AktuellesSchulobstprogramm
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Mittwoch, 25. Mai 2011

Das Schulobstprogramm starten nach den großen Ferien in eine neue Runde.

«Auch im kommenden Jahr gibt es noch mal kostenlos frisches Obst und Gemüse für saarländische Schulen», erklärt Silke Kruchten in der Pressemitteilung vom 23.05.2011.

Ab sofort können sich die Schulen für das kommende Jahr für das EU-Projekt anmelden.

Hintergrund dieses Projektes ist es:

  • regionale Produkte in die Schulen zu bringen
  • das Erlernen der Zubereitungsweise
  • Kennenlernen von heimischen Anbauprodukten
  • Auf den Geschmack von frischem Obst und Gemüse kommen

Das Schulobstprogramm wurde von der Europäischen Union 2008 ins Leben gerufen, um der Fettleibigkeit von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken und zu einem gesünderen Lebensstil beizutragen. Die Finanzierung erfolgt hälftig aus EU-Mitteln und Landesmitteln. Das Saarland hat das Programm im Jahr 2009 als erstes Bundesland umgesetzt und erreicht aktuell etwa ein Drittel der teilnahmeberechtigten Schülerinnen und Schüler. Mittlerweile haben sechs weitere Bundesländer das Programm eingeführt: Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Pressemitteilung vom 23.05.2011

Ab sofort können sich Schulen wieder für das EU-Schulobst-Programm anmelden, das auch im kommenden Schuljahr weitergeführt wird.

Teilnahmeberechtigt sind alle Grundschulen, Ganztagsgrundschulen, Freie Waldorfschulen, Private Grundschulen und Förderschulen des Saarlandes. Freiwillige Ganztagsgrundschulen können sich alternativ auch mit ihren Nachmittags-Gruppen anmelden. Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr hat gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung alle Schulen angeschrieben und die Anmeldeunterlagen versendet.

Im vergangenen Schuljahr haben 92 Schulen mit über 11.000 Kindern an dem kostenlosen Programm teilgenommen, bei dem dreimal pro Woche frisches Obst und Gemüse direkt an die Schulen geliefert wird. Dabei wird auf Qualität, Vielfalt, Saisonalität und Regionalität der Produkte Wert gelegt. 20 Prozent der Ware stammt aus ökologischem Landbau, und die Äpfel sind – soweit lieferbar – aus saarländischer Erzeugung.

Information und Anmeldung

Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
Dr. Silke Kruchten
Telefon: 0681 / 501-4320
E-Mail: schulfrucht@umwelt.saarland.de
Internet: www.saarland.de/65218.htm