Strahlung auf den Menschen wirkt, können Sie der Broschüre „Sonne und Sonnenschutz“ des Bundesamtes für Strahlenschutz (https://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/opt/strko-sonne-und-sonnenschutz.pdf?__blob=publicationFile&v=6) entnehmen.

 

 

 

Gesundheitstipp Mai 2017

»Der Familienhelfer - Ratgeber für Familien im Saarland«

Familie ist stets einzigartig und sehr vielfältig. Der Begriff Familie unterliegt nicht mehr nur dem traditionellen Bild von Vater, Mutter, Kind. Auch alleinerziehende Elternteile mit Kind, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften, Stief-, Adoptiv-, Pflege- oder Patchworkfamilien, Mehrgenerationenhaushalte wie auch kinderlose und gleichgeschlechtliche Ehe- und Lebenspartnerschaften formen die heutige Vorstellung von Familie. Dieses facettenreiche Verständnis von Familie stellt Politik und Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Familienpolitik ist daher aus gutem Grund seit vielen Jahren eine zentrale gesellschafts- und sozialpolitische Aufgabe in Deutschland.

Der Ratgeber »Der Familienhelfer« soll Familie bei ihren vielfältigen Aufgaben und Bedürfnissen begleiten und unterstützen. Er enthält Hinweise und Informationen zu Fragen des alltäglichen Lebens und zeigt Ihnen entsprechende Kontaktstellen zur Beratung und Unterstützung in jeder Lebenslage auf.

Gesundheitstipp April 2017

"Willkommen im Leben" ein Begleitheft für werdende und frischgebackene Eltern

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein ganz besonderes Erlebnis. Mutter und Vater zu werden gehört mit zu den schönsten und aufregendsten Aufgaben, die das Leben uns stellt. Nicht nur das Baby, auch eine Familie wird geboren. Aus einem Paar werden Eltern, die Verantwortung für einen kleinen Menschen tragen. Die Zeit, in der Familie und Baby einander kennenlernen, ist einzigartig und der Beginn eines neuen wunderbaren Lebensabschnitts. Manchmal häufen sich die Fragen in dieser besonderen Zeit. Wieviel Schreien ist normal? Was sollte bei der Pflege beachtet werden und ab wann schläft mein Baby durch?

Neben der Freude über das neue Familienmitglied können Situationen entstehen, in denen Hilfe und Rat besonders wertvoll sind. Mit der Broschüre „Willkommen im Leben“ möchten das Familienministerium Familien dabei unterstützen, ihre Aufgaben als Eltern selbstbewusst und optimistisch wahrzunehmen. Die Broschüre ist ein Ratgeber für Mütter und Väter, mit Antworten auf viele Fragen, die frischgebackene Eltern in ihrem Alltag beschäftigen, mit wichtigen Adressen und nützlichen Hinweisen zur Versorgung und Betreuung Ihres Babys. Außerdem finden Eltern in der Broschüre Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Saarland.

Gesundheitstipp März 2017

Schaffen Sie sich Bewegungsraum

Bewegung in den Alltag integrieren

Unsere Beweglichkeit lässt schon früh nach – das merken wir nicht nur im Sport, sondern auch bereits im Alltag. Unsere Muskulatur ist verkürzt oder hat sich verkrampft und unsere Gelenke sind nicht mehr ausreichend geschmiert. Alltagsbe­wegungen, wie zum Beispiel »Schuhe zubinden« erscheinen uns zäher. Bestimmt fallen Ihnen noch andere Möglichkeiten ein, wie Sie Ihre tägliche Bewegungszeit ausdehnen können. Viele Bewegungsmomente können ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden. Lassen Sie sich – ganz nebenbei – durch Ihre Umgebung zu mehr Bewegung inspirieren und stecken Sie sich kleine, erreichbare Bewegungsziele.

 

So einfach kann es sein, einen Einstieg in einen bewegten Alltag zu finden:

  • Gehen Sie zu Fuß zum Bäcker oder fahren Sie mit dem Rad zum Einkaufen, lassen Sie generell so oft wie möglich das Auto stehen (warum nicht den Zweitwagen durch ein Fahrrad ersetzen?).   
  • Verzichten Sie auf Rolltreppen und Aufzüge und nehmen Sie stattdessen, wo immer es möglich ist, die Treppe – fordern Sie sich selbst heraus und nehmen Sie auch häufiger mal zwei Stufen auf einmal.
  • Nutzen Sie die Mittagspause an einem Tag in der Woche zum Spazierengehen.
  • Deponieren Sie Dinge (im Büro oder Haushalt) außerhalb Ihrer Reichweite.
  • Bleiben Sie beim Zähne putzen auf einem Bein stehen und schließen dabei die Augen. Das fördert zugleich auch Ihren Gleichgewichtssinn.
  • Greifen Sie nicht zum Telefon, um etwas mit Ihren Kollegen im Haus zu klären, sondern gehen Sie bei ihnen auch mal persönlich vorbei.
  • Ziehen Sie sich Ihre Strümpfe im Stehen an, und binden Sie sich auch Ihre Schuhe stehend zu.
  • Balancieren Sie unterwegs mal auf der Bordsteinkante.
  • Verzichten Sie auf Fernbedienungen.
  • Gehen Sie mit Ihren Kindern oder Ihrem Hund raus in die Natur.

Gesundheitstipp Februar 2017

Herzinfarkt - jede Minute zählt!

Der Herzinfarkt gehört deutschlandweit zu den Haupttodesursachen. Die Daten der Herzberichte der Jahre 2014 und 2015 zeigen zudem, dass im Saarland die Herzinfarktsterblichkeit über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Jährlich sterben etwa 50.000 Menschen in Deutschland an einem Herzinfarkt. Viele dieser Infarkt-Patienten könnten noch leben, wenn sie rechtzeitig in eine Klinik eingeliefert worden wären. Bei vielen Infarkt-Patienten hätte die Größe des Herzmuskelschadens begrenzt werden können, so dass sie heute in ihrer Lebensführung weniger eingeschränkt wären.

Leider wissen viele Betroffene und deren Angehörige immer noch zu wenig über die Symptome des Herzinfarktes und die Notwendigkeit, sich sofort in ärztliche Behandlung zu begeben und den Rettungswagen mit Notarzt (112) zu rufen.

Die Initiative „Herzinfarkt – Jede Minute zählt!“ will mit einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit mithelfen, die Einlieferungszeit ins Krankenhaus bei einem Herzinfarkt zu verringern.

 

Gefährdet sind Menschen:

• die an Bluthochdruck leiden

• die hohe Blutfettwerte haben

• die rauchen

• die zuckerkrank sind

• die Übergewicht haben

• die sich zu wenig bewegen

• in deren Familien Herzinfarkte aufgetreten sind

 

Vorbeugen kann man durch einen gesunden Lebensstil. Dies beinhaltet:

• Verzicht aufs Rauchen

• genügend Bewegung (mindestens dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten)

• gesunde Ernährung (weniger Fleisch und tierische Fette, mehr Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte)

• Vermeiden von Übergewicht Zudem sollte eine regelmäßige Blutdrucküberwachung erfolgen.

 

Wertvolle Informationen über Gefährdung, Erkennung und was Sie bei Verdacht tun können finden Sie in der Broschüre "Herzinfarkt - jede Minute zählt".

 

 

Gesundheitstipp Januar 2017

Antibiotika, mit Sinn und Verstand einsetzen!

Die Einführung von Antibiotika zählt zu den bedeutendsten Fortschritten der Medizin im 20. Jahrhundert. Mit Antibiotika können bakteriell verursachte Infektionskrankheiten wirksam behandelt werden. Doch eine fehlerhafte Anwendung trägt dazu bei, dass bakterielle Erreger gegen Antibiotika resistent, also widerstandsfähig werden. Bei einer Infektion kann das Antibiotikum dann wirkungslos bleiben. Solche Antibiotika-Resistenzen nehmen weltweit zu und werden in der Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Herausforderung.

Als Gesundheitsministerin werbe ich daher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika, um Resistenzen zu vermeiden. Ärztinnen und Ärzte, aber auch Patientinnen und Patienten, können zu einem kontrollierten und gewissenhaften Umgang mit Antibiotika beitragen.
Diese Broschüre erklärt sowohl die Wirkung als auch die richtige Einnahme von Antibiotika. Sie klärt ebenso darüber auf, bei welchen Erkrankungen Antibiotika nicht helfen.
Helfen Sie durch einen sachgerechten Umgang mit, den Antibiotikaverbrauch zu senken und Antibiotikaresistenzen zu mindern.


Was sind Antibiotika?
Antibiotika sind Medikamente, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Sie können krankmachende Bakterien töten oder deren Vermehrung so stark hemmen, dass die körpereigene Abwehr die Infektion beherrschen kann. Antibiotika wirken allerdings nur gegen Infektionen, die durch Bakterien verursacht werden, wie z.B. bestimmte Entzündungen der Atemwege, der Blase oder der Haut.
Neben Antibiotika, die gezielt gegen eine spezielle Art von Bakterien wirken, gibt es auch sogenannte Breitband-Antibiotika, die gegen eine Vielzahl von Bakterien eingesetzt werden.
Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien!

Dezember 2016

Kochprojekt »schmeckt.einfach.gut.«

Reklamezone.de

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Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland (VNS) bietet ab Januar 2017 gemeinsam mit der IKK Südwest ein Kochprojekt in Schulen an. Auf Grundlage des Kochbuchs »schmeckt.einfach.gut.« wurde von der VNS ein Ernährungsbildungskonzept für Schulen entwickelt. Es umfasst mehrere Einheiten, bei denen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Rezepte aus dem Kochbuch gekocht werden. Das Kochbuch wurde vom Adipositas-Netzwerk Saar e. V. herausgegeben und vom MSGFuF und MUV finanziell unterstützt. Es kann unter www.schmeckt-einfach-gut.de bestellt werden.

Selbstkochen muss nicht aufwendig sein

Zeitmangel gilt als wichtigster Grund für das Nichtkochen. Dass selbst einfache Gerichte zum zeitaufwendigen Unterfangen werden, liegt in der Regel an der fehlenden Routine. Wer regelmäßig kocht und die Abläufe kennt, kann in kurzer Zeit ein gut schmeckendes Essen zubereiten. Das neue Kochbuch soll die Freude am Kochen zurück bringen. Es ist in einem interdisziplinären Team aus Medizin, Ernährungswissenschaft, Biologie, Sportwissenschaft und einem Spitzen-Koch entstanden. Abt Mauritius, ehemaliger Sternekoch, aus dem Kloster Tholey hat alle Rezepte gekocht, sie verfeinert und gibt im Kochbuch Profi-Tipps.

 

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Kochprojekt für Profis und Laien

Das Kochprojekt soll Schülerinnen und Schülern in Schulen und Schullandheimen Spaß am Kochen bringen und sie ermuntern, selbst zu kochen und Dinge auszuprobieren. Alle Rezepte werden in drei Schwierigkeitsstufen dargestellt. So werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Fähigkeiten dort abgeholt, wo sie stehen, und können ihre Fähigkeiten weiter entwickeln. Aber das Kochbuch kann selbstverständlich auch in Familien eingesetzt werden und sich an den dort vorhandenen Fähigkeiten orientieren.

 

Das Kochbuch basiert auf Lieblingsrezepten saarländischer Schülerinnen und Schüler. 2012 hatte die VNS im Rahmen der Tage der Schulverpflegung saarländische Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihre Lieblingsrezepte einzureichen. Diese wurden von der VNS hinsichtlich ihrer Nährwerte überarbeitet und bilden die Grundlage für das Kochbuch.

 

Projektpartner IKK Südwest

Die IKK Südwest unterstützt das Projekt finanziell und bietet den Einrichtungen so die Möglichkeit, mit geringem Eigenanteil am Projekt teilnehmen zu können.

 

Wann gehtʼs los?

Die Schulung der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren findet im Dezember statt und ab Januar können Schulen gemeinsam mit diesen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren das Kochprojekt durchführen. Weitere Informationen und Voraussetzungen zur Teilnahme finden Sie unter http://bit.ly/kochprojekt.

Gesundheitstipp November 2016

Fit durch den Herbst: Tipps für das Immunsystem

Herbstzeit bedeutet für die meisten auch Erkältungszeit. Nicht viele schaffen es, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Das ist allerdings auch kein Wunder, schließlich sind um Sie herum alle erkältet, und Wind, Regen sowie Kälte tun ihr Übriges. Jetzt kommt es auf Ihre Abwehrkräfte an. Mit ein paar einfachen Tipps schaffen auch Sie es gesund durch den Herbst.

Lüften Sie regelmäßig!

Je feuchter die Luft, umso besser für Sie. Feuchtigkeit ist gut und wichtig für Ihre Nasenschleimhäute. Trocknen diese aus, kommt es zu Reizungen und Schädigungen. Das macht Ihre Schleimhäute angreifbar für Viren und Bakterien, und eine Erkältung lässt nicht mehr lange auf sich warten. Lüften Sie drei- bis viermal am Tag stoßweise.

Tanken Sie Sonne!

Zwar lässt sich die Sonne in der kalten Jahreszeit nicht so oft blicken, aber nutzen Sie jede Gelegenheit, wenn sie da ist. Zeit an der frischen Luft tut gut, außerdem bilden Sonnenstrahlen auf unserer Haut Vitamin D. Das wiederum aktiviert Zellen unseres Immunsystems, die kranke Zellen erkennen und abtöten.

Bewegen Sie sich ausreichend!

In der kalten Jahreszeit sind die Tage sehr kurz. Meistens ist es bereits dunkel, wenn Sie nach der Arbeit nach Hause kommen. Dann fällt es schwer, sich zum Sport oder zu etwas Bewegung zu überwinden. Doch gerade jetzt ist das für Ihr Immunsystem besonders wichtig. Studien belegen, dass sportlich aktive Menschen seltener an Infekten erkranken. Vor allem Ausdauersportarten wie Laufen oder Schwimmen aktivieren in unserem Körper wichtige Zellen, die unser Immunsystem stützen und schützen. Doch Vorsicht! Zu viel Training kann dem Körper schaden. Unser Immunsystem ist gestresst und anfällig für Infekte. Finden Sie ein gesundes Mittelmaß!

Schlafen Sie genügend!

Um Ihr Immunsystem zu stärken, sollten Sie sich im Winter ein Beispiel an den Murmeltieren nehmen. Viel Schlaf hilft auch viel. Grund dafür ist das Stresshormon Cortisol, es bremst die Immunabwehr. Nachts ist das Stresshormon nur noch reduziert vorhanden. Für Ihr Immunsystem bedeutet das dann Erholung pur. Wichtig ist, dass Sie in den gewöhnlichen sieben bis acht Stunden Schlaf alle Schlafphasen durchlaufen.

Härten Sie sich ab!

Halten Sie Ihr Herz-Kreislauf-System durch regelmäßige Saunagänge fit. Zwar bedeutet ein Saunabesuch auch Stress für den Körper, allerdings gewöhnt er sich so auch an den Wechsel von Kälte und Wärme. Hitze weitet die Gefäße, während Kälte sie sich zusammenziehen lässt. Ihr Körper kann sich auf ungewohnte Temperaturen einstellen, und Sie stärken Ihr Immunsystem. Wer es nicht in die Sauna schafft, kann auch durch Wechselduschen in den eigenen vier Wänden etwas für das Immunsystem tun. Wichtig dabei ist: Beginnen Sie mit einer warmen Dusche und beenden Sie Ihren Duschvorgang immer mit kaltem Wasser. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Temperaturunterschiede nicht zu groß sind, da ansonsten der Kreislauf zu stark belastet wird.

Ernähren Sie sich ausgewogen!

Das Spurenelement Zink kann die Dauer oder Schwere einer Erkältung positiv beeinflussen, da es eine wichtige Rolle für das körpereigene Immunsystem spielt. Durch Fleisch, Milch oder Käse können Sie Zink über Ihre Nahrung einfach aufnehmen. Achten Sie während der kalten Jahreszeit darauf, sich ausgewogen zu ernähren, also viel Gemüse und Obst zu essen. Ihr Körper bekommt dann ausreichend Nährstoffe ab, und Ihr Immunsystem dankt es Ihnen.

Entspannen Sie!

Bringen Sie Entspannung in Ihr Leben. Schließlich ist Stress einer der Hauptgründe, die zu einem geschwächten Immunsystem führen. Probieren Sie es doch einmal mit einfachen Yogaübungen, Meditation, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung. Viele Übungen können Sie in Ihren Alltag integrieren, um Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen. Viele finden Entspannung auch bei einer Tasse Tee, bei der Lieblingsmusik oder einfach darin, Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

 

Zur Verfügung gestellt von

IKK Südwest

 

Gesundheitstipp Oktober 2016

Wochen der seelischen Gesundheit im Saarland

In diesem Jahr bilden die Wochen der seelischen Gesundheit im Saarland zum sechsten Mal eine Plattform für Selbsthilfegruppen, Vereine, Projekte, Einrichtungen und Institutionen, um ihre Angebote und Aktivitäten bekannt zu machen und auf vielfältige Weise die Auseinandersetzung mit dem Thema seelische Gesundheit/psychische Erkrankungen in die Öffentlichkeit zu tragen. An den Aktionswochen können sich alle auf dem Gebiet der seelischen Gesundheit präventiv, rehabilitativ oder in der Selbsthilfe Tätigen beteiligen z.B. mit Vorträgen,  einem „Tag der offenen Tür“, Mitmachaktivitäten etc. Auch die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik in Filmen oder Theaterstücken ist willkommen.


Der Schwerpunkt 2016 liegt auf der seelischen Gesundheit im Alter, wobei es das Alter ebenso wenig gibt wie die Jugend. Die sogenannte dritte Lebensphase dehnt sich immer weiter aus, es wird mittlerweile bereits von einer vierten gesprochen. Die Gruppe der Personen ab 60 ist dementsprechend alles andere als homogen. Es gibt z.B. die  „fitten Senioren“, die sowohl die körperlichen als auch finanziellen Möglichkeiten haben, alle Angebote wahrzunehmen und die ‚geschenkten Jahre‘ zu genießen als auch die hochbetagten, pflegebedürftigen Personen oder  ältere Frauen, die am Rande des Existenzminimums leben, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben.

