AktuellesMit der Kampagne „Ottweiler lebt gesund!“ geht es weiter
Vorlesen

Montag, 1. Juli 2013

Die Gewissheit, dass man gemeinsam mehr erreichen kann, führt immer wieder Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Sport im Ottweiler Rathaus zusammen. Einiges hat man dabei schon auf den Weg gebracht. Zu nennen ist, beispielsweise ein 1. Gesundheitstag im letzten Jahr. Infoveranstaltungen und anderes mehr kamen hinzu. Aktuell trafen sich wieder die verschiedenen Vertreter, um ein gutes Stück weit mehr voneinander zu erfahren und mögliche Synergien zu nutzen.

Der Impuls für die stärkere Zusammenarbeit der Vereine, Einrichtungen oder auch der entsprechenden Berufssparten ging auf die Kampagnen «Das Saarland lebt gesund!» beziehungsweise «Ottweiler lebt gesund!» zurück. Maßgeblich wurde der Impuls von Verena Bernard von der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheit im Saarland moderiert und koordiniert. Zwischen den Events und Aktionen trifft sich, bezogen auf Ottweiler, eine Lenkungsgruppe, die von Heike Völzing geführt wird. Sie ist zugleich die Leiterin der Stabsstelle des Bürgermeisters im Rathaus.

Wie sich anlässlich des zurückliegenden Treffens zeigte, liegen weitere Ansätze für gesundheitsfördernde Maßnahmen zum Greifen nah. «Es muss nichts Neues erfunden werden. Wenn wir uns alle stärker vernetzen, werden wir bessere Ergebnisse haben», so Verena Bernard.

  1. Guttempler wollen auf dem Wochenmarkt informieren
    Wie zu erfahren war, so will die Gruppe der Guttempler Suchtselbsthilfe im Rahmen einer bundesweiten Aktion am Mittwoch, dem 29. Mai, einen Infostand auf dem Wochenmarkt aufbauen.
  2. Edgar Butz erläuterte das Angebot der Behindertensportgruppe, vor allem das gemeinsame Schwimmen und die Rückenschule.
  3. Christa Masscioni vom AWO-Seniorenzentrum der AWO sprach sich dafür aus, dass die Aktion «Zwergenküche» fortgesetzt wird. In den Ferien kochen Kinder und Senioren gemeinsam.
  4. Laima Rui will die Kampagne «Ottweiler lebt gesund!» namens der Litauergruppe im Saarland und des Interkulturellen Freundeskreises unterstützen.
  5. Kooperationsmöglichkeit der Ganztagsschule mit Sportvereinen wird gesucht
    Ilse Wagner von der Freiwilligen Ganztagsschule Anton-Hansen-Schule in Ottweiler strebt mit den Sport treibenden Vereinen eine Kooperation am Nachmittag an.
  6. Gerd Amman, der in Sachen Sicherheit und Senioren «unterwegs» ist, erläuterte seine ehrenamtliche Arbeit. Gerald Müller schilderte das Engagement des TVO, der 1.000 Mitglieder hat.
  7. Nordic-Walking-Parcours wäre wünschenswert
    Peter Langer hält die Ausweisung eines Nordic-Walking-Parcours für wünschenswert. Dies sei mit einfachen Mitteln zu erreichen. Die Pläne dafür habe er bereits ausgearbeitet.
  8. AWO-Gruppe Ottweiler hat Interesse an der zukünftigen Gesundheitsarbeit
    Hansjörg Ipfling, Vorsitzender der AWO Ottweiler, kann sich vorstellen, dass die AWO die Gesundheitskampagne fördert.
  9. Anja Stuppi vom Gesundheitsamt gab einen Einblick in den Bereich der Schularbeit.
  10. Allgemeinärztin Hoffmann-Kümmel sieht die Entwicklung positiv
    Die Ottweiler Allgemeinärztin Martina Hoffmann Kümmel zeigte sich erfreut darüber, dass in Ottweiler – im vorschulischen Bereich, an den Schulen selbst, in den Vereinen und auch in den Praxen – der Stellenwert der Prävention zugenommen hat.
  11. An der Freiwilligen Ganztagsschule Lehbesch ist einiges in Bewegung
    Dies kann Christoph Jochem nur bestätigen: An der Freiwilligen Ganztagsschule Lehbesch wird als Ausgleich zum Schulunterricht Fußball gekickt und Tischtennis gespielt. Immer wieder stehen Radturniere an. Sogar Yoga oder Taekwando kann man lernen.
  12. Physiotherapeuten suchen Kooperationen mit Schulen
    Die beiden selbstständigen Physiotherapeuten Mike Adams und Janka Häckelmann wollen zukünftig gerne mit Einrichtungen aus dem schulischen Bereich oder auch mit Seniorenheimen kooperieren.
  13. Vorschlag für eine Kneippanlage am Wingertsweiher
    Abschließend übermittelte Monika Backes von Motion Arts den Wunsch nach dem Bau einer Kneippanlage am Wingertsweiher. Sie findet, dass eine solche Einrichtung das Naherholungsgebiet aufwerten kann.

In einem weiteren Schritt wird Verena Bernard die Synergien bündeln und diese gemeinsam mit den Akteuren in konkrete Projekten zusammenführen.