KommunenLandkreis NeunkirchenSpiesen-Elversberg
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Die Gemeinde Spiesen

Die Gemeinde Spiesen verfügt über ein reges Vereinsleben in kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen und sozialen Bereichen. Gemeinde, Vereine und Institutionen haben keine Mühen gescheut, ihren Mitbürgern Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Zu nennen sind hier das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Glückauf-Halle", zahlreiche kommunale und vereinseigene Sportstätten, eine Volkshochschule und andere Erwachsenenbildungseinrichtugen  sowie öffentliche Büchereien.

Kirche Spiesen-Elversberg

Die Gemeinde Spiesen-Elversberg ist seit 2014 Kooperationspartner

Am 5. Januar 2014 ist die Gemeinde Spiesen-Elversberg dem Kooperationsverbund  »Das Saarland lebt gesund!« beigetreten.

Weitere Infos

Sabrina Greß
Gemeinde Spiesen-Elversberg, Spiesen-Elversberg
Lenkungsgruppenleitung

Telefon: (06821) 791-129
Fax: (06821) 791-160
E-Mail: s.gress@spiesen-elversberg.de
Webseite: www.spiesen-elversberg.info
Logo Gemeinde Spiesen-Elversberg Gemeinde Spiesen-Elversberg
Hauptstraße 116
66583 Spiesen-Elversberg

Telefon: (06821) 791-0
Fax: (06821) 791-160
E-Mail: poststelle@spiesen-elversberg.de
Webseite: www.spiesen-elversberg.info
 Gänselieselbrunnen

Gänselieselbrunnen

Spiesen-Elversberg

Infos über die Gemeinde Spiesen-Elversberg

Die Wohngemeinde im Grünen

Spiesen hat eine recht lange Geschichte. Die Siedlungsstelle war bereits bei den Römern bekannt. Zahlreiche Gräber, Mauerreste, Kultstätten, Wasserleitungen, Waffen, Geräte und Münzen deuten auf ihre Wohnstätten hin. Die Geschichte von Spiesen verbindet sich mit den Grafschaften Saarwerden und Saarbrücken. Kirchlich gesehen übten die Klöster Wadgassen und Neumünster hier ihren Einfluss aus. Bereits im Jahre 1195 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Eigentlich war Spiesen im Laufe seiner Geschichte stets ein kleines Dorf gewesen. Noch im Jahre 1861 hatte es nur 893 Einwohner. Doch die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufblühende Montanindustrie führte zu einem bedeutenden Strukturwandel, der ein starkes Anwachsen der Bevölkerung zur Folge hatte. Bereits 1885 zählte man schon 3.171 Einwohner.

Die geschichtliche Entwicklung Elversbergs hängt sehr eng mit dem Jahre 1847 zusammen, als im nahen Holzhauertal der Heinitzstollen, der zur damaligen Preußischen Grubenverwaltung gehörte angeschlagen wurde. Der eigentliche Ursprung der Kolonistensiedlung Elversberg war aber ein Schlafhaus auf Spieser Bann, das alsbald im Jahre 1852 auf dem „Elmersberg" von der Grubenverwaltung errichtet wurde. Bayern, Franzosen, Hannoveraner, Sachsen, Nassauer und sogar Böhmen fanden hier im entstehenden Industriegebiet an der Saar Arbeit und Wohnung. Der Zuzug vieler Arbeitskräfte und ihrer Familien verhalf der neuen Siedlung zu raschem Wachstum. So hatte Elversberg im Jahre 1858 nahezu 600 Einwohner, in den 80er Jahren waren es fast 3.000, um die Jahrhundertwende schon 5.000 und im Jahre 1971 zählte der Ort über 10.000 Einwohner.
Elversberg wurde 1872 eine selbständige Gemeinde, gehörte dann jahrzehntelang mit Spiesen zusammen zu einem Verwaltungsbezirk und war dann wieder bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform selbständige Gemeinde.

Die Gemeinde, zwischen den saarländischen Industrieballungsräumen Saarbrücken und Neunkirchen/Homburg gelegen, hat sich in den letzten Jahren zu einer attraktiven Wohngemeinde mit städtischem Gepräge entwickelt. Für diese Entwicklung waren einmal die landschaftlich reizvolle Lage und die für die Ansiedlung von Industrie nicht gerade günstigen topographischen Verhältnisse, sowie vor allem die räumliche Nähe zu Saarbrücken (16 km), St. Ingbert (4 km) und Neunkirchen (4 km) maßgebend.

