AktuellesMonitoring zu akuten Erkrankungen der Atemwegsorgane im Winterhalbjahr 2016/2017 gestartet
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Dienstag, 15. November 2016

Wie in den vergangenen Jahren führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch in diesem Jahr ein Monitoring zu akuten Erkrankungen der Respirationsorgane durch.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann erklärt: „Aktuelle Erkenntnisse über die Häufigkeit dieser Erkrankungen können zum frühzeitigen Erkennen einer Influenzaepidemie und zur Empfehlung vorbeugender Maßnahmen beitragen.“

Pro Kreis werden ein Kindergarten, eine Grundschule, eine weiterführende Schule, ein Altenheim, eine Behörde sowie ein Industriebetrieb in das Monitoring aufgenommen. Darüber hinaus sollen pro Landkreis bzw. Regionalverband auch mindestens eine allgemeinärztliche sowie eine kinderärztliche Praxis, mindestens ein Allgemeinkrankenhaus sowie eine Kinderklinik (soweit vorhanden) einbezogen werden.

Die Gesundheitsämter erheben die Daten wöchentlich und leiten sie dem Ministerium zu.

Von saarländischen Laboren, die Influenza-Diagnostik durchführen, wird erfragt, ob und wie viele Influenza-Fälle sie wöchentlich nachgewiesen haben. Darüber hinaus teilt die Kassenärztliche Vereinigung Saarland mit, wie viele Patienten an den Wochenenden den Zentralen Notfalldienst in Saarbrücken in Anspruch genommen haben.

Die Erhebungswoche umfasst jeweils den Zeitraum von Mittwoch bis Dienstag der Folgewoche. Die erste Erhebung umfasste den Zeitraum 2.-8. November. „Die gemeldeten Erkrankungszahlen spiegeln durchschnittlich ein für die Jahreszeit normales Niveau wider“, so Ministerin Bachmann. Die Erhebung dauert voraussichtlich bis April 2017 und wird gegebenenfalls, wie im Mai 2016, bei Bedarf verlängert.

Die Daten werden wie im Vorjahr im Internet veröffentlicht unter http://www.saarland.de/72375.htm.