Für die einen ist Alter geprägt durch Gewinn an Zeit, an Lebensfreude und neuen Betätigungsfeldern, sie erfinden sich neu in dieser Lebensphase; für die anderen ist Alter hauptsächlich gekennzeichnet durch Verlusterfahrungen z.B. der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, der sozialen Kontakte, finanzieller Ressourcen oder der gewohnten Lebensumwelt. Wie wirken sich körperliche oder geistige Einschränkungen, Einsamkeit und die persönliche Einstellung zum „Alt sein“ auf die seelische Gesundheit aus, welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Stereotypen und Vorstelllungen im Sinne von ‚jeder will alt werden, aber niemand alt sein‘?


Auf welche Weise können Bewegungsangebote, kulturelles Erleben, soziales Eingebunden Sein, alternative Wohnformen und sinnstiftende Betätigung seelische Gesundheit im Alter erhalten und sie fördern, welche Bedeutung haben dabei Selbsthilfegruppen und ehrenamtliches Engagement? Was kann ich selbst tun, damit ich dieser Lebensphase Positives abgewinnen kann? Aber auch welche Hilfen und Unterstützung gibt es, wenn  ich oder ein Angehöriger an Depressionen oder Demenz leiden? Wie kann ich als pflegende/r Angehörige/r einer Überbelastung vorbeugen und gut für mich selbst sorgen?


Die Aktionswochen wollen nicht nur Antworten auf diese und andere Fragen finden, sondern auch Impulse geben: Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung, der Prävention, der Selbsthilfe, der Unterstützung sowie der Diagnose und Behandlung von psychischen Erkrankungen müssen die unterschiedlichen Lebenswelten älterer Menschen berücksichtigen und sich an deren individuellen Bedürfnissen orientieren. damit sie Wirkung entfalten können.

 

Termine, Aktionen und Informationen zu den Wochen der Seelischen Gesundheit werden in einem Veranstaltungskalender (Auflage 5.000) und auf dieser Internetseite ab Anfang August veröffentlicht. Der Kalender ist ab Anfang September bei der KISS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland, Futterstraße 27, 66111 Saarbrücken, erhältlich und kann auch telefonisch unter Telefon 0681 9602130 kostenlos bestellt werden.


Die Kontaktstelle und das Saarländische Bündnis gegen Depression organisieren und koordinieren in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium und dem Programm »Das Saarland lebt gesund!« die saarlandweiten Aktionswochen.

 

 

Gesundheitstipp September 2016

Vegane Ernährung

Sich vegan zu ernähren liegt voll im Trend. Dies bedeutet den vollständigen Verzicht auf Lebensmittel tierischen Ursprungs – Honig eingeschlossen. Schätzungen des Vegetarierbundes zufolge ernährten sich 2015 900.000 Menschen in Deutschland vegan; verlässlich sind diese Zahlen jedoch nicht.

 

Die Gründe, sich vegan zu ernähren, sind vielfältig: ethisch, gesundheitlich, ökologisch, ökonomisch, religiös und sozial. Aus gesundheitlicher Sicht gibt es jedoch einiges zu beachten, um langfristig keine Schäden davonzutragen. Insbesondere ein Vitamin-B12-Mangel kann schwerwiegende, nicht umkehrbare Folgen für das Nervensystem haben. Einige für die menschliche Ernährung wichtige Nährstoffe kommen nur in geringen oder sehr geringen Mengen in pflanzlichen Lebensmitteln vor; auf deren ausreichende Zufuhr muss besonders geachtet werden. Deshalb müssen bestimmte Lebensmittel beim Verzehr miteinander kombiniert werden. Manche Nährstoffe müssen jedoch über Nahrungsergänzungsmittel oder mit Nährstoffen angereicherte Lebensmittel zugeführt werden. Die Risiko-Nährstoffe und Quellen für vegan lebende Menschen werden in folgender Tabelle genannt.

 

Risiko-Nährstoff

Quellen für vegan lebende Menschen

Vitamin B12

Nahrungsergänzungsmittel, angereicherte Lebensmittel, Zahncreme

Jod

Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel (Jodbedarf kann nicht über Jodsalz gedeckt werden)

Calcium

Calcium-reiche Mineralwässer, angereicherte Pflanzendrinks; Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium

Vitamin D

Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel (gilt auch für die Allgemeinbevölkerung; vegan lebende Menschen nehmen über die Nahrung allerdings die geringsten Mengen an Vitamin D auf)

Omega-3-Fettsäuren

Nahrungsergänzungsmittel

Eisen

beim Verzehr eisenhaltiger Lebensmittel auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C oder Zitronensäure achten

Protein

Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen, um die Versorgung mit allen essenziellen Aminosäuren sicherzustellen.

Riboflavin (Vitamin B2)

Ölsamen,  Nüsse,  Hülsenfrüchte,  verschiedene  Gemüsearten  (z. B.  Brokkoli,  Grünkohl)  und Vollkorngetreide

Zink

Vollkorn, Hülsenfrüchte, Ölsamen, Nüsse

Selen

Kohlgemüse (z. B. Brokkoli, Weißkohl), Zwiebelgemüse (z. B. Knoblauch, Zwiebeln), Pilze, Spargel und Hülsenfrüchte, Paranüsse. Gehalt in pflanzlichen Lebensmitteln abhängig vom Selengehalt der Böden und somit abhängig vom Anbaugebiet!

 

Bei ausreichender Nährstoffzufuhr kann eine vegane Ernährung gesundheitliche Vorteile gegenüber anderen üblichen Kostformen haben. Im Vergleich zu anderen Kostformen haben vegan lebende Menschen beispielsweise den niedrigsten BMI [1–3]. Ebenso erkranken vegan lebende Menschen am seltensten an Typ-2-Diabetes [2]. Die Sterblichkeit an koronaren Herzkrankheiten liegt bei vegan lebenden Menschen 26 Prozent niedriger als bei Menschen, die Fleisch auf ihrem Speiseplan haben [4]. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung haben vegan lebende Menschen ein um 16 Prozent niedrigeres Gesamt-Krebsrisiko [5]. Gegenüber einer vollwertigen Ernährung (pflanzenbasiert mit Milchprodukten und wenig Fleisch), wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt, fallen diese Vorteile allerdings kaum noch ins Gewicht [6].

 

Ausführliche Informationen gibt die DGE in ihrem Positionspapier zu veganer Ernährung: Vegane Ernährung, Position der DGE (PDF). Für vegane Eltern ist folgender Artikel interessant: Vegane Ernährung: Nährstoffversorgung und Gesundheitsrisiken im Säuglings- und Kindesalter. Außerdem unterhält die DGE eine Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten zu veganer Ernährung.

 

Christoph Bier

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland

 

 

Literatur

 

[1] Nico S Rizzo et al. »Nutrient Profiles of Vegetarian and Non Vegetarian Dietary Patterns«. In: Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics 113.12 (Aug. 2013), S. 1610–1619

 

[2] Serena Tonstad et al. »Type of Vegetarian Diet, Body Weight, and Prevalence of Type 2 Diabetes«. In: Diabetes Care 32.5 (Feb. 2009), S. 791–796

 

[3] EA Spencer et al. »Diet and body mass index in 38 000 EPIC-Oxford meat-eaters, fish-eaters, vegetarians and vegans.« In: Int J Obes Relat Metab Disord 27.6 (2003), S. 728–734

 

[4] Timothy J Key et al. »Mortality in vegetarians and nonvegetarians: detailed findings from a collaborative analysis of 5 prospective studies«. In: The American Journal of Clinical Nutrition 70.3 (1999), 516s–524s. eprint: http://ajcn.nutrition.org/content/70/3/516s.full.pdf+html

 

[5] Yessenia Tantamango-Bartley et al. »Vegetarian diets and the incidence of cancer in a low-risk population«. In: Cancer epidemiology, biomarkers & prevention: a publication of the American Association for Cancer Research, cosponsored by the American Society of Preventive Oncology 22.2 (Nov. 2012), S. 286–294

 

[6] Claire T McEvoy, Norman Temple und Jayne V Woodside. »Vegetarian diets, low-meat diets and health: a review«. In: Public Health Nutrition 15 (12 Dez. 2012), S. 2287–2294. doi: 10.1017/S1368980012000936

Gesundheitstipp August 2016

Bürofitness: 24 Fitnessübungen, die Sie ganz leicht im Büro ausführen können.

In der heutigen, oft sehr kurzlebigen Zeit, muss alles schnell gehen. Da kann es auch passieren, dass grundlegende Dinge, wie gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung in den Hintergrund geraten. Damit unser Körper, gerade im Berufsalltag, nicht außer Acht gelassen wird, hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie eine Broschüre mit hilfreiche Tipps und Anregungen erstellt.

Kleine Übungen und somit ein gewisses Maß an Bewegung können im Arbeitsalltag integrieren  – ohne großen Zeitaufwand, integriert werden.

Die Broschüre "Bürofitness" stellt eine praktische Verbindung zwischen Büroalltag und bewusster Lebensweise dar und soll Ihnen dabei helfen, mit gezielter Bewegung Ihr Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Oftmals fehlt es an guten Ideen oder einem ersten Anstoß.

Wir haben in dieser Broschüre 24 Bewegungsübungen zusammengestellt, für deren Ausübungen Sie nicht einmal den Platz an Ihrem Schreibtisch verlassen müssen. Sie können die Übungen beim Telefonieren durchführen oder wenn Sie sich mal zwischendurch eine fünfminütige Pause gönnen.

 

Denn Bewegung tut Körper und Seele gut und erleichtert den Alltag im Berufsleben. Hinterher werden Sie sich gleich viel besser fühlen.

Gesundheitstipp Juli 2016

Wasser: Gesund trinken: Warum ist Trinken so wichtig?

Trinkwasser

Trinkwasser

Wasser erfüllt wichtige Aufgaben in unserem Körper, eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit ist für unseren Körper lebenswichtig. Trinkwasser aus der Leitung ist dafür bestens geeignet.

Die wichtigsten Aufgaben des Wassers in unserem Körper:

  • Als Baustoff ist es Bestandteil aller Körperzellen und -flüssigkeiten.
  • Als Lösungsmittel ist es erforderlich für Stoffwechselabläufe und Transportvorgänge.
  • Als Reaktionspartner nimmt es an biochemischen Reaktionen teil.
  • Als Regler der Körpertemperatur kühlt es den Körper beim Schwitzen ab.

Ein Wassermangel kann zu schwerwiegenden, manchmal irreparablen Schäden des Organismus führen. Zu wenig Wasser in der Ernährung verursacht schlechtere Fließeigenschaften des Blutes, Abbauprodukte können nicht mehr über die Nieren ausgeschieden werden, Muskeln und Gehirn werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Schließlich kommt es zu Nieren- und Kreislaufversagen.

Solche Erscheinungen sind bei uns zum Glück selten; denn normalerweise sind beim gesunden Menschen Aufnahme und Abgabe von Wasser ausgeglichen und Wasser steht uns ausreichend zur Verfügung. Viel häufiger, aber meist unterschätzt sind die ersten Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels: Bereits 2 % Flüssigkeitsverlust bezogen auf das Körpergewicht verringert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Dies macht sich vor allem beim Sport und bei der Arbeit bemerkbar.

Wieviel sollte man am Tag trinken?

Im Schnitt sollte ein Erwachsener am Tag mindestens 1,3 bis 1,5 l trinken. Empfehlenswert sind Wasser, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees, Saftschorlen im Verhältnis 1:3. Bei Reduktionsdiäten, Erkrankungen, Sport oder Hitze kann die empfohlene Menge auch deutlich höher liegen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler und Studenten besser lernen und konzentrierter arbeiten können, wenn sie während des Unterrichts oder während der Vorlesung trinken. Fachleute gehen davon aus, dass viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Viele Schüler gehen morgens ohne Frühstück und in vielen Fällen auch ohne etwas zu trinken in die Schule.

Bei Kleinkindern kommt hinzu, dass sie den Durst noch nicht so stark empfinden und das Trinken einfach vergessen. Dabei kann der Bedarf beim Toben, erst recht an heißen Tagen, schnell auf 2 bis 4 l ansteigen. Für Schüler ist es daher ideal, wenn sie nicht nur in den Pausen, sondern auch während des Unterrichts trinken können.

Auch Erwachsene sollten zu Hause und bei der Arbeit immer Trink- oder Mineralwasser in Sicht- und Greifnähe stehen haben.

Mit "Wasserzufuhr" ist aber nicht nur das Trinken gemeint. Von etwa 2,5 l Flüssigkeit, die ein Erwachsener täglich ersetzen muss, liefert die feste Nahrung schon etwa die Hälfte. Die restlichen 1,5 l sollten über Getränke beigesteuert werden.

Tipps für ausreichendes Trinken

  • Trink- oder Mineralwasser immer in Reichweite stellen.
  • Regelmäßig vor und zu den Mahlzeiten trinken.
  • Kindern immer geeignete Getränke mitgeben.

Mineralwasser oder Leitungswasser?

Trink- und Mineralwässer unterscheiden sich in ihrem Mineralstoffgehalt. Deshalb ist auch nicht jedes Mineralwasser für jeden gleich gut geeignet. Mineralwässer mit einem hohen Natrium- und Chloridgehalt sollten von Personen mit zu hohem Blutdruck und von Nierenkranken gemieden werden. Im Rahmen einer natriumarmen Ernährung sollte man ein Wasser wählen, das weniger als 20 mg Natrium pro Liter enthält.

Insgesamt sollte der Mineralstoffgehalt aber nicht überbewertet werden. Zwar weisen einige Mineralwässer bei bestimmten Mineralstoffen einen hohen Gehalt auf, doch reicht dieser in der Regel nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Im Falle von Kalzium ist das zum Beispiel interessant für Menschen, die keine Milch vertragen oder mögen. Als kalziumreich gilt ein Wasser, das mehr als 150 mg Kalzium pro Liter enthält.

Mineralwasser ist zwar beliebt, doch Trinkwasser ist eine gute Alternative und hat durchaus seine Vorzüge:

  • Trinkwasser ist bei uns immer verfügbar und preisgünstig.
  • Trinkwasser verursacht weniger als 1 % der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Zu diesem Ergebnis kam der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches anhand einer Ökobilanz. Die Unterschiede sind vor allem auf den zum Teil weiten Transport des Mineralwassers zurückzuführen.
  • Ein weiteres Plus: Von allen Lebensmitteln wird Trinkwasser am häufigsten und stärksten kontrolliert. Die Trinkwasserverordnung legt die Konzentration an bestimmten Inhaltsstoffen so fest, dass die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigt werden kann. Das Trink-/Leitungswasser aus der öffentlichen Wasserversorgung ist daher einwandfrei und von guter bis sehr guter Qualität.

Trinkwasser enthält natürlicherweise Mineralstoffe. Art und Menge der gewünschten Inhaltsstoffe sind abhängig von der Herkunft (zum Beispiel Bodenbeschaffenheit) des jeweiligen Rohwassers. Die für uns Menschen wichtigen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium sind in der Regel am stärksten vertreten, wenn sie auch im Vergleich zu festen Lebensmitteln nur einen geringen Beitrag zur Deckung des Nährstoffbedarfs beitragen.

Quelle: aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.

Autoren: Ruth Rösch, Attendorn; Rüdiger Lobitz, aid |

 

 

Mehr zum Lebensmittel Wasser erfahren Sie im aid-Heft "Wasser" zu bestellen hier:

https://shop.aid.de/1598/Wasser-Trinkwasser-Natuerliches-Mineralwasser-Quell-und-Tafelwasser

Hier hat der aid infodienst warenkundliche Informationen, Praxistipps zu Einkauf und Lagerung, sowie Hinweise zum Verbraucherschutz für Sie zusammen getragen.

http://www.aid.de/inhalt/wasser-651.html

 

Gesundheitstipp Juni 2016

Ferrero und die Fußball-EM: Anstoß zum Dickwerden

Fußball-EM in Frankreich – und Ferrero will mitspielen.

Der Süßwarenhersteller belohnt den Kauf großer Mengen von Nutella, Duplo und Co. mit Prämien. Die Verbraucherzentralen zeigen die "Rote Karte". Die Verlockung heißt "LoveBrands-Punkte". Sie befinden sich auf verschiedenen

Aktionspackungen von Nutella, Duplo, Kinderschokolade und Hanuta, werden in ein Sammelheft geklebt und mit dem Wunsch nach einer bestimmten Prämie an den Hersteller geschickt. Das klingt zunächst einmal ganz attraktiv, zumal eine der Prämien tatsächlich sportlich ist: Neben etwa einer Fleecedecke, zwei Gläsern und einem mobilen Bluetooth-Lautsprecher gibt es auch einen Fußball mit den aufgedruckten Unterschriften der deutschen Nationalmannschaft.

Der Haken: Wer die Prämien bekommen möchte, muss sehr viele Punkte sammeln und Süßwaren in erheblichen Mengen kaufen.

Ein Beispiel: Für den Fußball werden 70 Punkte benötigt. Rechnet man diese Punktzahl auf Nutellagläser um, ergibt sich folgende Aufstellung: Ein Glas Nutella (450 Gramm) liefert zwei Punkte, also müssen 35 Gläser oder 15,75 Kilogramm Nutella gekauft werden. Addiert man deren Zucker- und Fettgehalte, kommt man insgesamt auf knapp neun Kilogramm Zucker, gut fünf Kilogramm Fett – und mehr als 86.150 Kilokalorien.

Zum Vergleich: Ein zehnjähriges Kind hat einen Energiebedarf von etwa 2.000 Kilokalorien täglich. Selbst wenn eine ganze Mannschaft gemeinsam Punkte sammelt, nimmt jeder Spieler noch drei Gläser mit nach Hause. Nach Ansicht der Verbraucherzentralen handelt die Firma damit unverantwortlich. Schließlich warnen Fachleute schon seit

Jahren vor zunehmendem Übergewicht bei Kindern. In Deutschland gilt jedes siebte Kind als zu dick – Tendenz steigend.

Unser Tipp

Wer sich anlässlich der EM einen Ball wünscht, ist mit einem Spielgerät aus fairem Handel besser bedient. Ein solcher Ball ist deutlich preisgünstiger, ohne den zusätzlichen Kauf von Zucker- und Fettbergen erhältlich und kommt den Menschen in Entwicklungsländern zugute.

Quelle: verbaucherzentrale.de

Gesundheitstipp Mai 2016

Saarland gegen Darmkrebs - Machen Sie mit!

