AktuellesProjektbörse am 19. März 2014 in Eppelborn
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Mittwoch, 26. März 2014

Dort stellten 30 Anbieter aus dem Saarland ihre Projekte und Praxisbeispiele aus dem Bereich Prävention und Gesundheitsförderung zu den Themen Ernährung, Bewegung, Sucht, Seelische Gesundheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement vor und standen als Ansprechpartner zur Verfügung. „Wir möchten mit der Projektbörse einen Einblick in die Möglichkeiten und die Vielfalt der Prävention und Gesundheitsförderung für die verschiedenen Zielgruppen in KiTa und Grundschule, für Jugendliche und Senioren, in Kommunen und Betrieben bieten. So erhalten die Besucher Anregungen, um interessante Themen in verschiedenen Lebensbereichen direkt mit Hilfe eines bestehenden Konzepts umzusetzen“, sagte Nikola Rech (LAGS), die die Projektbörse organisierte.

Die Gastgeberin der ersten landesweiten Veranstaltung dieser Art im Rahmen der Kampagne „Das Saarland lebt gesund!“, die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, wollte wegen anderer Termine eigentlich nur eine Stunde bleiben. Doch dann blieb sie länger. „Das Thema ist mir sehr wichtig. Wir alle möchten gesund leben bis ins hohe Alter. Das Thema Gesundheitsförderung geht alle Generationen an.“ Mit dieser Einschätzung habe die Verwaltungschefin „unsere Intention genau auf den Punkt gebracht“, kommentierte LAGS-Geschäftsführer Franz Gigout.

Und tatsächlich, die Projektbörse im big Eppel bildete alle relevanten Themenbereiche ab. Angefangen beim Gesundheitsamt Neunkirchen, das seinen Mitmachparcous für übergewichtige Grundschulkinder vorstellte, über das „Rauschfreie Angebot“ des Regionalverbandes Saarbrücken, das sich vornehmlich an Jugendliche richtete, bis hin zur Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe Merzig e. V., die mit ihrem Seniorenmobil gekommen war. So wurden Angebote für alle Lebensbereiche und Lebensalter mit einer breiten Auswahl von Informationen und good practice Beispielen vorgestellt.

Alle nutzten die Gelegenheit, interkommunale Kontakte zu knüpfen. Es fand ein reger Meinungs- und Informationsaustausch statt. Angelika Kraus von der Landeshauptstadt Saarbrücken zum Beispiel, die mit dem Projekt „MAG-Net 1 und 2“ am Markt der Möglichkeiten teilnahm, stellte fest, dass mit derartigen Veranstaltungen jeder vom anderen lernen könne. „Wie machen die das, wie lösen andere dieses oder jenes Problem?“

Die Schirmherrschaft über die Projektbörse hatte der saarländische Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Andreas Storm, übernommen.

Text: Andreas Engel