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Montag, 30. September 2013

Phase I: Im Sportunterricht – Woche 4.

Um sich in einem Raum besser bewegen zu können und sich im übertragenen Sinne besser in der eigenen Umwelt zu orientieren, werden seit der ersten Stunde immer wieder grundlegende Erfahrungen in der Bewegung angeleitet, wiederholt und vertieft.

So werden die Kinder dazu angeleitet, sich in verschiedenen Raumrichtungen und Raumebenen zu bewegen. Auch die Raummitte, die Diagonale im Raum sowie gerade und kurvige Wege werden über die Körperbewegung erfahrbar gemacht.

Räumliches Denken bietet den Schülern in der Vorstellung die Möglichkeit sich besser z. B.: in der Geometrie orientieren und somit ein abstrakteres Denken entwickeln zu können. In der vierten Woche dieses von der TK sponsierten Gesundheitsprojekts wird die Förderung des räumlichen Denkens kombiniert mit der Erfahrung Alltagsmaterialien zur Bewegungsförderung zu nutzen. Hier wurde in unterschiedlichen Klassenstufen entweder mit Fliegenklatschen oder mit Bierdeckeln der Organismus erwärmt und in Partnerarbeit das FÜHREN und FOLGEN als Rollenwechsel in der Bewegung eingeübt. Bewegungsspiele wie das Fangen mit Fliegenklatschen oder Frisbeespiel mit Bierdeckeln wurden wieder neu entdeckt. Als Bewegungsbaustelle wurde dieses Mal über eine «Bank -bzw./ Matten-Brücke» in verschiedenen Richtungen gekrabbelt. Bewegungsmuster die ÜBERKREUZ angelegt, wiederholt und vertieft werden, dienen der Vernetzung des Gehirns und wirken präventiv auf das Lernverhalten.

Gerade um Zusammenhänge in Texten oder auch Textaufgaben erfassen zu können, müssen beide Gehirnhälften miteinander vernetzt sein und miteinander arbeiten. Aus diesem Grunde ist es aus der Sicht der Evolutionspädagogik und der Neuromotorik grundlegend wichtig, sich soviel wie möglich überkreuz und koordinativ zu bewegen. Dies kann jede/r bis ins hohe Alter fortführen, laut Susanne Ullrich (Projektleiterin im Auftrag der TK).

Probieren Sie es aus, allein oder mit ihren Kindern.