Mehr als 60.000 Menschen in Deutschland und über 800 Saarländerinnen und Saarländer erkranken pro Jahr neu an Darmkrebs, der häufigsten Krebsart in Deutschland.

Fast 50 Prozent der Betroffenen sterben jährlich an den Folgen von Darmkrebs – im Saarland sind es derzeit über 300 Personen pro Jahr.

Mit modernen Vorsorgemaßnahmen kann diese Erkrankung wie keine andere Krebserkrankung verhindert werden. Sollte ein Tumor auftreten, liegt bei rechtzeitiger Früherkennung des Darmkrebses die Heilungschance bei über 90 Prozent.

Auch wenn Sie sich topfit fühlen: nur durch einen Stuhltest und/oder eine Darmspiegelung können Sie sich Gewissheit verschaffen, denn im Frühstadium verursacht der Darmkrebs keinerlei Beschwerden. In der Regel entsteht er aus gutartigen Polypen, die erst im Laufe von 7 bis 10 Jahren zu bösartigen Tumoren entarten. Treten Symptome wie krampfartige Schmerzen, Müdigkeit und Gewichtsverlust auf, ist die Erkrankung schon fortgeschritten.

(Quelle: Krebsregister Saarland)

 

Testen Sie Ihr Darmkrebs-Risiko

 

Rechtzeitige Vorsorge ist die beste Chance, Leben zu retten

Risiko-Check: Fünf Fragen, die Ihnen Sicherheit geben können. Denn „Saarland gegen Darmkrebs" ist eine Aktion zur Vorsorge für die Menschen im Saarland. In weniger als fünf Minuten können Sie unendlich viel für Ihre Gesundheit tun.

Drucken Sie diese Seite aus und nehmen Sie sich ein wenig Zeit. Sobald Sie eine Frage mit „Ja" beantwortet haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die weiteren Punkte sind für Sie dann bedeutungslos. Drucken Sie diese Seite aus und bringen sie diesen Fragebogen zu Ihrem Gespräch mit.

 

Ich habe in den letzten 12 Monaten Blut im Stuhl beobachtet.


O JA. Blut im Stuhl ist ein Alarmzeichen. Unabhängig von Ihrem Alter muss die Ursache durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Hausarzt. Ein Stuhlbluttest ist bei Ihnen nicht sinnvoll.


O NEIN. Beantworten Sie bitte die nächste Frage.

 

Ein oder mehrere Verwandte (Eltern, Geschwister, Kinder, Großeltern, Tanten, Onkel) sind an Darmkrebs erkrankt bzw. gestorben.


O JA. Sie haben möglicherweise ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Abhängig von Ihrem Alter raten wir direkt zu einer Darmspiegelung. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Hausarzt. Ein Stuhlbluttest ist bei Ihnen nicht sinnvoll.


O NEIN. Beantworten Sie bitte die nächste Frage.

 

Ich habe in den letzten drei Jahren eine Darmspiegelung machen lassen bzw. nehme jährlich an der Darmkrebs-Früherkennung teil bzw. bin bei einem Spezialisten für Magen-Darm-Krankheiten in Behandlung.


O JA. Sie sind ganz offensichtlich über Darmkrebs aufgeklärt und tun bereits das Richtige. Folgen Sie der Empfehlung Ihres Arztes.


O NEIN. Beantworten Sie bitte die nächste Frage.

 

Ich bin 55 Jahre alt oder älter.


O JA. Ab dem 55. Lebensjahr steht Ihnen eine Darmspiegelung zu; sie wird von der Krankenversicherung übernommen. Wenn Sie derzeit keine Darmspiegelung wünschen, sollten Sie zumindest den Stuhlbluttest machen.


O NEIN. Beantworten Sie bitte die nächste Frage.

 

Ich bin zwischen 45 und 54 Jahren alt.


O JA. Wir empfehlen Ihnen, den Stuhlbluttest zu machen. Sie erhalten ihn in jeder Apotheke, ab dem 50. Lebensjahr auch kostenlos bei Ihrem Hausarzt.


O NEIN. Sie brauchen derzeit nichts zu unternehmen. Wiederholen Sie diesen Selbsttest nach einem Jahr.

(Quelle: Krebsregister Saarland)

 

Der Darmkrebs-Infopoint wird in diesem Jahr im Rahmen des landesweiten Programms »Das Saarland lebt gesund!« durch die saarländischen Städte und Gemeinden touren und dort für Prävention und Aufklärung werben.

 

In der Rubrik Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit die Termine der Aufklärungstour zu finden sein.

 

Gesundheitstipp April 2016

Energiehaltige Getränke für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen

Der Konsum energiehaltiger Getränke  spielt für eine positive Energiebilanz und somit die Entwicklung von Übergewicht insbesondere bei Mädchen eine bedeutende Rolle, wie das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) anlässlich einer Auswertung der langjährigen DONALD-Studie Anfang 2008 nochmal hervorhob (Libuda et al. 2007). Rund ein Drittel der Flüssigkeitszufuhr besteht bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren aus Softdrinks und Fruchtsäften, weshalb Kersting vom FKE zu dem Schluss kommt: »Softdrinks und Fruchtsäfte sind Dickmacher und deshalb nicht die geeigneten Durstlöscher.«

Denn energiehaltige Getränke stillen den Hunger nicht so sehr wie feste Nahrung (Malik et al. 2006, Mourao et al. 2007, Mattes und Campbell 2009), weshalb die beim Trinken aufgenommene Energie beim Essen nicht wieder eingespart wird, was schließlich zur positiven Energiebilanz führt (Mourao et al. 2007). Im Übrigen gelten dieseZusammenhänge auch für Erwachsene (DiMeglio und Mattes 2000; Raben et al. 2002; Tordoff und Alleva 1990).

Im Folgenden ist der Energiegehalt einiger Säfte, Milch verschiedener Fettstufen, Pepsi Cola und Coca Cola dargestellt.

Energiegehalt in kcal/100 g
Traubensaft 71,5
Kuhmilch 3,5% Fett 64,3
Apfelsaft 49,5
Kuhmilch 1,5% Fett 48,5
Orangensaft 44,9
Pepsi Cola 42,8
Coca-Cola 42
Kuhmilch entrahmt 36,1

 

Das beste Getränk ist Wasser – ob mit oder ohne Kohlensäure. Es gibt sogar zahlreiche Mineralwässer, die aufgrund ihres Kalzium-Gehaltes auch sehr gute Kalzium-Lieferanten sind.  Fruchtsäfte sollten aufgrund des vergleichsweise hohen Zuckergehalts mit Wasser zu einer Schorle verdünnt werden: 1 Teil Saft, 3 Teile Wasser (zum Beispiel: 50 ml Saft plus 150 ml Wasser)

Christoph Bier

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland

 

Literatur

DiMeglio, D. P.; Mattes, R. D.: Liquid versus solid carbohydrate:effects on food intake and body weight. In: Int JObes Relat Metab Disord 24 (2000), Jun, Nr. 6, S. 794–800Libuda, Lars; Alexy, Ute; Sichert-Hellert, Wolfgang;Stehle, Peter; Karaolis-Danckert, Nadina; Buyken, Anette E.; Kersting, Mathilde: Pattern of Beverage Consumption and Long-Term Association with Body-Weight Status in German Adolescents – Results from the DONALD Study. In: British Journal

Malik, Vasanti S.; Schulze, Matthias B.; Hu, Frank B.:Intake of sugar-sweetened beverages and weight gain: asystematic review. In: Am J Clin Nutr 84 (2006), Aug, Nr. 2, S. 274–288

Mattes RD, Campbell WW. Effects of food form and timing of ingestion on appetite and energy intake in lean young adults and in young adults with obesity. J Am Diet Assoc 2009; 109: 430–437

Mourao DM, Bressan J, Campbell WW, Mattes RD. Effects of food form on appetite and energy intake in lean and obese young adults. Int J Obes 2007; 31: 1688–1695.

Gesundheitstipp Dezember 2015

Bei Erkältung keine Antibiotika vom Arzt einfordern

Husten, Schnupfen oder Heiserkeit – Erkältungen sind im Winter weit verbreitet. Die Auslöser der meisten Erkältungskrankheiten sind Viren, gegen die Antibiotika generell nicht wirken. Bei Erkältungskrankheiten sind Antibiotika deshalb nicht die erste Wahl, sondern werden erst bei Komplikationen vom Arzt verordnet.

„Patienten sollten von ihrem Arzt die Verschreibung eines Antibiotikums nicht offensiv einfordern, etwa bei einer durch Viren ausgelösten leichten Erkältung“, sagt Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlands. Auf den ganzen Körper wirkende Antibiotika sind in Deutschland immer verschreibungspflichtig. Deshalb sollten Patienten ohne Rücksprache mit dem Arzt bei einer Erkältung keine Antibiotika einnehmen, die sie ohne Rezept im Ausland gekauft haben.

Antibiotika werden meist nur kurzfristig eingesetzt und sollten zuverlässig eingenommen werden. Wird die empfohlene Einnahmedauer unterschritten, kann es zu einer Resistenz kommen. Dadurch würde das Antibiotikum auf lange Sicht unwirksam. Hat der Arzt aber ein Antibiotikum verordnet, sollten Patienten dieses nicht vorzeitig oder ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker absetzen.

Die Auslöser der meisten Erkältungskrankheiten sind Viren, gegen die Antibiotika generell nicht wirken. Bei Erkältungskrankheiten sind Antibiotika deshalb nicht die erste Wahl, sondern werden erst bei Komplikationen vom Arzt verordnet. Halsschmerzen können als typische Symptome einer Erkältung gut in der Selbstmedikation gelindert werden. Auch wenn im Einzelfall eine bakterielle Infektion für die Halsschmerzen verantwortlich ist, sind Antibiotika-haltige Lutschtabletten in der Regel nicht empfehlenswert, da die Konzentration des Wirkstoffs auf der Mundschleimhaut zu gering ist. Es kann zu Allergien kommen. Empfehlenswert sind hingegen Halstabletten mit Lokalanästhetika oder Extrakten aus Heilpflanzen wie Thymian oder Salbei.

Halten Halsschmerzen länger als drei Tage an, sind sehr stark oder werden von Fieber begleitet, wird der Apotheker den Patienten an einen Arzt verweisen. Apotheker raten grundsätzlich von einer Selbstmedikation bei Kleinkindern und in der Schwangerschaft und Stillzeit ab.

Gesundheitstipp November 2015

Trübe Stimmung, Lustlosigkeit, Müdigkeit, vermehrte Lust auf Süßes – die Herbstdepression hat viele Symptome

Auslöser ist hauptsächlich der Jahreszeiten bedingte Lichtmangel. Dunkelheit und Regenwetter trüben die Stimmung. Zahlreichen Studien zufolge leiden Menschen in den nordischen Ländern öfters an einer Herbstdepression, da es dort über sehr viele Monate hinweg sehr früh und lange dunkel ist. In südlichen Ländern hingegen kommen die Menschen auch im Herbst und Winter häufig in den Genuss der Sonne und deshalb tritt die Herbstdepression dort wesentlich seltener auf. Um einer Herbstdepression entgegenzuwirken, sollte man sich draußen möglichst viel bei Tageslicht bewegen. Das muss kein Leistungssport sein, ein ruhiges Spazierengehen - am besten in der Natur - ist vollkommen ausreichend. Vor allem sollte man sich auch zu der Bewegung an der frischen Luft entscheiden, wenn die Sonne nicht scheint, denn auch dann hat das Tageslicht seine positive Wirkung auf die Seele.

Falls Ihnen tagsüber die Zeit fehlt, um nach draußen ins Tageslicht zu gehen, können Sie sich eine Tageslichtlampe kaufen. Aber die Bewegung im Freien sollte man dem Sitzen vor einer Lampe - wenn irgendwie möglich - vorziehen. Denn die Wirkung von der Bewegung bei Tageslicht ist kaum zu übertreffen. Neben genügend Licht und Bewegung sollte man in dieser Jahreszeit besonders auf die Ernährung achten. Den bei der Herbstdepression gesteigerten Appetit am besten nicht mit Lebkuchen und Schokolade stillen, sondern mit vitaminreichen Nahrungsmitteln wie Obst oder Gemüse. Bananen, Nüsse oder Trockenfrüchte sind eine gute und schmackhafte Alternative zu den kalorienreichen Leckereien, die beim Gang auf die Waage irgendwann dann zu noch schlechterer Stimmung führen.

Haben alle vorbeugenden Maßnahmen keine Wirkung gezeigt, sollte man einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob es sich nur um ein vorübergehendes Stimmungstief oder um eine behandlungsbedürftige Herbstdepression.

Weitere Informationen zum Thema Depression finden Sie auf der Internetseite  des

Frank Lessel, Saarländisches Bündnis gegen Depression

Gesundheitstipp Oktober 2015

Ernährung ist eine Kulturtechnik, die wie Lesen, Rechnen und Schreiben erlernt werden muss

Dem Menschen ist in allen Kulturen der Erde nur eine Geschmacksvorliebe angeboren: Die Vorliebe für Süßes. Das übrige Ernährungsverhalten und die dazugehörigen Geschmacks­vorl­ieben werden in einem langjährigen soziokulturellen Prozess erworben. Sie entstehen durch das vorhandene Angebot. Bei der Steuerung des unbewussten Ernährungsverhaltens spielt allerdings der Ernährungsinstinkt eine wichtige Rolle. Er veranlasst uns dazu, so viel zu essen wie möglich, Vorräte anzulegen – in Form von Fett am Körper – und uns so wenig wie möglich zu bewegen, um keine Energie zu verschwenden. Damit hat er dem Menschen und dessen Vorfahren über Jahrmillionen das Überleben gesichert. Denn das Verhungern war eine ständige Bedrohung für unsere Vorfahren. Der Stoffwechsel des Menschen hat sich im Laufe der Evolution sehr erfolgreich daran angepasst, den Mangel zu verwalten. Seit wir in Deutschland und anderen Industrienationen allerdings im Überfluss leben und uns Nahrungsenergie in beliebigen Mengen und Ausprägungen zur Verfügung stehen, sind Übergewicht und Adipositas regelrecht vorprogrammiert, da sich unser Stoffwechsel in so kurzer Zeit noch nicht an die veränderten Umweltbedingungen anpassen konnte. Wir leben in einer sogenannten adipogenen Umwelt.

Spezielle Stoffwechselprogramme zum Abnehmen gibt es nicht. Alleine durch konse­quente Kalorienrestriktion (Hungern) werden Fettpolster wieder abgebaut. Hungern ohne Not, also im Überfluss, widerspricht allerdings dem Ernährungsinstinkt. Deshalb muss der Verstand (linke Gehirnhälfte) die Speisenauswahl und Speisen­zu­sam­men­setzung steuern und somit Vorgänge kontrollieren, die normalerweise die rechte Gehirnhälfte kontrolliert. Das Ernährungs­verhalten über längere Zeit mit dem Verstand zu steuern, verhindert jedoch Genuss und Freude beim Essen. Gewichtsreduktion ist derart schwierig, dass sie nur im Ausnahmefällen dauerhaft in den notwendigen Größenordnungen gelingt. Über­ge­wicht sollte also gar nicht erst entstehen. Dazu muss dem Ernährungsinstinkt schon früh Ernährungskultur zur Seite gestellt werden. Bereits im Mutterleib und während der Stillzeit werden Ge­schmacks­präferenzen erworben. Dieser Prozess setzt sich in den Jahren nach der Geburt über die Muttermilch, die Beikost und schließlich die Familienkost fort. Da Kinder und Jugendliche in bedeutendem Umfang auch ganztägig in Bildungseinrichtungen betreut werden, gewinnt die Gemeinschaftsverpflegung an Bedeutung für die Ausbildung von Ernährungs- und Geschmacks­gewohnheiten. Neben der Familie spielen also auch die Lebenswelten Kita und Schule eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung gesundheitsförderlicher Ernährungsgewohnheiten.

Gewohnheit ist der wichtigste Baustein für eine gesundheitsförderliche und genussorientierte Ernährungskultur. Gewohnheit ermöglicht einen von Lust geprägten Einkauf von Lebensmitteln und Freude beim Verzehr der Speisen – ohne schlechtes Gewissen.

Es müssen zum einen Verhältnisse für Kinder und Jugendliche geschaffen werden –in Familie, Kita und Schule –, in denen die gute Wahl die einfache Wahl ist. Zum andern müssen die Heranwachsenden durch systematische Ernährungsbildung Kompetenzen erwerben, mit denen sie sich in einer adipogenen Umwelt sicher bewegen und gut ernähren können. Verhältnis- und Verhaltensprävention müssen Hand in Hand gehen.

Gesundheitstipp September 2015

Zucker, Fett und Ballaststoffe

Wie Hersteller über Nährstoffe informieren – oder auch nicht

(aid) – Wieviel Zucker ist im Müsli? Und wie viel in den Vollkorn-Flakes? Ein Blick auf die Nährwerttabelle hilft weiter. Man findet sie heute auf fast jeder Lebensmittelpackung. Das ist gut, denn der Nährwert von ähnlichen Produkten lässt sich mit einem Blick auf die Tabelle vergleichen. Das Problem: Die Nährwertinformationen können sehr unterschiedlich sein. Mal stehen vier, dann wieder acht Angaben auf der Packung. Bei einem Müsli wird der Ballaststoffgehalt angegeben, beim anderen nicht. Oder Informationen zu gesättigten Fettsäuren: Sie finden sich auch längst nicht auf jeder Packung.

Ab Dezember 2016 soll Schluss sein mit diesem Durcheinander – zumindest teilweise. Ab dann verpflichtet die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) dazu, auf praktisch jedem verpackten Lebensmittel sieben Nährwertinformationen pro 100 Gramm beziehungsweise Milliliter anzugeben: den Energiegehalt und die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz – und zwar immer in genau dieser Reihenfolge.

Diese Form von Nährwerttabellen dürfen Hersteller auch schon jetzt umsetzen, alternativ zum bisherigen freiwilligen System. Das sah vier oder acht Nährwertangaben in Tabellenform vor, die „big 4“ beziehungsweise „big 8“. Ab Ende 2016 fallen dann diese Varianten der Nährwertkennzeichnung endgültig weg.

