AktuellesGemeinde Namborn tritt als 35. Teilnehmerkommune dem Verbund von »Das Saarland lebt gesund!« bei
Vorlesen

Donnerstag, 11. September 2014

Am 11. September ist die Gemeinde Namborn dem Kooperationsverbund der Präventionskampagne »Das Saarland lebt gesund!« beigetreten. Gesundheitsminister Andreas Storm, Namborns Bürgermeister Theo Staub und Beate Ufer, Vorstandsmitglied der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V., unterzeichneten hierzu die Kooperationsvereinbarung.

Mit der im Januar 2011 gestarteten landesweiten Kampagne »Das Saarland lebt gesund!« möchten das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und die LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. (LAGS) das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung verbes-sern. Inzwischen sind 28 Städte und Gemeinden, sowie alle Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken sowie zusätzlich der Landessportverband, die Ärztekammer des Saarlandes und das Gesundheitszentrum Orscholz Partner der Kampagne.

„Gerade im Hinblick auf den Demografischen Wandel und die damit verbundene Chance, älter zu werden und länger aktiv am Leben teil zu haben, wird es immer wichtiger, die eigene Gesundheit präventiv zu schützen und zu stärken. Die teilnehmenden Kommunen haben bereits mit zahlreichen Aktionen und Projekten vor Ort gezeigt, was ein solches Netzwerk bewirken kann“, erklärt Gesundheitsminister Andreas Storm die Hintergründe der Kampagne. „Um aktive Gesundheitsförderung zu betreiben, ist es wichtig, die Gesundheitsziele des Landes besser und stärker mit den Kommunen und Städten zu verzahnen. Gesundheitsförderung darf keine Einmalaktion blei-ben. Sie lebt von der frühzeitigen Prävention und Kontinuität im Handeln – im Gemeinwesen und dem direkten Lebensumfeld der Menschen.“

In den einzelnen Kommunen wurden Lenkungsgruppen gebildet; diese legen die Arbeitsschwerpunkte vor Ort fest und steu-ern die Aktivitäten. Die Kommunen engagieren sich schwer-punktmäßig auch in den Handlungsfeldern gesunde Ernährung, Bewegung im Alltag, Kampf gegen das Komatrinken, Krebsvorsorge (z. B. Darmkrebsfrüherkennung), sowie Prävention von Alltagssüchten (Reduzierung Konsum von Tabak, Alkohol und Medikamente). Bislang sind saarlandweit über 120 Mitglieder in den Lenkungsgruppen aktiv, es gibt mehr als 400 weitere Kooperationspartner. Die Webseite www.das-saarland-lebt-gesund.de verzeichnet über 40.000 Besucher im Monat.

Bürgermeister Theo Staub: „Durch den Beitritt zur Präventionskampagne „Das Saarland lebt gesund!“ will auch die Gemeinde Namborn einen aktiven Beitrag zur Gesundheitsförderung der Menschen aller Altersgruppen leisten. Bereits seit Jahren wird in Namborn die Zusammenarbeit mit Vereinen gesucht, die bereits in den Kindertagesstätten mit Bewegungs-stunden für die Kleinsten („Kids in Bewegung“) auf eine gesunde Lebensweise hinarbeiten. Für Heranwachsende und Menschen mittleren Alters besteht die Möglichkeit der sportli-chen Betätigung in den zahlreichen ortsansässigen Vereinen und Clubs. Auch für die ältere Generation sind Möglichkeiten vorhanden, sich durch Bewegung fit zu halten. Zudem tragen etliche ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger durch Informationen in den Medien dazu bei, die Menschen für diese Thematik zu sensibilisieren. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages legt die Gemeinde den Grundstein, ihre Bürgerinnen und Bürgern an ein landesweites Netzwerk heranzuführen und ihnen gesundheitsfördernde Aktivitäten, bewusste und gesunde Ess- und Trinkgewohnheiten, also „gesundes Leben“ näher zu bringen. Ich rufe alle Vereine auf, von den kostenlosen Veröffentlichungen attraktiver Angebote Gebrauch zu machen.“

Beate Ufer, Vorstandsmitglied der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, ergänzt: „Gesund aufwachsen, ge-sund leben und gesund alt werden heißt auch: „Ich komme, weil mir das gut tut.“ „Ich will aktiv sein und mitmachen und mitgestalten“. Bei der Umsetzung der Kampagne in den Kommunen ist es wichtig, auf die Nutzung vorhandener Struk-turen zu setzen. Es darf nicht das Gefühl entstehen, von externen Experten instrumentalisiert zu werden. Deshalb finde ich es gut, dass die Landeskampagne darauf verzichtet, feste Organisationsrahmen und Maßnahmenkataloge vorzuschreiben, sondern jede Gemeinde, jede Stadt die Chance hat, auf der Basis der individuell unterschiedlichen Bevölkerungs-, Sozial- und Infrastruktur gemeinsam mit den Akteuren vor Ort funktionierende Methoden und Good Practice-Beispiele auf die örtlichen Gegebenheiten zu übertragen. Das Netzwerk verfügt dabei über einen bunten Strauß an Möglichkeiten der Gesundheitsförderung, der für die Partner zugänglich ist.“