AktuellesHerztag 2013 – das schwache Herz
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Montag, 21. Oktober 2013

Die Deutsche Herzstiftung hat die Herzinsuffizienz zum Thema der Herzwochen 2013. Diese stehen unter dem Motto «das schwache Herz» und finden bundesweit vom 01. bis zum 30. November statt.

Herzschwäche ist eine ernste Krankheit, die im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Beschwerden bei den Betroffenen führt, ihren Alltag stark beeinträchtigt und das Leben der Patienten bedroht. In Deutschland wird die Zahl der Patientenmit Herzschwäche auf 2-3 Millionen geschätzt. Allein 2010 wurden in Deutschland über 371.300 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 48.300 starben an einer Herzinsuffizienz. Mangelnde Aufmerksamkeit für die Symptome der chronischen Herzschwäche ist einer der Gründe für die hohe Sterblichkeit an dieser Erkrankung. Viele Patienten neigen dazu, krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall und geschwollene Beine mit Knöchelödemen (Wassereinlagerungen) nicht wahrzunehmen oder resigniert auf das Alter zu schieben. Vielen sind zudem die Ursachen einer Herzschwäche nicht bekannt, z. B. Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Herzentzündung.

Je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer ist die Chance, sie wirksam zu bekämpfen.

Mit dem Ziel, die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Betroffenen zu verbessern, startet die Deutsche Herzstiftung eine bundesweite Aufklärungskampagne, um umfassend über den neuesten Stand bei der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der Herzschwäche zu informieren.

Das Gesundheitsamt St. Wendel bietet am 14.11.2013 von 10:00 bis 15:00 Uhr allen Interessierten die Möglichkeit zur umfassenden Information zum Thema «das schwache Herz»:
Frau Auerswald, ehrenamtliche Beauftragte der Deutschen Herzstiftung ist mit einem Informationsstand im Foyer des UTZ, Werschweilerstraße 40 in 66606 St. Wendel vor Ort.
Es besteht zudem im Gesundheitsamt im UTZ die Möglichkeit der Blutdruckmessung und Herr Kramer, Leiter des Gesundheitsamtes steht für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Nähere Informationen erhalten Sie über Herrn Kramer, Telefon: 06851 / 801-5300.