So richtig übersichtlich wird es aber auch nach neuem Recht nicht. Denn auch die LMIV selbst erlaubt zahlreiche Ausnahmen und freiwillige Ergänzungen. Angaben zum Ballaststoffgehalt sind beispielsweise künftig nicht verpflichtend, dürfen aber – wenn der Hersteller das möchte – freiwillig in der Tabelle ergänzt werden. Es ist auch zulässig, Nährwertinformationen pro Portion anzugeben. Die Portionsgröße allerdings bestimmt der Hersteller dann selbst. Mit Chips-Portionen von 30 Gramm – das ist circa eine Handvoll – oder unrealistischen kleinen Müsliportionen lassen sich dabei die Gehalte kritischer Nährstoffe wie Fett oder Zucker leicht klein rechnen. Immerhin: Werden Portionsangaben gemacht, muss auf der Packung deren Gesamtanzahl angegeben werden. Eine Tüte Chips mit sechs Portionen kann einen da schon stutzig machen.
Dr. Christina Rempe

Gesundheitstipp August 2015

Flüssiges Obst

Smoothies - Cremige Fruchtsnacks im Glas
(aid) - Drinks aus pürierten Früchten, Gemüse und Grünzeug liegen bei ernährungsbewussten Verbrauchern voll im Trend. In großer Geschmacks- und Farbenvielfalt füllen Smoothies die Kühlregale und die Obst- und Gemüse-Abteilungen.

Bislang ist der Begriff 'Smoothie' nicht lebensmittelrechtlich geschützt oder definiert. Es gibt auch keine Vorschriften zu Herstellungsverfahren. Bei Fertigprodukten liefert die Verkehrsbezeichnung zumindest Hinweise auf die Zusammensetzung: Ein 'Fruchtsaft-Smoothie' unterliegt der Fruchtsaft-Verordnung. Bei einer 'Zubereitung aus Frucht und Fruchtsaft' oder einem 'Multifruchtdrink aus Obstsaft und -püree' hingegen hat der Hersteller bei der Auswahl der Zutaten erhebliche Freiheiten. Ein kritischer Blick auf das Etikett zeigt, ob tatsächlich so viel Mango in der Flasche drin ist, wie das große Bild auf der Verpackung erwarten lässt, und welche weiteren Zutaten außer Obst und Gemüse noch mit dabei sind.

Und das Haltbarkeitsdatum erinnert: Ein gekühlter Fertig-Smoothie ist nur wenige Tage haltbar.

Qualität ist am 5-am-Tag-Logo erkennbar: Smoothies mit dieser Auszeichnung müssen mindestens zur Hälfte aus Mark, Püree oder stückigen Bestandteilen bestehen. Sie dürfen keinen zusätzlichen Zucker, keine Zusatzstoffe und keine isolierten Nährstoffe enthalten und nicht durch Wasserentzug konzentriert sein. "Menschen, die auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten, brauchen keine Smoothies. Doch eine 200- bis 250 Milliliter-Portion eines 5-am-Tag-Smoothies kann gelegentlich bis zu zwei Portionen Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen", erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. "Alternativ kann man natürlich seine Smoothies auch selbst pürieren und dabei immer neue Geschmacksvarianten ausprobieren." Vor allem der Sommer mit seiner großen Auswahl an knackigen Zutaten aus heimischem Anbau bietet sich für Smoothie-Experimente an.

Ob Fertigprodukt oder Eigenkreation - ein Durstlöscher ist ein Smoothie in keinem Fall. "Ein solcher Drink enthält so viele Nährstoffe, dass er als Zwischenmahlzeit bewertet werden muss", sagt Seitz.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gesundheitstipp Juli 2015

Zähneputzen auf einem Bein

Das war mein persönlicher Vorsatz fürs Jahr 2015. Und ich halte das seit Januar durch. Inzwischen habe ich beim Zähneputzen rund 12 Stunden auf einem Bein gestanden.

Die Wirkung?

Mein Gleichgewichtsgefühl hat sich verbessert und ich fühle mich insgesamt sicherer auf meinen Beinen. Ich kann es körperlich spüren, dass die Vernetzung zwischen meinem Kopf und meinen Sprunggelenken aufgefrischt wurde.

Die Sportwissenschaft der Universität Konstanz untersucht die Auswirkungen der Übung derzeit wissenschaftlich. Über die Ergebnisse werden wir Sie dann informieren.

Machen Sie doch auch mit. Und wenn Sie zunächst ängstlich sind: beim Zähneputzen haben Sie ja eine Hand frei. Und die können Sie nah zum Waschbecken halten. Dann können Sie rasch zugreifen, wenn Sie ein Unsicherheitsgefühl überkommt.

Gesundheitstipp Juni 2015

Was das Laufen mit uns macht

„Sobald sich meine Beine bewegen, beginnen meine Gedanken zu fließen.“
(Henry David Thoreau, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1817-1872)

Über die Vorteile des Laufsports haben sich schon viele ausgelassen, zehn Tipps, warum Laufen so gut ist finden Sie hier.

Gesundheitliche Auswirkungen des Laufens sind vielfältig und beschränken sich nicht nur auf körperliche Fitness. Grundsätzlich verbessert Laufen die Sauerstoffversorgung insgesamt.

Meist denkt man dabei an die Versorgung der Muskeln, aber auch das Gehirn profitiert von der Sauerstoffdusche beim Laufen. Mit dem Alter lagert sich Kalk in den Arterien ab und verschlechtert die Durchblutung des Gehirns. In der Folge lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach. Durch regelmäßigen Sport können die Menschen diesem Prozess entgegenwirken. „Sport macht das Gehirn effektiver“, bestätigte schon 2008 Professor Manfred Spitzer, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III der Universität Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen. Die Uni Ulm hatte hierzu eine Studie verfasst. „Wir konnten jetzt zum ersten Mal zeigen, dass ganz bestimmte geistige Leistungen direkt vom Sport profitieren“, sagt Spitzer. Belegt worden sei vor allem, dass damit manche Reize schneller und effektiver verarbeitet werden. Tiefer gehende Infos dazu finden Sie hier.

Und um noch eins draufzusetzen meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass regelmäßiges Joggen sogar das Risiko mindert, an Demenz zu erkranken. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Mensch ist ein Ausdauerläufer und diese Fähigkeit nutzen wir zu wenig. Wieso sich Laufen lohnt, dem ist die Sendung „Quarks & Co“ des WDR auf die Spur gegangen. Hier können Sie sich die Sendung anschauen.

Und nun zum Schluss noch der Wermutstropfen: Wieviel Sport ist gesund? Das fragt der Münchner Merkur in seiner Online-Ausgabe, und kommt zu eigentlich gar nicht so überraschenden Ergebnissen. Denn wir wissen, man kann alles auch übertreiben. Lesen Sie hier mehr.

Und dazu passend finden Sie hier die zehn größten Fehler, die man beim Laufen machen kann.

Gesundheitstipp Mai 2015

Ein weiterer guter Vorsatz für 2015 lautet:

Ich will mich gesünder ernähren. 48 Prozent der Deutschen haben sich das vorgenommen.

Auch im Mai hat unser Gesundheitstipp die Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit zu den Vorsätzen der Deutschen fürs Jahr 2015 zur Grundlage. 48 Prozent der Befragten nehmen sich demnach vor, sich künftig gesünder zu ernähren.

Die 10 Regeln der DGE geben Ihnen dafür gute Anregungen.

  1. Genießen Sie die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Lebensmittel
  2. Essen Sie reichlich Getreideprodukte und auch Kartoffeln
  3. Gewöhnen Sie sich an täglich fünf Portionen Obst und Gemüse
  4. Genießen Sie Milch- und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal in der Woche, Fleisch- und Wurstwaren sowie Eier in Maßen
  5. Essen Sie wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  6. Nutzen Sie Zucker und Salz in Maßen
  7. Trinken Sie reichlich Flüssigkeit
  8. Bereiten Sie die Lebensmittel schonend zu
  9. Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen
  10. Achten Sie auf das Gewicht und bleiben Sie in Bewegung

Hier können Sie die zehn Regeln der DGE zum Ausdrucken herunterladen und finden zusätzliche Anregungen, wie Sie die Regeln in die Tat umsetzen können.

Gesundheitstipp April 2015

Ein weiterer guter Vorsatz für 2015

Mehr Zeit für sich selbst investieren – das haben sich 48 Prozent der Deutschen vorgenommen.

Auch im April hat unser Gesundheitstipp die Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit zu den Vorsätzen der Deutschen fürs Jahr 2015 zur Grundlage. 48 Prozent der Befragten gaben an, mehr Zeit für sich selbst investieren zu wollen. Wir geben Ihnen heute Anregungen, wie Ihnen das gelingen kann.

Ausreichend Zeit für sich selbst zu haben ist eine wichtige Grundlage, um sein Lebensgefühl in Balance zu halten. Dabei geht es um die Balance zwischen den drei Elementen Arbeit, soziales Miteinander und „alleine sein“. Am Anfang steht deshalb zunächst einmal die Entscheidung, „Ich nehme mich selbst wichtig!“. Bei den heutigen Tipps geht es also um das „alleine sein“.

  • Reservieren Sie sich täglich eine kleine Auszeit, um einfach nur Ihren Gedanken nachhängen zu können. Legen Sie fest, wann im Tagesverlauf Sie sich diese kleine Auszeit nehmen werden. Da genügen 5 bis 10 Minuten – auf der Parkbank, bei einem kleinen Gang um die „vier Ecken“ oder zu Hause im gemütlichen Sessel.
  • Denken Sie auch mal darüber nach, ob Sie eine halbe Stunde früher aufstehen können und so wertvolle Zeit für sich gewinnen. Zum Lesen, zum Musik hören, für die Gymnastik, aber auf jeden Fall für einen besseren und stressfreieren Start in den Tag.
  • Nutzen Sie eine kurze 5-Minuten-Pause für eine kleine Reise durch Ihren Körper. Durchwandern Sie ihn ganz bewusst vom Scheitel bis zur Sohle und achten Sie darauf wo es vielleicht zwickt und zwackt. Achten Sie auf angenehme und auf unangenehme Gefühle. Und fragen Sie sich anschließend an welcher Stelle Sie etwas für sich und Ihren Körper tun sollten.
  • Wenn diese kleinen Schritte klappen, dann können Sie es doch anschließend auch wagen, einen größeren Schritt in Angriff zu nehmen. Widmen Sie sich einem neuen Hobby. Sie wollten schon immer ein Musikinstrument oder eine fremde Sprache lernen, Sie wollten Mitglied in der Stadtbücherei werden oder sich in irgendeiner Weise kreativ betätigen? Nehmen Sie es in Angriff. Lassen Sie ein solches Vorhaben durch Ihre Planungen konkret werden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren neuen Vorhaben! Und genießen Sie das angenehme Gefühl, sich selbst auch wichtig zu nehmen und etwas für sich selbst zu tun.

Gesundheitstipp März 2015

Die guten Vorsätze für 2015 im Auge behalten

55 Prozent der Deutschen wollen sich 2015 mehr bewegen und mehr Sport treiben.

Auf Grundlage der Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit zu den Vorsätzen der Deutschen fürs Jahr 2015 geben wir Ihnen heute Tipps zur Umsetzung des drittwichtigsten Vorhabens der Deutschen für 2015 nämlich sich mehr zu bewegen und mehr Sport zu treiben.

Dieses Vorhaben können Sie verwirklichen, wenn Sie Bewegung regelmäßig in Ihren Tagesablauf einbauen. Das geht ganz einfach und wird irgendwann selbstverständlich. Beobachten Sie sich mal selbst: Wie oft nutzen Sie einen Aufzug oder eine Rolltreppe? Auf diese Beförderungsmittel zu verzichten und die Treppe zu benutzen birgt schon alleine ein großes Bewegungspotenzial in sich. Pro Tag dreimal zu Fuß in den dritten Stock zu gehen bedeutet, dass Sie 100 Treppenstufen nehmen, ohne sich darüber groß Gedanken machen zu müssen. Sich im Fitnessstudio oder zu Hause auf den Stepper zu stellen braucht hingegen Überwindung.

Viele Tipps und Anregungen, Ihre täglichen Bewegungsübungen in den Alltag zu integrieren, finden Sie auf der Internetseite "Die Bewegung". Lassen Sie sich einfach anregen und schauen Sie, was für Sie passt.

Die "Bewegungslandkarte" stellt für das Saarland und Rheinland-Pfalz sortiert nach Landkreisen und Gemeinden Freiluftangebote vor, vom Beachvolleyballfeld über Bouleplätze bis hin zu Tischtennisplatten und Wanderwegen.

Interessante Zahlen und Fakten zum Thema Bewegung finden Sie zusammengestellt auf einer Seite der Apothekenumschau.  Dort erfahren Sie zum Beispiel, dass täglich 1000 Schritte zu gehen, also zirka 600 Meter, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes dieselbe positive blutzuckerregulierende Wirkung haben wie Diabetes-Tabletten.

Und wenn Sie da noch ein wenig drauf packen möchten, dann machen Sie doch 3.000 Schritte extra. In der Mittagspause oder am Feierabend. Dazu finden Sie im Saarland insgesamt 15 Streckenvorschläge unter:

http://www.voelklingen-lebt-gesund.de/download/vlg-3000-schritte-extra.pdf
http://www.zpg-igb.de/?page_id=364
http://www.saarpfalz-kreis.de/buergerservice/themen_und_projekte/7500.htm

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Spaß bei "mehr Bewegung"!

Gesundheitstipp Februar 2015

Die guten Vorsätze für 2015 im Auge behalten

55 Prozent der Deutschen wollen 2015 mehr Zeit für Familie und Freunde investieren.

Die Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit zu den Vorsätzen der Deutschen fürs Jahr 2015 hatten wir Ihnen bereits im Januar vorgestellt und Ihnen Tipps zum Stressabbau gegeben, weil 60 Prozent der Befragten diesen Vorsatz für 2015 auf ihrer Agenda stehen haben.

Heute geben wir Ihnen Tipps zur Umsetzung des zweitwichtigsten Vorhabens der Deutschen für 2015 nämlich mehr Zeit mit Familie und Freunde zu verbringen.

Wenn Sie das Gefühl packt, keine Zeit zu haben für soziale Kontakte, Ihre Familie und Freunde, dann kann es sich lohnen, Ihren Zeitdieben auf die Spur zu kommen. Wer stiehlt Ihre Zeit? Können Sie nicht NEIN sagen und werden deshalb im Job oder im Ehrenamt mit immer neuen Aufgaben überfordert? Fehlt Ihnen im beruflichen Handeln das richtige Zeitmanagement? Zeit, die Sie hier einsparen, können und sollten Sie anschließend in Ihre sozialen Beziehungen investieren.

Oder ist das ganze nur ein organisatorisches Problem? Geht Ihnen nur durch den Sinn, ich müsste mehr Zeit mit der Familie verbringen, ich müsste mal meinen Freund XY anrufen, dann sind diese Vorsätze natürlich zu unkonkret. Machen Sie doch Nägel mit Köpfen.

  • Machen Sie sich eine Liste der Menschen, mit denen Sie den Kontakt intensivieren oder wieder aufnehmen möchten. Legen Sie einen wöchentlichen Termin fest, an dem Sie ausführlich mit einem dieser Freunde telefonieren. Wenn Sie zum Beispiel vier Freunde auf der Liste haben, dann bedeutet das, dass Sie wenigstens alle vier Wochen Kontakt miteinander haben.
  • Und nutzen Sie die alten und die neuen Medien. Von einer Dienstreise oder aus dem Urlaub eine Karte zu schreiben bietet anschließend einen guten Anknüpfungspunkt für die persönliche Kontaktaufnahme. E-Mails ermöglichen es ohne Kosten und großen Aufwand rasch miteinander in Verbindung zu treten und sich gegenseitig aus seinem Leben zu berichten.
  • Und was die Familie betrifft: Vereinbaren Sie auch da feste Termine. Berufen Sie den Familienrat ein und legen Sie gemeinsam fest, welche Aktivitäten an welchem Wochenende oder an welchem Wochentag unternommen werden. Und da hat jedes Familienmitglied mal das Vorschlagsrecht. Und erklären Sie vor allen Dingen diese fest vereinbarten Familientermine als heilig. Die müssen oberste Priorität in Ihrer Zeitplanung haben.

Probieren Sie es doch mal aus und lassen Sie sich überraschen, wie Ihre sozialen Beziehungen sich im Laufe des Jahrs entwickeln. Viel Spaß dabei!

Gesundheitstipp Januar 2015

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten

Sechs von zehn Deutschen wollen 2015 Stress vermeiden oder abbauen!

Stress abzubauen steht auf der Liste der guten Vorsätze fürs Jahr 2015 ganz oben. Das ergab jetzt eine Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit.  Dazu wurden 5.000 Menschen in ganz Deutschland befragt. Die Pressemeldung zur Studie finden Sie hier.

Wir möchten Ihnen heute dazu vier Tipps geben, wie Sie der Umsetzung dieses guten Vorsatzes einige Schritte näher kommen können.  Allerdings: Ein wenig Aufwand braucht das schon! Von nichts kommt nichts!

  1. Stellen Sie sich die Frage:  „Was verursacht mir eigentlich Stress?“ Notieren Sie dazu eine Woche lang die Ursachen … und überlegen Sie sich jeweils eine sinnvolle Lösungsmöglichkeit. Was könnten Sie tun, um diese Stressursache künftig zu vermeiden oder besser mit ihr umgehen zu können?
    Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie auf dem Portal „ergo-online“ oder dem Infoportal "psyga" von INQUA der „ Initiative neue Qualität der Arbeit“.
  2. Entspannungsübungen helfen, zwischendurch auch mal vom Stress runter zu kommen. Finden Sie Entspannungsübungen, die Ihnen gut tun, die zu Ihnen passen, die Sie leicht zu Hause oder am Arbeitsplatz umsetzen können. Anregungen und Entspannungsübungen finden Sie hier.
  3. „Ordnung ist das halbe Leben“ sagt eine Redensart mit einem wahren Kern. Beginnen Sie rund um sich herum Ordnung zu schaffen. Das gilt für den Arbeitsplatz gleichermaßen wie für das häusliche Leben. Es gilt für Dinge genauso wie für die Menschen, mit denen wir uns umgeben.
    Tipps rund ums Thema „Ordnung“ finden Sie hier.
  4. Legen Sie Pausen ein! Machen Sie zum Beispiel 15 Minuten am Tag … einfach nichts!
    Setzen Sie sich dazu in einen bequemen Sessel oder legen sich ins Bett. Und tun Sie wirklich nichts! Keine Musik hören, kein Buch lesen. Genießen Sie einfach dieses Gefühl der Ruhe und des nichts Tuns.
    Mehr dazu erfahren sie hier.

