AktuellesDie Gemeinde Kleinblittersdorf unterzeichnet Kooperationsvereinbarung und tritt als 20. Saarländische Kommune dem Verbund von „Das Saarland lebt gesund!“ bei
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Samstag, 30. November 2013

Mit dem heutigen Tag (30. November 2013) ist die Gemeinde Kleinblittersdorf dem Kooperationsverbund «Das Saarland lebt gesund!» beigetreten. Gesundheitsminister Andreas Storm, der 1. Vorsitzende der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. Armin Beck und Bürgermeister Stephan Strichertz unterzeichneten hierzu beim Weihnachtsmarkt bei den Barmherzigen Brüdern die Kooperationsvereinbarung.

Gerade im Hinblick auf den Demographischen Wandel und die damit verbundene Chance, älter zu werden und länger aktiv am Leben teil zu haben, wird es immer wichtiger, die eigene Gesundheit präventiv zu schützen und zu stärken. Die teilnehmenden Kommunen haben bereits mit zahlreichen Aktionen und Projekten vor Ort gezeigt, was der Kooperationsverbund in dem Netzwerk der Kampagne «Das Saarland lebt gesund!», bewirken kann. «Um aktive Gesundheitsförderung zu betreiben, ist es wichtig, die Gesundheitsziele des Landes besser und stärker mit den Kommunen und Städten zu verzahnen», sagte Gesundheitsminister Andreas Storm bei der Unterzeichnung.

«Seit langem stellen Vereine und Institutionen unserer Gemeinde Kleinblittersdorf wichtige Eckpfeiler der Gesundheitsvorsorge dar. Mit der Kampagne «Das Saarland lebt gesund!» sind wir auf dem wichtigen Weg, Gesundheit auf lokaler Ebene zu fördern. Dabei geht es um Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen, qualitativ hochwertigen Gesundheitsprojekten in den Bereichen Ernährung und Bewegung sowie die Unterstützung von sozialen Aktivitäten zur Förderung der mentalen Gesundheit. Ich bin von der Qualität der Kampagne überzeugt und freue mich über die Realisierung auf Gemeindeebene», fügte Bürgermeister Strichertz hinzu.

Bereits im Januar 2011 startete die landesweite Kampagne «Das Saarland lebt gesund!». Mit dieser Initiative möchten das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und die Landes-Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. (LAGS) das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung verbessern. «Mit diesem Vorhaben gelingt es uns, die unterschiedlichsten Menschen und Institutionen miteinander in Kontakt zu bringen. So stoßen wir neue Partnerschaften an und bieten mit unserem Netzwerk eine Plattform für alle, die ihre guten Praxisbeispiele präsentieren und anderen zur Verfügung stellen möchten», fasst Armin Beck, der 1. Vorsitzende der LAGS die Ziele von «Das Saarland lebt gesund!» zusammen.

Mitglieder im Verbund sind bisher: Saarbrücken, Völklingen, Merzig, Homburg, Ottweiler, Saarlouis, Tholey, Wallerfangen, Eppelborn, Kirkel, Illingen, Marpingen, Saarwellingen, Heusweiler, Riegelsberg, Blieskastel, Losheim, St. Ingbert, Dillingen, sowie der Landkreis St. Wendel, der Landkreis Neunkirchen, der Landkreis Saarlouis, der Saar Pfalz-Kreis und der Regionalverband Saarbrücken.

«Der Beitritt von weiteren Kommunen, Städten und wie heute mit der Gemeinde Kleinblittersdorf zeigt, dass ein großes Interesse der Saarländer und Saarländerinnen an der Verbesserung der eigenen Gesundheit besteht. Dieser Trend ist sehr zu begrüße», sagte Storm. «es ist wichtig, dass die Kommunen Gesundheit noch stärker zu Ihrem Anliegen machen und sich für eine Verbesserung der konkreten Lebensverhältnisse Ihrer Bevölkerung einsetzen. Dabei darf Gesundheitsförderung keine Einmalaktion bleiben. Sie lebt von der frühzeitigen Prävention und Kontinuität im Handeln – im Gemeinwesen und dem direkten Lebensumfeld der Menschen. Und ich freue mich, dass wir dieses Ziel gemeinsam verfolgen».

In den einzelnen Kommunen werden jeweils Lenkungsgruppen gebildet; diese legen die Arbeitsschwerpunkte vor Ort fest und steuern die Aktivitäten. Die Kommunen engagieren sich schwerpunktmäßig auch in den Handlungsfeldern gesunde Ernährung, Bewegung im Alltag, Kampf gegen das Komatrinken, Krebsvorsorge, sowie Prävention von Alltagssüchten wie der Konsum von Tabak, Alkohol und Medikamentenmissbrauch.

Für weitere Fragen zur Medien-Info stehen wir Ihnen gerne unter Telefon 0681-501 3097 zur Verfügung.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.soziales.saarland.de