AktuellesBewegungsparcours in Kirkel-Limbach
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Montag, 11. August 2014

Nachdem vor rund einem Jahr im Rahmen der Kampagne »Das Saarland lebt gesund!« der Bewegungsparcours neben dem ASB-Seniorenzentrum in Kirkel-Limbach feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde, trifft sich nun eine Initiativgruppe, um sich Gedanken zu machen, wie das Angebot des Parcours zu ergänzen und zu erweitern sei. Moderiert werden die Sitzungen von der Projektleiterin Verena Bernard (LAGS).

Der Seniorenbeirat mit dem früheren Seniorenbeauftragten Karl Reis und seiner Nachfolgerin Gertrud Holzer hat im Vorfeld wertvolle Vorarbeit geleistet. So haben sie das ASB-Seniorenhaus, Kindergärten, Schulen, das Sozialbüro, den Pensionärsverein, das „ASB-Leibs Heisje“ sowie Kommunalpolitiker mit ins Boot geholt. Im Grunde waren und sind sich alle einig. „Aus dem Seniorenparcours soll ein Generationenparcours werden“, betonte Gertrud Holzer. Der Limbacher Ortsvorsteher Heinz Grub brachte es auf den Punkt: Jugend trifft Alter.

Konkret bedeute das, Angebote zu schaffen, die Menschen vom Kinderwagen bis zum Rollator ansprechen können, so Gertrud Holzer. Ortsvorsteher Heinz Grub gefällt der „fehlende Aufforderungscharakter“ des Parcours. Die Initiativgruppe lieferte hierzu auch gleich eine passende Idee. Eine Art Schutzhütte solle errichtet werden, die gegen Wind und Wetter schützen könne und die Menschen zum Verweilen einlädt. Wolfgang Steiner, Leiter des Sozialbüros der Gemeinde sprach sich für die Idee der Kooperation unterschiedlicher Institutionen aus, wie zum Beispiel mit Schulen und Vereinen. Denn dort gäbe es bereits Projekte und Ideen, die sich mit dem Generationenthema befassen.

Gertrud Holzer fasste die Fülle von Einfällen, die alle in die gleiche Richtung weisen, nämlich Generationen übergreifend zu agieren, zu einem ganz konkreten Termin zusammen: „Veranstalten wir doch ein Einweihungsfest für die Schutzhütte noch in diesem Jahr“.