Bleiben Sie auf jeden Fall dran… wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

Gesundheitstipp Dezember 2014

„Geruhsame“ Vorweihnachtszeit? So kann´s gehen!

Die Adventszeit ist da - und damit die besinnliche Zeit bei Kerzenschein und Zimtduft. Denkste! Die meisten Menschen empfinden in den Wochen vor dem Fest Stress und sind angespannt.

Habe ich schon alles besorgt? Jeden bedacht? Alles vorbereitet?

In Zeiten von Stress und andauernder Hektik meldet sich schnell ein Symptom, das landläufig unter dem Begriff „Burn out“ bekannt ist. Aber gegen das Ausgebrannt sein gibt es probate Gegenmittel, und die haben mit herkömmlichen Arzneien recht wenig zu tun.

Vielleicht versuchen Sie es mal mit einem ausgiebigen Heilkräuter Wannenbad oder Kräutertees.

Der Medizinjournalist Hademar Bankhofer hat dazu eine ganze Reihe von Tipps zusammengestellt, die Sie hier finden.

Der Zeitmanagement Experte Lothar Seiwert hat für die Zeitschrift „Focus“ eine Checkliste zusammengestellt, die Sie bei der Planung Ihrer Weihnachtsvorbereitungen entlasten soll.
Hier erfahren Sie, zu welchem Zeitpunkt Sie sich um was kümmern sollten.

Auf jeden Fall wünscht Ihnen das Team von „Völklingen lebt gesund!“ und »Das Saarland lebt gesund!« ein geruhsames Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr… mit viel Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit.

Gesundheitstipp November 2014

Händedesinfektion schützt am Arbeitsplatz vor Infektionen

Nun ja, supertoll war der Sommer nicht gerade, jetzt ist er trotzdem vorbei. Und sehr bald wird es noch mehr regnen als im Sommer 2014, und kalt wird's dazu. Mit Nässe und Kälte halten Erkältungskrankheiten Einzug.

Es gibt einige probate Mittel der Vorbeugung, von denen jeder schon mal gehört hat, Saunieren zum Beispiel oder die Impfung, die gilt allerdings nur für Grippe. Dass regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren gesund hält, mithin den Krankenstand reduziert, ist hingegen nur einigermaßen bekannt. Wissenschaftlich bestätigt ist, dass Menschen, die sich regelmäßig die Hände desinfizieren, deutlich seltener unter Husten, Durchfall oder Erkältungskrankheiten leiden.

Diese Erkenntnisse stammen aus einer Untersuchung der Uni Greifswald, die ein Jahr lang mehrere Behörden der Stadtverwaltung mit entsprechenden Desinfektionsmitteln versorgt hatte. Eine Hälfte der Probanden wusch sich die Hände nur mit Seife, die andere sollte sich nach jedem Kundenkontakt und WC-Besuch und vor dem Essen die Hände desinfizieren. Bei dieser Gruppe verringerte sich die Gefahr einer Erkrankung deutlich.

Es lohnt sich also auch für das Unternehmen, Desinfektionsmittel bereitzustellen, denn Krankmeldungen gehen deutlich zurück, zumindest die, die etwas mit Erkältungen und Infektionen zu tun haben.

Möchten Sie sich weiter informieren?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet auf einer ihrer Websites die zehn wichtigsten Fragen rund ums Händewaschen.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch den Winter.

Gesundheitstipp Oktober 2014

Körper und Seele sind eine Einheit

"Verschaffen Sie sich mehr Luft", das ist ein guter Tipp für viele Lebenslagen. Ist Ihnen das auch schon passiert? Es bricht sozusagen aus einem heraus und man sagt seinem Gegenüber mal so richtig die Meinung. Das ist eine Variante von "sich Luft verschaffen". Man wird etwas los, was die Seele belastet und einen am richtigen Atmen hindert. Das ist zwar gut für die Psychohygiene, hilfreicher ist es aber, sorgsam auf seine Gefühle zu achten und nicht erst bis zur Eruption zu warten, ehe man sagt, was einem nicht gefällt. Trauen Sie sich!

Die andere Variante: viele Menschen atmen nervös, hektisch oder flach. Dabei geht Energie verloren und diese Form des Atmens beeinträchtigt unser Lebensgefühl.

Was tun?

Versuchen Sie es doch einmal mit bewusstem Ein- und Ausatmen bei aufrechter und gerader Körperhaltung, im Stehen also. Das bringt Entspannung und hilft dabei, auch Gefühle wie Ärger und Stress loszuwerden. Eine Minute bewusstes Atmen kann da schon viel bringen.

Nehmen Sie sich einmal die Zeit, Ihre eigenen Atemgewohnheiten zu beobachten. Was nehmen Sie wahr, was stellen Sie fest? Häufig pumpen wie flach und hastig Luft in unseren Brustkorb, anstatt den Atem fließen und ihn gerade beim Ausatmen vollständig verströmen zu lassen. Und wie geht es Ihnen, wenn Sie ein Minute bewusst tief und gleichmäßig ein- und ausatmen? Können Sie den Unterschied wahrnehmen?

Gesundheitstipp September 2014

Bewegen Sie Ihren Denkmuskel

Mit Gehirnjogging können Sie ihren Kopf auf ähnliche Weise trainieren, wie Ihre Muskeln im Fitness-Studio. Und das Beste dabei, Sie müssen keinen großen Aufwand betreiben und tun gleichzeitig noch etwas für Ihre Gesundheit. Denn wenn Sie früh mit einem guten Gedächtnistraining beginnen, verringern Sie Ihr Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Das haben britische Forscher inzwischen nachgewiesen. Wenn Sie sich täglich zweimal zehn Minuten Zeit fürs Training Ihrer grauen Zellen nehmen, tun Sie sich wirklich etwas Gutes.

Wir haben Ihnen dazu einige Möglichkeiten zum Üben zusammengestellt:

  • Die Aufgaben auf dieser Website decken die Gebiete Wahrnehmung, Logik, Kreativität, Intelligenz und Wissen ab.
  • Auf dieser Seite finden Sie insgesamt 50 Übungen zum Gehirnjogging.
  • Die Apotheken-Umschau hat 12 Übungen zusammengestellt.
  • Zur Verfügung gestellt von der Gesellschaft für Gehirntraining finden Sie hier neun Übungen als pdf zum Ausdrucken.
  • Wenn Sie nun richtig motiviert sind, am Ball zu bleiben, dann empfehlen wir Ihnen diese Seite.
    Das Programm ist vom Bundesgesundheitsministerium gefördert. Wenn Sie sich auf der Seite registrieren können Sie 14 der 50 Übungen kostenlos nutzen. Möchten Sie das ganze Programm wird allerdings ein Monatsbeitrag von 7,00 € fällig. Dafür gibt's dann aber auch einen Überblick von der Entwicklung Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit, also Ihren Trainingserfolgen.

Darüber hinaus sind auch Computerspiele eine kurzweilige Möglichkeit, Gehirnjogging zu betreiben. Auf der Downloadseite der Zeitschrift CHIP finden Sie die besten 20 Denkspiele kostenlos zum Download:
 

Wir wünschen Ihnen in diesem Monat viel Spaß beim regelmäßigen Training Ihrer grauen Zellen.

Gesundheitstipp August 2014

Am Arbeitsplatz den Rückenschmerzen vorbeugen

Jeder fünfte Krankheitstag geht bei uns auf das Konto Rückenschmerzen. Dafür gibt es hauptsächlich zwei Ursachen: eine zu hohe körperliche Belastung oder das Gegenteil, eine einseitige, bewegungsarme Tätigkeit.

Wir präsentieren Ihnen dieses Mal einige Tipps, mit denen Sie Rückenschmerzen künftig vorbeugen oder bereits bestehende Beschwerden lindern können.

Hilfreich bei hauptsächlich sitzender Tätigkeit ist als Ausgleich zum Beispiel ein Mix aus Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen. Dazu hat die Aktionsgemeinschaft gesunder Rücken (AGR) auf ihrer Homepage eine ganze Reihe einfacher Übungen zusammengestellt, die Sie ohne große Probleme in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Die Übungen können Sie sich als PDF downloaden, ausdrucken und im Büro aufhängen:
 

Wenn Sie beruflich hauptsächlich sitzen, dann verabreden Sie sich doch mal zur bewegten Mittagspause. Aus Völklingen zeigen wir Ihnen hier ein schönes Beispiel aus der Kampagne 3.000 Schritte extra. Solche Wege rund um Ihren Arbeitsplatz können Sie auch selbst zusammenstellen.

Lesen oder telefonieren Sie doch auch einmal im Stehen. Auf der Seite "ergo-online" aus Hessen finden Sie dazu umfangreiche Anregungen.

Da ein gesundes Leben aus der richtigen Balance zwischen Anspannung und Entspannung besteht: für Entspannung sorgen und in der Pause auch mal die Beine hochlegen … das entlastet den Rücken. Die Schweizer "MIGROS-Gruppe" gibt ihren Mitarbeitern auf ihrer Homepage eine ganze Reihe von Anregungen für eine wohltuende Entspannung:
 

Gesundheitstipp Juli 2014

Gesundheitstipps zur Reisezeit

Sommerzeit ist Reisezeit. Deshalb haben wir heute für Sie einige wichtige Themen zusammengestellt, denen Sie Beachtung schenken sollten.

Auch wer nicht verreist, sollte beim richtigen Umgang mit der Sommerhitze einige Grundsätze beachten. Dazu hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hier einige Tipps zusammengestellt:
http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/sonne_hitze/hitze_sonne_schutz.htm

Über den richtigen Umgang mit der der Sonne informiert die Deutsche Krebsgesellschaft auf Ihrer Webseite unter:
http://www.krebsgesellschaft.de/sonne_sonnenschutz,15726.html

Einen Überblick zur reisemedizinischen Vorsorge insbesondere für tropische Länder gibt das Auswärtige Amt unter:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Laender/Gesundheitsdienst/Prophylaxe_node.html

Je nach Reiseziel sind bestimmte Impfungen erforderlich. Antworten dazu finden Sie auf der Portalseite:
http://www.impfen-info.de/ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Dort finden Sie auch eine Deutschlandkarte mit den Risikogebieten, durch einen Zeckenbiss an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu erkranken:
http://www.impfen-info.de/no_cache/service/infografiken/?cid=60710&did=6869&sechash=61859f92

Zur Grundausstattung für die Reise sollte auch eine Reiseapotheke gehören. Die Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände stellt dazu eine Checkliste zur Verfügung:
http://www.abda.de/fileadmin/assets/Oeffentlichkeitsarbeit/Reiseapotheke/Checkliste_Reiseapotheke.pdf

Ein Auslandskrankenschein ist inzwischen nur noch für wenige Länder notwendig. In den meisten Ländern hilft die Gesundheitskarte der gesetzlichen Krankenversicherung weiter. Infos dazu hier:
http://www.bkk-ihv.de/service/auslandsservice/99-auslandskrankenschein-fuer-welche-laender-benoetigt-man-diesen

Empfehlenswert ist es, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Die Stiftung Warentest hat dazu gerade einen aktuellen Test von 81 Produkten vorgelegt, den Sie kostenpflichtig für 2,50 € downloaden können unter:
http://www.test.de/Auslandsreise-Krankenversicherung-Neue-Vertraege-besser-als-alte-4702491-0/

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer.

Gesundheitstipp Juni 2014

Der richtige, wohldosierte Sonnenschutz

Auch in diesem Jahr ruft eine Vielzahl von interdisziplinären Akteuren und Organisationen in Deutschland am 21. Juni gemeinschaftlich zum Infotag Sonnenschutz auf. Durch Bewusstseinsbildung soll vermieden werden, dass die Menschen zu sorglos mit der Sonnenbestrahlung umgehen. Helfen sollen dabei diese

10 Tipps für den optimalen Sonnenschutz

  1. Sonnenschutz ist immer und überall gefragt: auf dem Balkon genauso wie in den Bergen und am Meer.
  2. Meiden Sie die Sonne, wenn sie vom Himmel brennt! Das gilt besonders zur Mittagszeit.
  3. Auch im Schatten strahlt die Sonne! Reflektion durch Wasser und Sand erhöht die Sonnenbrandgefahr.
  4. Kleidung schützt am besten vor Sonnenschäden. Vergessen Sie Sonnenhut oder Schirmmütze nicht!
  5. Auch die Augen brauchen Schutz. Setzen Sie eine Sonnenbrille auf!
  6. Cremen Sie die unbedeckten Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln ein – Ihrem Hauttyp entsprechend!
  7. Cremen Sie sich rechtzeitig und großzügig ein – bevor Sie nach draußen gehen!
  8. Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen, vor allem bei Sport und Spiel!
  9. Vollständigen Sonnenschutz gibt es nicht!
  10. Kinderhaut reagiert höchst empfindlich auf die Sonne. Sie braucht den bestmöglichen Schutz!

Ausführliche Erläuterungen zu diesen Tipps finden Sie hier.
 

Kinder benötigen beim Sonnenschutz unsere besondere Aufmerksamkeit. Dazu gibt es einen Ratgeber (7,7 MB), den Sie sich kostenlos herunter laden können.

Für Kindergärten bietet die Saarländische Krebsgesellschaft in diesem Zusammenhang ein besonderes Projekt an, den "SunPass". Infos dazu finden Sie auf diesem Flyer.

Auskunft dazu gibt bei der Saarländischen Krebsgesellschaft gerne die Projektleiterin Veronika Schomas, Tel.: 0681 / 63429 oder E-Mail: v.schomas@gmx.de.

Auf die richtige Dosis kommt es an.

Bedenken Sie zum guten Schluss, dass die totale Abstinenz von der Sonne Ihre Gesundheit auch nicht fördert. Auf die richtige Dosierung kommt es an. Drei Mal 15 Minuten sollten Sie in der Woche schon in die Sonne, um Ihre Vitamin-D Produktion richtig anzukurbeln.
 

Gesundheitstipp Mai 2014

Am 31. Mai ist wieder Welt-Nichtrauchertag

Dass Rauchen die Gesundheit schädigt weiß inzwischen jeder. Trotzdem fällt es Raucherinnen und Rauchern schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Wir haben Ihnen hier ein paar Informationen und Tipps zusammengestellt, die Sie bei Ihrem Entschluss unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ihr persönlicher Gewinn durch einen Rauchstopp

Die "American Cancer Society" nennt die folgenden Vorteile:

  • nach 20 Minuten: die Herzschlagfrequenz und die Körpertemperatur gleichen sich an der des Nichtrauchers an.
  • nach 8 Stunden: das Kohlenmonoxid in der Blutbahn ist verschwunden und hat dem Sauerstoff Platz gemacht.
  • nach einem Tag: das Herzinfarktrisiko wird bereits geringer.
  • nach 2 Tagen: der Geruchs- und Geschmackssinn verfeinern sich.
  • nach 3 Tagen: die Atmung bessert sich merklich.
  • nach 3 Monaten: die Lungenkapazität kann sich um bis zu 30% erhöhen.
  • nach einem Jahr: das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße ist nur noch halb so groß.
  • nach 2 Jahren: das Herzinfarktrisiko ist fast auf normale Werte abgesunken.
  • nach 10 Jahren: das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, ist fast gleich groß wie bei Nie-Rauchern.
  • nach 15 Jahren: das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist so, als hätten Sie nie geraucht.

Neben diesen persönlichen Gewinnen sparen Sie natürlich auch Geld. Mit dem Zigaretten-Rechner können Sie ihren finanziellen Gewinn berechnen, den Sie mit einem Rauchstopp erzielen.
 

Auf der Datenbank des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie Informationen über verschiedene Methoden der Raucherentwöhnung und können nach Kursangeboten in Ihrer Region recherchieren.
 

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen informiert über Aktionen rund um den Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai:
 

Die BZgA Broschüre "Ja, ich werde rauchfrei!" begleitet und unterstützt Sie auf Ihrem Weg zum Nichtraucher:
 

Gesundheitstipp April 2014

Bewegung tut gut... und fördert die Gesundheit.

Bewegung wirkt sich auf jeden Teil unseres Körpers positiv aus, sowohl auf den Körper als auch auf Geist und Seele:

  • das Herz arbeitet ökonomischer,
  • die Muskeln werden gestärkt,
  • der Blutdruck und die Fettwerte sinken und
  • unser Gehirn wird stärker durchblutet,
  • wir werden entspannter
  • und der Körper verbraucht mehr Energie

um nur einige positive Effekte zu nennen.

Wir möchten Sie motivieren, aus Ihrer trägen Ecke raus zu kommen, in der 80 % der Deutschen sitzen. Diese Mehrheit bewegt sich zu wenig, nicht einmal die empfohlenen zwei Stunden in der Woche und verbringt zu viel Zeit im Auto, vorm Rechner, dem Fernseher oder am Schreibtisch.

Und wenn Sie sich nun entschließen, aus Ihrer trägen Ecke raus zu kommen, dann nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Starten Sie langsam, damit Sie mit Freude bei der Sache sind und vor allen Dingen auch bleiben können.

Fangen Sie mit kleinen Dingen an:

  • gehen Sie zu Fuß zum Brötchen kaufen,
  • nehmen Sie im Kaufhaus oder Büro die Treppe statt Rolltreppe und Aufzug,
  • machen Sie Ihr Fahrrad wieder flott und legen Sie die ein oder andere Strecke mit dem Rad zurück.

Bestimmt fallen Ihnen selbst noch weitere Bewegungsmöglichkeiten ein.

Und wenn Sie weitere Anregungen möchten, dann besuchen Sie doch das Terminportal von „Das Saarland lebt gesund!“. Dort finden Sie Bewegungsangebote zum Mitmachen aus dem ganzen Land. Klicken Sie einfach HIER und lassen Sie sich anregen.

 

 

Gesundheitstipp März 2014

Der wichtigste Vitamin D-Lieferant ist die Sonne

Gegen Ende des Winters sind unsere Vitamin D-Speicher aufgebraucht. Deshalb heißt es jetzt die Frühlingssonne zu nutzen, um die Reserven wieder aufzubauen.