Hervorzuheben ist die zentrale Lage der Gemeinde im Saarland mit guten Nahverbindungen nach Neunkirchen, St. Ingbert und Saarbrücken. Spiesen-Elversberg hat Anschluss an die Autobahn Trier-Karlsruhe mit Zubringerfunktion zur Autobahn Mannheim-Saarbrücken-Paris. Der Flughafen Saarbrücken-Ensheim ist in 20 Autominuten erreichbar. Die Gemeinde selbst verfügt über ein voll ausgebautes Straßennetz. Die Verbesserung des Wohn- und Freizeitwertes wird in Zukunft neben der Erschließung von weiteren Neubaugebieten vordringliche kommunalpolitische Aufgabe sein. Hierzu sind schon wesentliche Voraussetzungen erfüllt worden. Mit dem Bau der Festhalle, die kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Gemeinde ist und der Errichtung einer modernen zweiten Sporthalle, wurden weitere wichtige Meilensteine gesetzt. Nämlich die Schaffung von Einrichtungen für Kultur, Sport, Erholung und Freizeit. In dieser Kommunalpolitik eingebettet war nicht zuletzt das Bestreben der Gemeinde, den schulpflichtigen Kindern eine moderne und funktionsgerechte Schule anzubieten. Die Erweiterte Realschule Spiesen-Elversberg erfüllt hier die besten Voraussetzungen, einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. Sonstige weiterführende Schulen sind in den Nachbarstäten St. Ingbert und Neunkirchen angesiedelt.

Die sehr realistische Kommunalpolitik der Gemeinde SpiesenElversberg trägt dazu bei, dass es sich lohnt, in Spiesen-Elversberg zu wohnen.

Aufgrund der Beteiligung am überregionalen Naherholungsgebiet „Ruhbachtal", der bevorstehenden Mitarbeit am Naherholungsgebiet „Weilerbachtal" und der Schaffung des Naherholungsgebietes „Galgenberg" auf der Ortsteilgrenze zwischen Spiesen und Elversberg, erfährt der Wohnwert der Gemeinde einen kräftigen Aufschwung. Ergänzt werden diese Pluspunkte von einem regen Vereinsleben in kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen und sozialen Bereichen. Gemeinde, Vereine und Institutionen haben keine Mühen gescheut, ihren Mitbürgern Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Zu nennen sind hier das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Glückauf-Halle", zahlreiche kommunale und vereinseigene Sportstätten, eine Volkshochschule und andere Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie öffentliche Büchereien.

Zu erwähnen sind weiterhin die landschaftlich reizvolle und sehr waldreiche Umgebung sowie die gut markierten Wanderwege mit Waldparkplätzen, die nur in wenigen Autominuten vom Ortszentrum aus erreicht werden können.

Die gute ärztliche Betreuung  wird ergänzt durch soziale Einrichtungen sowie drei Altenheime mit Pflegestationen, einem Altenwohnheim und einem Werkstattzentrum für behinderte. Auch die im Ort vertretenen Kirchengemeinden nehmen hier Aufgaben wahr und heben sich durch ihr eigenes, sehr rühriges Gemeindeleben hervor.

Enorm leistungsfähig sind die Einzelhandelsgeschäfte vieler Branchen sowie die verschiedensten Gewerbebetriebe, die, überwiegenden zum Teil in Gewerbevereinen zusammengeschlossen, die nahe städtische Konkurrenz nicht zu fürchten brauchen; ihnen steht die Gastronomie nicht nach.

In allen Aktivitäten mit eingeflossen sind Einrichtungen und Initiativen privater und anderer öffentlich-rechtlicher Institutionen. Sie gehören jedoch zweifellos zur Selbstdarstellung der Gemeinde und prägen zusammen mit den vielfältigen kommunalen Einrichtungen das Erscheinungsbild der Gemeinde, die nach ihrer Entstehung im Jahre 1974, in dieser Form einer gedeihlichen Weiterentwicklung entgegensieht.