Aktuellesaid-Ernährungsführerschein für zehn Klassen im Saarland
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Donnerstag, 28. März 2013

Zusammen mit dem cleveren Küchenmeister Kater Cook werden in nächster Zeit die Kinder von zehn Grundschulklassen im Saarland den AID-Ernährungsführerschein absolvieren. In acht Unterrichtseinheiten werden speziell ausgebildete Referenten mit den Kindern kleine Gerichte kochen, dabei die Ernährungspyramide erklären und viele leckere Gerichte zubereiten. Zudem finden zwei Informationsabende für die Eltern statt. Im Rahmen des saarlandweiten Projektes werden die Klassen nicht nur mit Unterrichtsmaterialien ausgestattet, sondern auch mit einer großen Kochkiste, in der alles steckt was man in einer Küche so braucht.

«Mit dieser Aktion wollen wir den Kindern das Wissen über Lebensmittel, Hygiene und Küchenfertigkeiten vermitteln, die heute in den Zeiten von Fastfood und einem Leben vor dem Bildschirm meist verloren gehen», so Franz Gigout, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. (LAGS).

Auch Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung Saarland betont die Notwendigkeit der Aktion beim Projektstart an der Grundschule Merzig-Brotdorf: «Bei der Zahl der übergewichtigen Erwachsenen und auch der übergewichtigen Kinder liegt das Saarland seit Jahren bundesweit ganz vorne. Auch hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK ergeben, dass zum Beispiel nur noch die Hälfte der Kinder morgens in Ruhe frühstücken und jedes siebte sogar mit leerem Magen zur Schule geht. Da war es für uns selbstverständlich, uns auch beim Ernährungsführerschein zu engagieren». Dazu habe die TK dieses Jahr für ihre Versicherten zum «Jahr der Gesundheit“ erklärt, das mit dem ersten Schwerpunktthema «Ernährung» startet.

Der saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm erklärt: «Im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention gibt es im Saarland viele gute Beispiele, die zeigen, dass man im Netzwerkverbund viel erreichen kann. Denn die Politik braucht Partner – wie die Techniker Krankenkasse, die im Saarland mit gutem Beispiel Präventionsprojekte wie den «AID-Ernährungsführerschein» in Grundschulen anbietet. Aktuelle wissenschaftliche Langzeitstudien belegen, dass nur frühzeitliche Prävention im Bereich der Gesundheitsförderung auch tatsächlich effizient und erfolgreich ist und langfristig wirkt. Und Schulen als Orte der Begegnung und des Lernens sind hierfür hervorragend geeignet.»

Autor: LAGS