Eine der erfolgreichen und wichtigen Kampagnen der letzten Jahre, ist das Projekt "3 x 15". Denn "3 x 15" Minuten pro Woche mit Gesicht und Unterarmen in der Sonne und an der frischen Luft decken in der Regel unseren Vitamin D-Bedarf von täglich 4 bis 5.000 Einheiten.

Auf diese Weise wird die Sonne zu einem leicht verfügbaren, gut wirksamen und vor allem kostenlosen Elixier. Wichtig ist auch hier die richtige Balance. Das heißt, extremes Sonnenbaden verbessert die Vitamin D-Produktion nicht, sondern schadet eher Ihrer Haut. Halten Sie sich an die Regel "3×15", das reicht vollkommen aus.

Mit dieser Thematik befasste sich bereits im Februar das ARD-Magazin "plusminus". Die Redaktion kam zu dem Ergebnis, dass Nahrungsergänzungsmittel und Vitamingaben in der Regel unnötig sind.

Gesundheitstipp Februar 2014

Tipps für einen guten Schlaf in der kalten Jahreszeit

In weiten Teilen der Natur stellt die kalte Jahreszeit eine Ruhephase dar. Viele kleine Säugetiere, wie Igel oder Fledermäuse, schlafen fast den ganzen Winter hindurch. Ganz anders sieht das bei manchen Menschen aus: gerade im Winter stellen sich Schlafstörungen ein. Grund dafür sind mangelnde Bewegung und der Lichtentzug, der es unserem Körper erschwert, den Tag- und Nachtrhythmus zu koordinieren.

Viele Menschen halten sich im Winter praktisch nur noch in Räumen auf. Doch wer nur im Kunstlicht sitzt, nimmt seinem Körper den natürlichen Zeitgeber. Denn ohne echtes Tageslicht bleibt der Spiegel des „Schlafhormons“ Melantonin auch tagsüber erhöht. Und wer nicht durch frische Luft und Bewegung richtig wach wird, kann nachts auch nicht gut schlafen.

Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. empfiehlt daher, regelmäßig spazieren zu gehen, auch bei nasskaltem Wetter. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bringen ihren Körper in Bewegung und sammeln Tageslichtreize. Sowohl die Bewegung als auch das Tageslicht bewirken eine verstärkte Ausschüttung des „Wohlfühlhormons“ Serotonin, und eine Hemmung des Malantonins. Dadurch werden Sie tagsüber richtig wach und abends, wenn es gut geht, richtig müde.

Wer meint, draußen sei es dazu nicht hell genug, der irrt. Selbst an bedeckten Wintertagen herrscht draußen noch eine Beleuchtungsstärke von etwa 3000 Lux. Das ist immerhin das Zehnfache von der Lichtmenge, die man in geschlossenen Räumen hat (rund 300 Lux). Und es ist genug Licht, um die Produktion des Serotonins anzukurbeln, das den Körper in den „Tag-Modus“ versetzt.

Wenn Sie dann noch vor dem Zubettgehen die Temperatur im Schlafzimmer spürbar absenken, die Heizung herunter drehen und das Fenster für ein paar Minuten weit öffnen - dann sollte einem guten Schlaf nichts mehr im Wege stehen.

(aus: Deutsche Gesundheits-Korrespondenz 1/2  Januar/Februar 2014)

Gesundheitstipp Januar 2014

Glück und Zufriedenheit...

... das sind doch angenehme Wünsche für ein gutes Jahr 2014.
Aber was ist das eigentlich? Und noch wichtiger: „Wie geht das?“

Diese Fragen beschäftigen Dichter, Denker und Philosophen seit Jahrtausenden. Erwarten Sie also keine vollkommenen Antworten in wenigen Zeilen! Aber ein paar Anregungen, die können wir Ihnen schon geben.

Glück geht einher mit einem Gefühl des Wohlbefindens.
Wir können uns also fragen: Was kann ich mir Gutes tun? Was tut mir gut?

Halten Sie doch mal innere Einkehr und überlegen:

  • Mit welchem Menschen bin ich gerne zusammen?
  • Bei welchen Aktivitäten fühle ich mich wohl?

Aber schauen Sie auch einmal auf den Gegensatz:

  • Welche Beziehungen oder Menschen belasten Sie eher oder rauben Ihnen Energie?

Ziehen Sie Bilanz und legen sich eine Liste an mit Dingen, die Sie in nächster Zeit wirklich gerne tun und Menschen, die Sie in nächster Zeit wirklich gerne treffen möchten.

Und nicht vergessen: anschließend auch aktiv zu werden!

Mit diesen kleinen Glücksgefühlen, die Sie dann erleben, schaffen Sie eine gute Grundlage für eine stabile Zufriedenheit und eine positive Grundstimmung.

Schauen Sie in den Spiegel und lächeln Sie sich an. Versuchen Sie dieses Lächeln nach außen zu tragen. Machen sie mal den Versuch, mit einem Lächeln durch die Stadt oder den Betrieb zu gehen. Schauen Sie den anderen Menschen freundlich ins Gesicht und achten Sie auf deren Reaktionen. Es ist verblüffend. Sie ernten ein Lächeln zurück.

In diesem Sinne auf ein zufriedenes Jahr 2014.

Gesundheitstipp Dezember 2013

Zu Weihnachten sicheres Spielzeug schenken!

Für unsere Kinder ist uns nichts zu teuer, das sollte auch für Spielzeug gelten. Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, wenn es darum geht, gutes, sinnvolles, vor allem aber auch sicheres Spielzeug für den Gabentisch zu kaufen, ist verlässliche Information umso wichtiger. Wir haben Ihnen eine Reihe von Internetadressen heraus gesucht, die kompetente Beratung und Information versprechen, wie zum Beispiel die Verbraucherzentrale Bayern, das Aktionsbündnis „Sicheres Kinderspielzeug“ oder der Verein „spiel gut“.

Seit 1954 informiert der „arbeitsausschuss kinderspiel und spielzeug e. V.“ im Rahmen seiner gemeinnützigen Arbeit alle, die an gutem Spielzeug interessiert sind. Was dabei wichtig ist: der Verein ist unabhängig von Spielzeugindustrie und Handel. Im umfangreichen „spiel gut Verzeichnis“ finden Sie empfehlenswerte Spielsachen, die mit dem orangefarbenen spiel-gut Siegel ausgezeichnet sind, eine tolle Quelle für gute und sichere Geschenkideen.

Die Initiative „Sicheres Kinderspielzeug“ widmet sich insbesondere Themen wie der Schadstoffbelastung von Kinderspielzeug und den gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben für die Industrie.

Gesundheitstipp November 2013

Herzwochen 2013

Das schwache Herz lautet das Motto der Herzwochen 2013 der Deutschen Herzstiftung, die bundesweit vom 1. bis 30. November stattfinden.

Im fortgeschrittenen Stadium einer Herzinsuffizienz kommt es zu problematischen Beschwerden bei den Betroffenen, die nicht nur ihren Alltag stark beeinträchtigten, sondern sogar lebensbedrohend sind. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf zwei bis drei  Millionen geschätzt. Viele Patienten neigten dazu, so die Erkenntnis der Deutschen Herzstiftung, krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall oder geschwollene Beine zu ignorieren. Vielen seien zudem die Ursachen einer Herzschwäche, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen oder Herzentzündung, nicht bekannt.

Je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Trotz immer besserer Therapiemöglichkeiten erhielten viele Patienten keine optimale Behandlung, was häufig daran liege, dass diese Möglichkeiten zu wenig bekannt seien, betont Meinertz.

Gesundheitstipp Oktober 2013

Wochen der Seelischen Gesundheit im Saarland

mit dem Schwerpunkt Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Unter psychischen Erkrankungen leiden nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Fast 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen weisen heute psychische Auffälligkeiten auf. Die Quote ist in den letzten 20 Jahren massiv gestiegen. Mit diesen Worten skizziert der saarländische Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Andreas Storm, die Situation. Grund genug, um in diesem Jahr, inzwischen zum dritten Mal, vom 6. bis 20. Oktober die Wochen der seelischen Gesundheit im Saarland durchzuführen.

Der Themenschwerpunkt wurde in diesem Jahr bei den Kindern und Jugendlichen gelegt. Kindheit und Jugend wecken vielfach Assoziationen von Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Geborgenheit und werden in der Rückschau häufig als die schönste Zeit im Leben glorifiziert. Dem gegenüber stehen vermehrt Erfahrungen und Fakten von Vernachlässigung, Gewalt, von gestiegenem Druck in Schule und Ausbildung, von Alkohol- oder Drogenmissbrauch und Suizidversuchen. Welche Faktoren beeinflussen die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, was bringt Kinder und Jugendliche ‚schlecht drauf', was macht sie stark, wo finden sie und ihre Eltern Hilfe und Unterstützung? Auf diese Fragen versuchen Lesungen, Filme, Theateraufführungen, Treffen von Selbsthilfegruppen und Gesprächsrunden Antworten zu geben.

In Zusammenarbeit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS), des Saarländischen Bündnisses gegen Depression, der LAGS und zahlreicher weiterer Kooperationspartner findet dazu eine Fülle von Veranstaltungen statt. Neben Informationen und Erfahrungsaustausch zu psychischen Erkrankungen oder Belastungen wie Depression, Angststörungen oder Burnout liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt auf der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Termine, Aktionen und Informationen zu den Wochen der Seelischen Gesundheit sind in einer Broschüre und auf der Internetseite www.seelische-gesundheit-saarland.de veröffentlicht. Dort können Sie sich den Veranstaltungskalender als pdf herunter laden oder online im Veranstaltungskalender recherchieren.

Gesundheitstipp September 2013

Zahngesunde Ernährung für Kinder

Am 25. September ist es wieder soweit: Bundesweit macht der Tag der Zahngesundheit auf das Thema Mundhygiene aufmerksam. Das Motto in diesem Jahr lautet: Gesund beginnt im Mund – Zähneputzen macht Schule

Mutti, Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt. An diesen Ausruf in einem Werbespot für Zahnpasta aus den 1970er Jahren erinnern sich noch viele. Er ist fast zu einem geflügelten Wort geworden. Dennoch hat er nichts an seiner Aktualität verloren. Gesunde, ausgewogene Ernährung versorgt die Zähne und Zahnfleisch der Kinder mit allen Mineralstoffen für den Aufbau und die Festigung der Zähne, und dies ist das zentrale Thema am Tag der Zahngesundheit. Ihre Kinder im Grundschulalter sind sehr wissbegierig und interessieren sich für gesundheitliche Zusammenhänge. Nutzen Sie dieses Interesse.

Dabei geht es im Wesentlichen um die folgenden Fragen:

  • Wie sorge ich für ausreichende Kalzium Zufuhr?
  • Wie übe ich gründliches Kauen?
  • Wie viel Süßes ist noch in Ordnung?
  • Welches sind die richtigen Getränke?

Dazu finden Sie hier auf der Seite Kindergesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die wichtigen und richtigen Informationen.

Antworten auf Fragen, die Eltern häufig stellen, hat die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ) hier auf Ihrer Homepage zusammengestellt.

Insgesamt wird der Tag der Zahngesundheit von 30 Institutionen gefördert. Dazu gehört auch die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG).

Mehr Informationen zum Tag der Zahngesundheit am 25. September finden Sie hier.

Gesundheitstipp August 2013

Der sichere Schulweg für ABC-Schützen

Am 19. August beginnt im Saarland das neue Schuljahr. Dann werden sich auch mehr als 7.000 ABC-Schützen auf ihren ersten Schulweg machen. Dieser Weg will geübt sein und dazu können Sie als Eltern einiges beitragen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat auf ihrem Portal kindergesundheit-info auf einem Merkblatt zehn Tipps für einen sicheren Schulweg zusammen gestellt. Sie können es hier downloaden.

Eine der Empfehlungen lautet, vorab den sichersten Weg zu erkunden und ihn anschließend mit dem Kind einzuüben. Dazu genügt ein einmaliger Spaziergang nicht. Die Fachleute empfehlen fünf bis zehn Übungsgänge, am besten unter Realbedingungen im morgendlichen Berufsverkehr. Dieser eingeübte Weg muss anschließend für das Kind als der verbindliche Weg gelten.

Ausführliche Informationen zum Thema bietet der ADAC in seinem Schulweg-Ratgeber, den Sie hier herunterladen können.

uf jeden Fall sollten Sie ermöglichen, dass Ihr Kind zu Fuß in die Schule geht. Das stärkt seine Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht außerdem auch noch Spaß. Die Kinder nehmen auf dem Fußweg ihre Umgebung bewusster wahr und lernen besser, sich selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen.

Um für den täglichen Fußweg zur Schule zu werben, veranstalten Kooperationspartner wie das Deutsche Kinder Hilfswerk und der Verkehrsclub Deutschland vom 16. bis zum 29. September die Aktionstage zu Fuß zur Schule. Infos finden Sie hier.

Jetzt werden manche Eltern sagen: Ich habe doch überhaupt keine Zeit, mein Kind täglich zu Fuß zur Schule zu bringen! Doch für diesen Einwand gibt es eine schöne Projektidee: den Laufbus. Das ist eine organisierte Laufgemeinschaft – gewissermaßen ein Schulbus auf Füßen! Mit ein bisschen Organisation können viele Kinder also auch heute zu Fuß zur Schule gehen, ohne dass Eltern jeden Tag viel Zeit für das Bringen und Holen investieren müssen. Wie Sie selbst einen Laufbus organisieren können, dazu finden Sie hier alle notwendigen Informationen.

Gesundheitstipp Juli 2013

Sonne

Die Sonne scheint, draußen ist es warm und der Urlaub ans Meer steht vor der Tür. Höchste Zeit, um an das ausgelaufene Projekt der LAGS 3x15 zu erinnern, denn Sonnenlicht an sich ist zuallererst einmal eine natürliche Gesundheitsquelle.

Durch die UVB-Strahlung des Sonnenlichts produziert der Körper Vitamin D. Vitamin D stärkt zum Beispiel die Knochen und senkt das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Normalerweise reicht es völlig aus, Gesicht, Hände und Arme 3-mal in der Woche für etwa 10 bis 15 Minuten der Sonne auszusetzen.

Nun ist es aber so, dass wir unserem Körper gerade zur Urlaubszeit durch einen falschen Umgang mit der Sonne viel mehr schaden als dass wir ihm nutzen. Werden einige Regeln beachtet, steht dem Sonnengenuss jedoch nichts im Wege:

  • Die Haut langsam an die Sonnenbestrahlung gewöhnen
  • Reichlich und keine alte Sonnencreme verwenden, das Eincremen wiederholen
  • Sonnencreme soll vor UVA und UVB Strahlen schützen. Mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden auftragen
  • Insbesondere bei kleinen Kindern unter 5 Jahren Sonnenbrand vermeiden
  • Die Mittagssonne meiden

Wir empfehlen folgende Links, wenn Sie sich näher zu den Themen Vitamin D und Sonnenschutz informieren möchten.

Gesundheitstipp Juni 2013

Aktionswoche Alkohol

Vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 fand zum vierten Mal die Aktionswoche Alkohol statt.

Das Motto Alkohol? Weniger ist besser! scheint einleuchtend.

Denn bereits im 16. Jahrhundert stellte der Arzt Paracelsus klar: Allein die Menge macht das Gift. Deshalb ist es sinnvoll, Alkohol in Maßen zu genießen.

Dass Alkohol abhängig machen kann, das wissen die meisten. Wie groß die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums sind, wird allerdings meistens verdrängt. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen räumt in diesem Zusammenhang in einem Informationsblatt mit Mythen und Meinungen rund ums Thema Alkohol auf.

Demnach ist es falsch,

  • dass ein bisschen Alkohol doch nicht schädlich ist.
  • dass striktere Gesetze in Bezug auf Alkohol nichts bringen.
  • dass in Deutschland nur mäßig Alkohol getrunken wird.
  • dass Alkohol gesund sei und das Risiko für Herzerkrankungen senke.

Wenn Sie sich über diese und andere Mythen und Meinungen ausführlicher informieren möchten, finden Sie hier das Faltblatt der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.

Gesundheitstipp Mai 2013

Gesundheitsmythen: falsch oder richtig?

1. Vitamin C schützt vor Erkältungen ? !
Vitamin C beugt Erkältungen nicht vor, verkürzt aber deren Dauer. Deshalb bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts 200 mg Vitamin C pro Tag zu sich nehmen. Ist die Erkältung überstanden, genügt der normale Tagesbedarf von circa 100 mg.

2. Kiwis sind Vitamin-C Bomben ?!
Das stimmt nicht! Erdbeeren, Orangen und viele andere exotische Früchte enthalten ähnlich viel Vitamin C.

3. Ein eiskaltes Getränk kühlt, wenn man schwitzt ?!
Wenn man viel schwitzt ist trinken wichtig – jedoch nicht eiskalt! Ein lauwarmes Getränk wird vom Organismus sofort gut aufgenommen und das Schwitzen hört auf. Kalt zu trinken, wenn man überhitzt ist, ist also grundfalsch!

4. Kartoffeln sind Dickmacher ?!
Nein, eher das Gegenteil ist richtig. Kartoffeln sorgen durch ihre Ballaststoffe für eine lang anhaltende Sättigung. Gesund sind sie auch, weil sie viel Kalium, Eiweiß und Vitamin C enthalten. Zu empfehlen sind Salz-, Pell- oder Ofenkartoffeln. Als Pommes Frites, Bratkartoffeln oder in Kartoffelsalat mit viel Majonnaise sind sie in der Tat richtige Dickmacher.

5. Fleur de Sel ist ein gesünderes Salz ?!
Das ist ein Ammenmärchen und chemisch gesehen Unsinn. Bei Salz handelt es sich immer um Natriumchlorid, egal ob es von der Meeresoberfläche geschöpft oder im Salzstollen abgebaut wird. Es gibt keine Beweise dafür, dass Meersalz gesünder ist.

6. Joggen auf Asphalt schadet den Gelenken ?!
Jeder Laufschritt geht auf Knie- und Hüftgelenke … und zwar umso mehr, je schwerer wir sind! Aber: Gelenke brauchen Belastung, damit ihr Knorpel geschmeidig bleibt und den Knochen vor Abnutzung schützt. Eine kräftige Beinmuskulatur federt die Stöße ideal ab – auch auf Asphalt, und zwar besser als jeder Sportschuh.

