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Flyer SAARBOB

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Präventionsprojekt SAARBOB für junge Fahrer

 

Heute ich morgen du – „BOB“ tankt alkoholfrei und fährt seine Freunde sicher nach Hause.

Präventionsprojekt SAARBOB für Junge Fahrer wird immer „bobulärer“.

Wenn am Wochenende Party angesagt ist, steht schon vorher fest: BOB als Fahrer trinkt nach Absprache in einer Gruppe keinen Alkohol, wenn er fährt. Er übernimmt somit Verantwortung und fährt seine Freunde sicher nach Hause. Sein „Ausweis“ ist ein knallgelber BOB-Schlüsselanhänger.

Über BOB

„BOB wurde 1995 in Belgien konzipiert“ und ist keine Abkürzung. Gewählt wurde ein einfacher griffiger Name, der sich leicht einprägt. Der gelbe BOB-Schlüsselanhänger wurde ein Symbol für die Aktion. „BOB“ ist die Aktion, „BOB“ kann auch der Fahrer/Fahrerin sein und im Saarland heißt die Aktion eben „SAARBOB“. Alles klar?

BOB als Fahrer/Fahrerin bekommt in vielen Gaststätten ein alkoholfreies Gratis-Getränk. Im Saarland gibt es ferner 45 BOB-Fahrschulen; dort wird den Fahrschülern vermittelt, was BOB ist und wie BOB funktioniert. Ferner gibt es ungefähr 20 BOB-Jugendzentren. Obwohl BOB für alle gilt, sollen insbesondere „Junge Fahrer“ im Alter von 18 bis 24 Jahren für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol am Steuer sensibilisiert werden. Junge Fahrer verursachen laut Verkehrsunfallstatistik jeden vierten bis fünften schweren Verkehrsunfall. BOB möchte neue Wege in der Prävention gehen und ohne den viel zitierten „erhobenen Zeigefinger“ auskommen. BOB zielt auf die Gefühls- und Verstandesebene junger Menschen ab. Eigenes Verhalten soll freiwillig und nachhaltig verändert werden. Hierzu sind neue Einstellungen, besser neue „Einsichten“ erforderlich. BOB als Fahrer wird nicht alleine gelassen: Mit der Familie, den Freunden, den Wirten, den Fahrschulen, den ehrenamtlichen BOB-Aktivisten, der Verwaltung und der Politik sind alle mit „an Bord“. Dieser gesamtgesellschaftliche Ansatz verleiht der Aktion ein hohes Maß an Akzeptanz und sozialer Kompetenz. BOB ist eben nicht der „Loser“.

SAARBOB

Roland Rosinus, Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater beim Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) in St. Ingbert, präsentiert derzeit die Aktion in St. Ingbert. Startschuss dort ist der 27. März 2014 im BBZ St. Ingbert. Das LPH bietet Peer-Seminare, Workshops sowie Starthilfen und Betreuung für örtliche BOB-Initiativen an.

Alle Vereine, Gaststätten Fahrschulen, Jugendclubs, Eltern u. a. sind aufgerufen, unsere jungen Menschen im Sinne der Aktion zu unterstützen. Mitmacher sind herzlich willkommen! Mitmachen geht auf die unterschiedlichste Art und Weise, z. B. durch Verlinkung, ein Sportverein wird BOB-Treff, eine Fahrschule wird BOB-Fahrschule … aber auch eine Präsentation mit einem Info-Stand, z. B. auf dem Dorffest oder einer Disco, wäre eine Möglichkeit.

Was auch zählt, ist die gewogene, anerkennende Unterstützung für die Präventionsaktion durch alle handelnden Personen innerhalb einer Kommune. Sie zeigen damit ihre Identifikation mit dem Präventionsprojekt SAARBOB.

Die BOB-Botschaft

BOB ist eine Kampagne, die für die Risiken und Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss sensibilisieren will.

BOB ist keine deutsche Abkürzung, sondern ein Phantasiename, der – kurz und prägnant – leicht im Gedächtnis haften bleibt. BOB richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer, im Besonderen aber an die ohnehin besonders gefährdeten "Jungen Fahrer" der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre.

BOB kann also jeder sein, egal ob jung oder alt, ob Mann oder Frau.

BOB setzt auf die Einsicht und die Bereitschaft, Trinken von Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr konsequent zu trennen, mahnt aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zur generellen Enthaltsamkeit bei Alkohol.

BOB ist die Person einer Gruppe, die nach vorheriger Absprache auf der Party, in der Disco oder in der Kneipe keinen Alkohol trinkt, weil sie seine Mitfahrer sicher nach Hause bringen will. BOB übernimmt also Verantwortung für Freunde, Bekannte oder Kollegen.

BOB sein bedeutet aber auch: nicht immer die Gleichen sind Chauffeur, sondern möglichst alle aus der Gruppe stellen sich der Verantwortung und reihum "beißen in den sauren Apfel".

BOB ist sich dieser Verantwortung bewusst und zeigt dies selbstbewusst durch das sichtbare Tragen des gelben BOB-Schlüsselanhängers.

BOB sagt: Für mich sind 0,0 Promille Ehrensache – natürlich nehme ich auch keine illegalen Drogen.

Die BOB-Botschaft ist genial einfach und deshalb einfach genial – BOB sein ist einfach cool!

Im Internet:
www.facebook.com/saarbob
www.saar-bob.de

Kontakt:
E-Mail: r.rosinus@lph.saarland.de
Telefon: (0681) 501-3867

Initiieren Sie Ihre örtliche BOB-Initiative. Helfen Sie mit, BOB „bobulärer“ und unsere Straßen sicherer zu machen.

Teilnehmende Kommunen im Programm »Das Saarland lebt gesund!«

  • Landkreis Merzig-Wadern
  • Landkreis Neunkirchen
  • Gemeinde Eppelborn
  • Gemeinde Illingen
  • Gemeinde Schiffweiler
  • Landkreis Saarlouis
  • Stadt Dillingen
  • Gemeinde Saarwellingen
  • Gemeinde Wallerfangen
  • Landkreis St. Wendel
  • Kreisstadt Homburg
  • Stadt St. Ingbert
  • Gemeinde Heusweiler
  • Gemeinde Riegelsberg
  • Stadt Völklingen