7. Cholesterin ist gefährlich ?!
Betrachtet man es eigenständig, ist das Cholesterin nichts Schlechtes, sondern ein lebensnotwendiger Baustein. Ein erhöhter Cholesterinwert für sich allein ist unbedenklich. Erst im Verein mit anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes kann er Schaden anrichten.

8. Rohkost ist gesünder als gegartes Gemüse ?!
Ganz so einfach ist es nicht. Beim Garen werden viele Nährstoffe für den Organismus leichter verfügbar gemacht. Zahlreiche Gemüse sind gegart zudem bekömmlicher. Zu viel rohe Kost kann Blähungen und Verdauungsprobleme verursachen.

9. Zucker macht Kinder hyperaktiv ?!
Entwarnung für besorgte Eltern: Mehrere Doppelblindstudien lieferten keinerlei Hinweise darauf, dass Kinder, die viele Süßigkeiten essen, zappeliger sind als andere.

10. Gerade zu sitzen ist das Beste für den Rücken ?!
Alles, was die Rückenmuskulatur stärkt, ist grundsätzlich gut - wirksamer als aufrechtes Sitzen sind aber gezielte gymnastische Übungen. Experten empfehlen ein dynamisches Sitzen, bei dem man seine Sitzposition möglichst oft verändert.

Gesundheitstipp April 2013

Vorbeugen-Schützen-Impfen: die 8. Europäische Impfwoche vom 22. bis 27. April 2013

In der Zeit vom 22. bis 27. April 2013 findet die 8. Europäische Impfwoche statt. Unter dem Motto Vorbeugen – Schützen – Impfen soll die Bevölkerung auf die Bedeutung von Schutzimpfungen aufmerksam gemacht werden.

Jeder sollte seinen Impfschutz von Zeit zu Zeit überprüfen. Auch Jugendliche und junge Erwachsene sollten mit ihrem Arzt über bestehende Impflücken sprechen. Gerade die neueren Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wie die Masern-Impfung für junge Erwachsene (2010) oder die 2009 ausgesprochen Keuchhusten-Impfempfehlung für Erwachsene (die gemeinsam mit der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie gegeben werden soll) sind noch nicht ausreichend bekannt.

Im Jahr 2010 hat die STIKO empfohlen, dass alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, die nur einmal oder noch gar nicht gegen Masern geimpft sind, gegen Masern geimpft werden. In dieser Gruppe gibt es deutliche Impflücken. Außerdem sind die Masernzahlen in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Zuletzt hat sich die Zahl der Masernfälle in Deutschland mehr als verdoppelt, von 780 Fällen im Jahr 2010 auf 1.607 Fälle im Jahr 2011.

Eine wichtige Impf-Zielgruppe sind Menschen mit Migrationshintergrund. Daten aus der Kindergesundheitsstudie KiGGS des Robert Koch Institutes (RKI) zeigen, dass die Impfquoten bei neu zugewanderten Kindern für die meisten Impfungen deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Daher hat das RKI den aktuellen Impfkalender für Ärzte und Gesundheitsämter in 15 Sprachen (von albanisch bis vietnamesisch) erstellt, die auf der RKI-Impfseite abrufbar sind.

Sprechen Sie doch beim nächsten Besuch mit Ihrem Arzt darüber.

Gesundheitstipp März 2013

Darmkrebsmonat März – Das Saarland präsentiert ein Infoterminal

Darmkrebs-Inforterminal

Darmkrebs-Inforterminal

Zum Auftakt des Darmkrebsmonats März hat der saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm jetzt ein neuartiges, innovatives Darmkrebs-Info-Terminal vorgestellt. Minister Storm sagt dazu: Das Terminal ermöglicht leicht und verständlich Antworten auf die häufigsten Fragen zu geben, auf Risiken der Darmkrebserkrankung aufmerksam zu machen und auf die immer verlässlicher werdenden Möglichkeiten der Früherkennung hinzuweisen.

Das Darmkrebs-Info-Terminal steht noch bis zum 30.03.2013 in der EUROPA-Galerie Saarbrücken. Von Montag bis Samstag in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr wird vor Ort auch eine fachkundige Beratung zum Thema Darmkrebs angeboten.

Seit dem Jahr 2002 haben im Saarland mehr als 20 Prozent der teilnahmeberechtigten Frauen und Männer eine Früherkennungs-Darmspiegelung in Anspruch genommen. Deutschlandweit lagen die Raten teilweise noch deutlich unter 20 Prozent. Diese Zahlen bestätigen uns darin, die Anstrengungen im Kampf gegen Darmkrebs fortzusetzen und unsere Vorreiterposition weiter auszubauen, sagt Gesundheitsminister Storm. Denn in einem frühen Stadium erkannt, ist Darmkrebs heilbar, als Vorstufe entfernt, sogar vermeidbar. Und gerade diese Gewissheit, mit einer Vorsorgeuntersuchung Leben zu retten, spornt uns an – künftig mit Unterstützung unseres neuen, bislang einzigartigen technischen Highlights, dem Darmkrebs-Info-Terminal.

Neben einem Monitor, auf dem sich Interessierte alle wichtigen Informationen über Darmkrebs in Bildern, Videos und Informationstexten ansehen können, verfügt das Terminal über eine Taststation, in der der Unterschied zwischen gutartigen Polypen und Krebs erfühlt werden kann. Das Terminal soll künftig auf Gesundheitstagen oder -kongressen, aber auch in größeren Einrichtungen oder Praxen zum Einsatz kommen.

Begleitet wurde die Entwicklung des Terminals vom langjährigen Mitglied der Lenkungsgruppe von Völklingen lebt gesund!, dem Gastroenterologen Thomas Stolz und Jürgen Riemann, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Lebensblicke und dem epidemiologischen Krebsregister des Saarlandes. Finanziell unterstützt die Techniker Krankenkasse das Projekt.
 

Gesundheitstipp Februar 2013

Energy-Drinks – trendy und hoch gefährlich

Sie schmecken süß, gelten als Fitmacher und sind vor allem bei Jugendlichen beliebt. Doch was sind Energy-Drinks überhaupt? In der Regel gehören diese Getränke zu der Gruppe der Limo-naden: sie sind alkoholfrei und süß, meistens mit Kohlensäure versetzt, beinhalten Fruchtauszüge und basieren auf Wasser – allerdings: sie haben einen hohen Koffeingehalt und andere Inhaltsstoffe wie etwa Taurin, bei denen negative Wechselwirkungen mit Koffein nicht sicher ausgeschlossen werden können. Man vermutet, dass sich Koffein und Taurin, vor allem in Verbindung mit Alkohol, in ihren Wirkungen auf das Zentralnervensystem und Herzkreislaufsystem verstärken können.

Energy-Drinks werden in Discos und bei Großveranstaltungen getrunken – oft gemischt mit et-was Hochprozentigem als so genannte Discoschorle. Auch zum Lernen und vor Prüfungen und Klausuren werden sie konsumiert, denn sie verhelfen angeblich zu Ausdauer, Konzentration und Leistungssteigerung. Aber sie sind gar nicht harmlos. Bei manchen Menschen führen sie zu innerer Unruhe, Herzrasen und Schwindel. Auch Kreislaufzusammenbrüche wurden bereits beschrieben.

Es gibt verschiedene Arten von Energy-Drinks auf dem Markt, die alle in etwa die gleichen Inhaltsstoffe haben – vor allem in manchmal unterschiedlichen Konzentrationen die anregenden Inhaltsstoffe Koffein, Taurin, Glucuronolacton und Inosit. Der Geschmack wird oft mit flüssigen Gummibärchen verglichen, denn hohe Zuckermengen und Fruchtsaftkonzentrate überdecken den bitteren Koffeingeschmack.

Der Schluck eines Energy-Drinks enthält etwa dreimal so viel Koffein wie Cola. Auch zur Erfrischung nach dem Sport sind Energy-Drinks völlig ungeeignet und vor allem auch gefährlich.

Unsere Tipps: Sorgen Sie für ein Bewusstsein der Gefahren, die mit dem Konsum von Energy-Drinks einher gehen. Oftmals werden diese Getränke unüberlegt und aus gesellschaftlicher Motivation heraus getrunken. Und generell gilt: Signalisiert der Körper ein Leistungstief, braucht er keinen überdosierten künstlichen Leistungsschub, sondern schlicht eine Erholungspause, vielleicht ein kurzes Nickerchen. Eine Fruchtschorle mit Kohlensäure liefert durch den enthaltenen Zucker und Vitamine auch einen erfrischenden Kick. Und wer auf Koffein nicht verzichten möchte, sollte Kaffee oder Tee vorziehen.
 

Gesundheitstipp Januar 2013

Vorsicht Vitamine?! Was es bei Vitaminpräparaten zu beachten gibt

Fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland nimmt Vitaminpräparate ein. Ärzte und Medizinexperten allerdings warnen seit Jahren, dass Vitamine, vor allem in hochdosierter Form, schädlich sind.

Trotz einiger Studien in den vergangen Jahren, die belegen, dass künstlich zugeführte Vitamine schädlich sind, hat sich diese Erkenntnis noch nicht allgemein durchgesetzt. Wir nennen Ihnen hier einige Beispiele, wann Vitaminpräparate schädlich sind:

  • Die Einnahme von Betacarotinen, die im Körper zu Vitamin A umgebaut werden, sollte Raucher vor Lungenkrebs schützen. Dies wurde mit der antioxidativen Wirkung begründet. Eine erste Studie dazu aber zeigte bereits 1994: Die Einnahme von Betacarotinen lässt die Fälle von Lungenkrebs um 18 Prozent ansteigen, und die Zahl der Todesfälle um acht Prozent. Heute ist die Einnahme von Betacarotin bei Rauchern kontraindiziert, das heißt, es wird davon abgeraten.
  • Gefährlich werden kann auch Vitamin E. Es wurde lange Zeit ebenfalls als Antikrebsmittel gehandelt. Aber auch dieses Vitamin lässt bei Rauchern und Nichtrauchern die Gefahr von Lungenkrebs steigen. Zudem haben Männer ab 55 Jahren, die Vitamin E regelmäßig einnehmen, ein um 17 Prozent erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.
  • Auch Vitamin D, als Heilmittel gegen Osteoporose entdeckt, weist Nachteile auf: In einer Studie mit Frauen über 70 Jahren bekamen die Teilnehmerinnen hochdosiertes Vitamin D zur Osteoporose-Vorsorge. Doch sie erlitten häufiger Knochenbrüche nach einem Sturz als diejenigen, die nur ein wirkungsloses Placebo erhalten hatten.

Und jetzt noch eine Empfehlung für diejenigen, die Vitamine vom Arzt verschrieben bekommen haben: Wer die Einnahme an einem Tag vergisst, darf nicht am nächsten Tag die doppelte Menge einnehmen. Ein Grund dafür ist, dass man nur eine bestimmte Menge an Vitaminen pro Tag aufnehmen kann. Einen gesunden Vitaminhaushalt haben Sie am ehesten, wenn Sie sich gesund und ausgewogen ernähren – in Form von bunten Mahlzeiten, mit vielen unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten.

Und einem Vitamin D- Mangel beugen Sie am besten vor, indem Sie ab März 3-mal wöchentlich für 15 Minuten mit freiem Gesicht und Unterarmen in die Sonne gehen.

Gesundheitstipp Dezember 2012

Typische Wintersportverletzungen vermeiden

Uns ist wichtig, dass Sie sich bewegen und damit Ihre Gesundheit fördern.

Allerdings hat sportliche Betätigung während der Winterzeit ihre Tücken und birgt ganz spezielle Gefahren in sich, auf die wir Sie hier hinweisen möchten.

Im Winter haben vor allem orthopädische Verletzungen Hochkonjunktur. Bei guter Vorbereitung müsste dies aber nicht sein.

Im Prinzip sind kühle Temperaturen ideal zum Wandern, denn man kommt auch bei ausdauernden Märschen nicht so leicht ins Schwitzen. Allerdings ist man schnell einmal ausgerutscht. Sei es, dass nasses rutschiges Laub die Wanderwege bedeckt. Oder sei es, dass der Untergrund gefroren und glatt ist. Wenn man sich dann noch nicht richtig warm gelaufen hat, holt man sich leicht eine Zerrung oder eine Bänderverletzung.

Am wichtigsten beim Wandern sind die richtigen Schuhe. Für Wanderungen auf einfachen Wegen eignet sich der Multifunktionsschuh. Er hat griffige Sohlenprofile, einen stabilen Schaft und eine ausgeprägte Sohlendämpfung. Noch mehr Sicherheit vor allem bei Wanderungen mit größeren Höhenunterschieden bieten jedoch die echten Wanderstiefel. Sie haben einen höheren und stabileren Schaft. Der bietet viel Seitenhalt, so dass man nicht einfach umknickt, wenn sich unter Laub oder Schnee eine unsichtbare Kuhle verbirgt. Wichtig für die Trittsicherheit ist auch eine feste Sohle mit griffigem Profil. Achten Sie übrigens auf eine integrierte wasserdichte Schutzfolie, die hinter dem robusten Obermaterial sitzt.

Beim Thema Wintersport, insbesondere beim Skifahren, lauert die Hauptgefahr darin, dass viele Sportler beim ersten Schnee sofort in Euphorie geraten und sich dann überschätzen. Bei weißem glänzendem Schnee, strahlend blauem Himmel und im Rausch der Abwärtsfahrt ist dies natürlich fast zwangsläufig. Achten Sie deshalb auf folgende Punkte:

  • Am wichtigsten beim Skifahren ist die körperliche Fitness. Sie brauchen Kraft, Ausdauer und Kondition. Die holen Sie sich am besten durch regelmäßige Teilnahme an der Skigymnastik
  • Kontrollieren Sie vor der Abfahrt Ihre Sportausrüstung. Wichtig ist es vor allem die Bindungen nach zu justieren, besonders bei Kindern, da sie schnell wachsen.
  • Nehmen Sie am ersten Tag nicht gleich die schwerste Piste in Angriff. Planen Sie ruhig erst einige leichtere Probeabfahrten ein und arbeiten Sie sich langsam an größere Herausforderungen heran.
  • Beim Skifahren gelten wie beim Autofahren drei Regeln: Denken Sie für andere mit, die vielleicht nicht so gut fahren können. Setzen Sie Ihre Brille oder Kontaktlinsen auf. Alkohol ist auf der Piste tabu.

Gesundheitstipp November 2012

Patientenverfügung

Vielleicht haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht: Was passiert eigentlich, wenn ich wegen einer Erkrankung oder hohen Alters meine persönlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann?

Vorkehrungen treffen können Sie mit einer Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht oder mit einer Betreuungsverfügung.

Diese drei Möglichkeiten können Ihnen Sicherheit in folgenden Fragen geben.

1. Wie schließe ich aus, dass lebensverlängernde Maßnahmen durchgeführt werden, obwohl ich dies nicht möchte?
Falls Sie nicht mehr in der Lage sein sollten, Ihren Willen bezüglich medizinischer Maßnahmen wirksam zum Ausdruck zu bringen, können Sie schriftlich eine Patientenverfügung formulieren. Darin können Sie im voraus festlegen welche medizinischen Maßnahmen – insbesondere lebensverlängernde Maßnahmen – durchgeführt oder nicht durchgeführt werden sollen.

2. Wer regelt die notwendigen Dinge für mich, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin?
Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens bevollmächtigen, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für Sie zu erledigen. Dieser Bevollmächtigte wird damit zum Vertreter Ihres Willens. Die Erteilung einer Vorsorgevollmacht setzt deshalb unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zwischen Ihnen und dem Bevollmächtigten voraus.

3. Wer regelt die notwendigen Dinge für mich, wenn ich keine Vorsorgevollmacht abgeschlossen habe?
Mit der Betreuungsverfügung haben Sie die Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihre eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie nur dann Wirkungen entfaltet, wenn es tatsächlich erforderlich wird. Sie können darin bestimmen, wer Ihr Betreuer werden soll. Sie können aber auch festlegen, wer keinesfalls als Betreuer in Betracht gezogen werden soll.

Die Abgrenzung von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung besteht in Folgendem: Die Vorsorgevollmacht setzt auf grenzenloses und unkontrolliertes Vertrauen, die Betreuungsverfügung entfaltet erst dann Wirkung, wenn das Gericht es entsprechend der gesundheitlichen Situation des Verfügenden für erforderlich hält, dass die Handlungsbefugnis der von Ihnen Vorgeschlagenen Person übertragen wird. Diese Befugnis steht zusätzlich unter gerichtlicher Kontrolle.

Gesundheitstipp Oktober 2012

Wochen der seelischen Gesundheit im Saarland

Im Gleichgewicht vom 7. bis zum 21. Oktober 2012

Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen nimmt in den letzten Jahren deutlich zu. Inzwischen nehmen sie auf Bundesebene den vierten Rang unter den Erkrankungen ein. Das Saarländische Bündnis gegen Depression beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal an der bundesweiten Aktion Wochen der seelischen Gesundheit.

Die diesjährigen Wochen der Seelischen Gesundheit im Saarland vom 7. bis 21. Oktober 2012 setzen den Schwerpunkt auf das Thema Kreativität als Möglichkeit mit seelischen Krisen umzugehen. Die unterschiedlichsten Träger und zahlreiche Selbsthilfegruppen Neben vielen Vorträgen und einer Filmreihe zu psychischen Erkrankungen wie Depression, Online-Spielsucht, Trauma, der Situation der Angehörigen finden Interessenten deshalb im umfangreichen Veranstaltungskalender vielfältige Angebote, die eigenen kreative Fähigkeiten zu entdecken und auszuprobieren mit Farben, mit Tönen, mit Musik, im Spiel. Ausstellungen, Lesungen, ein Orgelkonzert geben Einblick in die gestalterische Kraft von Künstlerinnen und Künstlern, die seelische Krisen erlebt haben.

Kernstück der Wochen der Seelischen Gesundheit bilden die Treffen der ca. 60 Selbsthilfegruppen, bei denen Sie Menschen kennenlernen können, die mit einer gehörigen Portion Kreativität ihren nicht immer leichten Alltag meistern.

Gesundheitstipp September 2012

Demenz – eine Erkrankung, die die ganze Familie betrifft

Bundesweiter Gesundheits- und Aktionstag
Pflegende Angehörige – die Familie, der größte Pflegedienst Deutschlands
2. September 2012

Weg vom Geist bzw. ohne Geist – so lautet die wörtliche Übersetzung des Begriffs Demenz aus dem Lateinischen. Damit ist das wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen vorweggenommen, nämlich der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. In Deutschland leben ungefähr 1,2 Millionen Demenzkranke und jedes Jahr erkranken ca. 300.000 Menschen neu an der Krankheit.

Da Demenz nicht nur den Betroffenen Menschen verändert sondern auch das Zusammenleben in der Familie betrifft, ist es wichtig dass alle Familienmitglieder über die Erkrankung informiert sind. Besonders für Kinder ist es erst einmal schwierig zu verstehen weshalb sich Oma/Opa so verändern. Daher sollten sie offen mit ihren Kindern sprechen und Ihnen erklären was mit Oma/Opa vor sich geht. Auch unangenehme Themen, beispielsweise dass die Krankheit Demenz mit dem Tod endet, sollten mit den Kindern besprochen werden. Um diese schwierige Aufgabe zu bewältigen gibt es sehr gute Bücher für Kinder oder Hilfen für die Eltern, wie sie ihren Kindern die Demenzerkrankung erklären können.

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) bietet auf ihrer Homepage zahlreiche Materialien zum Thema Demenz an.

Kurse für Pflegende Angehörige, Kurse zu Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen und Angebote für Menschen mit Demenz finden Sie beim DRK Landesverband Saarland.

Gesundheitstipp August 2012

Die besten Durstlöscher im Sommer

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt in einer aktuellen Pressemeldung Tipps für die besten Durstlöscher im Sommer und empfiehlt, beim Genuss zuckergesüßter Getränke zurückhaltend zu sein.

Dazu heißt es bei der DGE:
„An heißen Sommertagen ist reichliches Trinken besonders wichtig, denn der Wasserbedarf ist bedingt durch das Schwitzen erhöht. Abhängig vom Alter sollten rund 1,5 Liter über den Tag verteilt getrunken werden, bei Hitze dürfen es bei Gesunden ruhig drei Liter und mehr sein. Aber welche Getränke sind empfehlenswert?

Das Angebot an Erfrischungsgetränken wächst stetig und ist so groß und vielfältig wie nie zuvor. Das macht die richtige Auswahl nicht immer leicht. ... Ideal sind kalorienfreie Getränke wie Mineral- und Trinkwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Fruchtsaftschorlen aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser sind akzeptabel und löschen ebenfalls gut den Durst. Sie liefern zusätzlich wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Genussmittel wie Kaffee, grüner und schwarzer Tee sollten nur in Maßen getrunken werden und sind mit ihrem anregenden Koffein für Kinder nicht geeignet.

Zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Nektare, stark gezuckerte Eistees sowie zuckergesüßte Kaffeegetränke aus dem Kühlregal und auch Trendgetränke wie Bubble Tea sind mit ihrem hohen Zucker- und geringen Nährstoffgehalt keine empfehlenswerten Durstlöscher.

Abgesehen davon, dass Kleinkinder sich an den erdnussgroßen Perlen aus Stärke im Bubble-Tea verschlucken können, enthält bereits ein Becher des Modegetränks bis zu 500 Kilokalorien und kann damit eine Hauptmahlzeit ersetzen. Zuckergesüßte Getränke sollten generell nur in geringen Mengen getrunken werden, denn sie enthalten viele Kalorien und können zur Entstehung von Übergewicht beitragen.“

Die Zeitschrift test hat in einer älteren Ausgabe Informationen zu einigen Märchen und Mythen rund ums Trinken zusammengestellt.

Gesundheitstipp Juli 2012

Sommer – Sonne – Urlaubszeit

Endlich hat die Urlaubszeit begonnen – und damit auch die Zeit mal wieder etwas Sonne zu tanken. Dabei sollten Sie einige wichtige Tipps fürs gesunde Sonnenbaden nicht außer acht lassen:

  • Benutzen Sie unbedingt eine Sonnencreme, die gegen UVA und gegen UVB-Strahlen schützt. Beide Strahlentypen können gefährlich sein.
  • Schützen Sie vor allem die sogenannten Sonnenterassen – also Dekolletee, Lippen, Nase, Ohren und Füße.
  • Der beste Schutz gegen die Sonne ist leichte sonnendichte Kleidung und ein Sonnenhut oder eine Schirmmütze.
  • Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie besser im Schatten bleiben. Aber vergessen Sie nicht, sich auch im Schatten einzucremen. Wolken zum Beispiel lassen 80 Prozent der UV-Strahlung durch.
  • Auch gebräunte Haut ist kein echter Schutz vor UV-Strahlen!
  • Eine Stunde Sonnenbaden täglich reicht aus!
  • Wenn sich Ihre Pigmentmale in der Größe oder der Farbe verändern, wenn Sie jucken, brennen oder bluten, sollten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.
  • Kinder müssen ganz besonders gut vor der Sonne geschützt werden. Dazu gehören ein Sonnenhut sowie T-Shirts, Hemden und Hosen aus sonnendichtem Gewebe, die möglichst viel Haut bedecken.
  • Kleinkinder unter einem Jahr sollten überhaupt nicht in die pralle Sonne.

Andererseits ist es ab auch wichtig, die Sonne nicht in panischer Angst zu vermeiden. Unser Körper benötigt nämlich das Sonnenlicht, um das wichtige Vitamin D aufzubauen. Dazu genügen allerdings an drei Tagen in der Woche 15 Minuten Sonnenbestrahlung von Stirn und Armen.

Gesundheitstipp Juni 2012

Die Reiseapotheke

Ende des Monats beginnen die Großen Ferien und damit die Reisezeit. Neben Reiseführer, Badekleidung und Urlaubslektüre sollten Sie bei Ihren Vorbereitungen auch an die Reiseapotheke denken. Damit die schönste Zeit des Jahres für Sie unbeschwert verläuft, sind Sie dann auch für kleine Notfälle gewappnet. In unserer kleinen Checkliste finden Sie, was auf keinen Fall fehlen darf.

Sonnenbrand und Mückenstiche sind mit die häufigsten Urlaubskomplikationen. Deshalb gehören in Ihre Apotheke:

  • eine Creme oder Lotion mit kombiniertem UV-A und UV-B Schutz, zur Vorbeugung eines Sonnenbrandes,
  • ein Antihistaminikum als Salbe – hilft gegen Sonnenbrand und bei Mückenstichen,
  • ein Repellens, als Vergrämungsmittel zur Abwehr von Mücken und Vermeidung von Mückenstichen.

Fahren Sie in südliche Länder, sollten Sie auf jeden Fall etwas gegen Durchfall dabei haben. Denn in der Sonne, vermehren sich Durchfallerreger sehr schnell.

  • Kohletabletten – helfen unmittelbar bei Durchfällen,
  • Elektrolytpulver – gleicht bei schweren Durchfällen den Verlust lebenswichtiger Spurenelemente und Mineralstoffe aus,
  • Reisetabletten – helfen gegen Übelkeit und Erbrechen. Häufig leiden gerade Kinder schon beim Autofahren, im Bus oder Flugzeug unter Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Planen Sie auf jeden Fall auch Erste-Hilfe-Mittel für Verletzungen ein:

  • Desinfektionsmittel – damit sollten Sie kleine Wunden sofort desinfizieren, damit sie sich nicht entzünden. Packen Sie wahlweise ein Fläschchen mit 70 prozentigem Alkohol, Jod oder steril verpackte Alkoholtupfer ein.
  • Wundheilsalbe – unterstützt die Wirkung der Desinfektion und fördert die Heilung von Wunden.
  • Sportsalbe – lindert die Schmerzen und wirkt abschwellend bei Prellungen. Verbandsmaterial – für die erste Hilfe bei Verletzungen. Sie brauchen Pflaster, eine Rolle Klebepflaster, eine Packung sterile Kompressen, elastische und nicht elastische Mullbinden und einen Wundschnellverband. Verbandschere nicht vergessen.
  • Schmerzmittel – gegen Kopf- oder Wundschmerzen. Wählen Sie zwischen Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder dem etwas stärker wirksamen Ibuprofen. Diese Schmerzmittel wirken gleichzeitig entzündungshemmend und fiebersenkend.

Planen Sie eine Reise in medizinisch eher unterversorgte Regionen, dann muss Ihre Reiseapotheke natürlich ganz anders aussehen. Dazu finden Sie einen Vorschlag auf der Homepage des Auswärtigen Amtes der Bundesregierung.

Gesundheitstipp Mai 2012

Die Pollen fliegen!

Nun ist die richtige Jahreszeit, um wieder die Wanderstiefel zu schnüren, Fahrradtouren machen Spaß und der Biergarten lockt. Endlich kann man wieder frische Luft und Sonne genießen, wenn da nicht dieser Pollenflug wäre. Im Mai sind das besonders Pappel, Birke, Buche, Gräser und der Löwenzahn.

Dieser Pollenflug macht Vielen zu schaffen!
Ihre Augen röten sich und tränen, die Nasenschleimhaut schwillt an und behindert die Atmung oder unvermittelt treten Niesattacken auf. Das kann bis zu Übelkeit, Hautirritationen, Husten und Atemnot führen. Diese überschießende Reaktion unseres Organismus richtet sich gegen natürliche Stoffe der Umwelt, in diesem Fall Pollen.

Nun wie kann man Abhilfe schaffen?
Man kann natürlich versuchen, den Pollen aus dem Weg zu gehen. Naturheilkundlich gesehen ist es sinnvoll die Blockade der Entgiftungsorgane anzugehen, das Entgiftungssystem hoch zu fahren, die Giftstoffe zu mobilisieren und auszuscheiden, das antioxidative System zu stärken. Dazu gibt es die verschiedensten Mittel. Darüber sollten Sie auf jedem Fall mit Ihrem Arzt reden, bevor Sie therapeutische Schritte einleiten.

Was kann man nun selbst für sich tun?
Sinnvoll ist immer eine Ausleitung z.B. mit Brennesseltee: 2 TL getrocknete Blätter auf 1/4 l kochendes Wasser, 5 Min. abgedeckt ziehen lassen, über 6-8 Wochen.

Viele weitere Selbsthilfe-Tipps finden Sie auf der Homepage von Prof. Hademar Bankhofer.

Das Universitätsklinikum des Saarlandes bietet einen Pollenwarndienst an. Auf deren Internetseite erfahren Sie, welche Pollen aktuell unterwegs sind.

Gesundheitstipp April 2012

Mit Köpfchen radeln!

Spätestens im April kommt das Fahrrad aus dem Keller und die Fahrradsaison wird wieder eröffnet. Und ob im Straßenverkehr oder bei einem Ausflug, als Erwachsener oder als Kind, mit einem Fahrradhelm ist man dann einfach sicherer unterwegs.

Ein Fahrradhelm wirkt wie ein Blitzableiter. Er schluckt bei einem Sturz einen Teil der Aufprallenergie und schützt so vor Verletzungen. Statistiken zeigen: stürzt ein Radfahrer und verletzt sich ernsthaft, dann drohen in 80 Prozent aller Fälle schwere Kopfverletzungen. Tragen Sie einen Fahrradhelm, dann beugen Sie diesem Risiko vor. Einen Fahrradhelm zu kaufen ist also eine sinnvolle Investition. Ihn dann auch zu tragen sollte sich zu einer Selbstverständlichkeit entwickeln.

Für den Kauf eines Fahrradhelm gelten vier einfache Grundregeln:

  1. Der Helm muss passen ohne dass er drückt oder wackelt.
  2. Der Helm muss die Stirn, die Schläfen und den Hinterkopf bedecken.
  3. Achten Sie darauf, dass der Helm ein anerkanntes Prüfzeichen hat und die einschlägigen Sicherheitsnormen erfüllt.
  4. Der Helm muss dem Träger gefallen. Das gilt natürlich ganz besonders für Kinder.

Im Internet können Sie sich ausführlich weiter über diese Thematik informieren.

Die gemeinsame Aktion des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Verkehrswacht "Ich trag Helm" gibt ihnen umfangreiche Tipps.

Gemeinsam mit weiteren Partnern stehen Bundesverkehrsministerium und Verkehrswacht auch hinter der Kampagne Fahrradhelm macht Schule.
 

Gesundheitstipp März 2012

Nieren-Wochen 2012

Anlässlich des Weltnierentages am 8. März finden in Deutschland die Nieren Wochen 2012 vom 9. bis 25. März statt.

Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto:
Sag Ja zum Leben – Sag Ja zur Organspende!

Der Weltnierentag ist eine Initiative der Internationalen Gesellschaft für Nephrologie (ISN) und der Internationalen Gemeinschaft der Nierenstiftungen (IFKF).

Die Aktionen sollen das Bewusstsein für die Bedeutung unserer Nieren und unserer allgemeinen Gesundheit schärfen. Ziel ist es, die Häufigkeit und die Auswirkungen von Nierenerkrankungen und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme zu reduzieren.

Zur Vorsorge können Sie selbst etwas tun, indem Sie Risikofaktoren vermindern:

  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Halten Sie Ihren Blutdruck unter Kontrolle
  • Achten Sie auf angepasste Ernährung
  • Vermeiden Sie zu viel Kochsalz
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Rauchen
  • Achten Sie auf regelmäßige Bewegung
  • Achten Sie auf Ruhepausen und Entspannung

Gleichzeitig wird rund um den Nierentag für die Organspende geworben. Denn alleine in Deutschland warten rund 10.000 Erkrankte auf eine Spenderniere.

Umfangreiche Informationen zum gesamten Themenkomplex finden Sie im Internet unter folgenden Links.

Gesundheitstipp Februar 2012

Der Erkältung mit alten Hausmitteln widerstehen!

Wenn es im Hals kratzt und in der Nase kribbelt, dann können Sie etwas tun, um Ihr Immunsystem im Abwehrkampf gegen die Erkältungserreger zu unterstützen.

Schlafen Sie sich gesund!
Gehen Sie möglichst früh zu Bett und sorgen Sie dort besonders für warme Füße, durch Socken oder eine Wärmflasche an den Füßen.

Essen Sie heiße Hühnersuppe!
Studien haben die Unterstützung der Selbstheilung durch eine frisch zubereitete heiße Hühnersuppe nachgewiesen. Die Effekte liegen wohl in den Inhaltsstoffen des frischen Hühnerfleisches und der mitgekochten Gemüse wie Sellerie, Karotten und Zwiebel. Ein Rezept dazu finden Sie zum Beispiel in der Kochschule der Zeitschrift BRIGITTE.

Meiden Sie Alkohol und Zigaretten!
Beide schwächen Ihr Immunsystem.

Steigern Sie die Zufuhr von Vitamin C!
Nutzen Sie dazu Sanddornsaft oder Ascorbinsäure aus der Apotheke. Aber überschreiten Sie die Maximalzufuhr von 1 Gramm täglich dabei nicht.

Bei Halsschmerzen hilft Gurgeln oder Inhalieren!
Kochsalzlösung oder Salbeitee sind fürs Gurgeln bewährte Hausmittel. Fürs Inhalieren haben sich mit kochendem Wasser übergossene Kamillenblüten oder kleingeschnittene Zwiebeln bewährt.

Trinken Sie ausreichend!
Wichtig ist es, die Schleimhäute feucht zu halten. Trinken Sie dazu Lindenblüten- oder Holundertee. Auch leichte Suppen sind eine Alternative.

Bei Schnupfen hilft die Nasendusche!
Die Wirksamkeit der Nasendusche bei der Vorbeugung und der Behandlung von Schnupfen ist wissenschaftliche erwiesen. Manche Krankenkassen führen übrigens Nasenduschen als Werbegeschenke. Ausführliche Infos dazu finden Sie bei Wikipedia.

 

Gesundheitstipp Januar 2012

Im neuen Jahr wird alles anders

Ein neues Jahr beginnt. Das ist die Zeit der guten Vorsätze. Eigentlich sollte ich, eigentlich müsste ich… Wer kennt das nicht?

Damit aus solch vagen Formulierungen auch wirkliche Veränderungen werden können, nehmen Sie sich etwas Zeit und formulieren Sie Ihre Veränderungsziele fürs nächste Jahr nach der SMART-Formel:

  1. Spezifisch – Ihre Ziele sollten immer so präzise wie möglich formuliert werden. (Statt ich mache Sport – ich gehe schwimmen)
  2. Messbar – Das was Sie sich vornehmen sollte messbar sein. Ob die Kilos, die auf der Waage purzeln oder ihr subjektives Wohlbefinden, alles lässt sich an Hand von Skalen oder realen Werten bemessen. (statt ich ernähre mich gesünder – ich esse fünf mal am Tag eine kleine Portion Obst oder Gemüse)
  3. Akzeptiert – Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Sie Ihr Ziel voll und ganz akzeptieren. Lassen Sie sich keine Ziele einreden. Beschäftigen Sie sich mit dem Ziel, welches Sie sich gesetzt haben, überlegen Sie ob das Ihr eigener Wunsch ist und ob Sie voll hinter Ihrem Wunsch stehen. (Statt Meiner Partnerin ist froh, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre – Ich will mit dem Rauchen aufhören)
  4. Realistisch – All die messbaren Werte, die Sie sich zum Ziel setzen, sollten realistisch sein. Erwarten Sie nicht zu viel auf einmal. Behalten Sie dabei auch Ihre persönlichen Stolpersteine im Auge. Steht dem Vorsatz sich gesünder zu ernähren oder das Rauchen aufzugeben vielleicht ein großes Fest oder viel Stress im weg? (Statt Ich laufe ab sofort jeden Tag eine halbe Stunde durch den Wald – Drei Mal in der Woche mache ich mindestens eine halbe Stunde Sport)
  5. Terminiert – Für ein erfolgreiches Umsetzen von Vorhaben braucht es einen Zeitplan. Bis wann wollen Sie ihr Ziel erreichen und welche Schritte sollten Sie dabei gehen? Wo wollen Sie in einem Monat, in einem halben Jahr und nach Ablauf eines Jahres stehen? (Statt Im nächsten Jahr lerne ich Französisch – Bis Februar suche in nach Kursangeboten – in den Sommerferien fahre ich nach Frankreich, um das Gelernte zu vertiefen – bis Dezember habe ich einen Briefpartner, mit dem ich mir alle 14 Tage auf Französisch schreibe)